DNA-Programmierung – Humbug oder tatsächlich möglich?

Hast du dich schonmal gefragt, warum manche Menschen trotz vieler Schicksalsschläge und ungünstiger Lebensumstände regelrecht vor Energie und Motivation strotzen?

Und wie ist es eigentlich möglich, dass mehrfach diagnostisch bestätigte Tumore bei Krebspatienten sich plötzlich wieder zurückbilden, obwohl Betroffene weder medikamentös noch auf andere Art und Weise therapiert werden?

Es gibt zahlreiche Phänomene, die zunächst einmal etwas befremdlich klingen, weil wir sie nicht zuordnen können und weil sie wissenschaftlich vielleicht noch nicht eindeutig belegt sind. Vielleicht sind dir spirituelle Heiler, Mentaltrainer und solche, die über die psychische (geistige) Ebene physische (körperliche) Prozesse in unserem Organismus zu beeinflussen versuchen, einfach ein wenig suspekt.

Und dann schwirrt immer wieder über sämtliche Kanäle der Begriff DNA, der scheinbar auch etwas mit unserem Körperaufbau und sämtlichen Funktionen zu tun hat.

Sicherlich fragst du dich nun, was das alles miteinander zu tun hat. Ich möchte dir in diesem Beitrag auf simple Art und Weise erläutern, was die DNA ist, welche Funktion sie hat und welchen Einfluss Gedanken und Sprache auf unsere Zellen und damit auch auf unsere Gesundheit haben können.

 

DNA: Bauanleitung und Funktionsgeber unseres Körpers

Die DNA (= Desoxyribonukleinsäure) kannst du dir wie einen langen, sehr dünnen Faden vorstellen, der sich in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers befindet. In der DNA sind sämtliche Erbinformationen über uns abgespeichert wie der Aufbau (Hautfarbe, Körperbau usw.) und die Funktionen (z.B. physiologische Prozesse) unseres Körpers. Letztendlich ist die DNA nichts anderes als eine Bau- und Funktionsanleitung, die in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers steckt.

Jeder kleinste Hautfetzen, jedes Haar und jedes Organ besteht aus Zellen, ebenso unser Blut, unsere Knochen und Muskeln. Zellen sind klitzekleine Lebewesen, die letztendlich dieselben Eigenschaften haben wir das große Ganze, wir Menschen. Sie können sich ernähren, sie haben einen Stoffwechsel, sie können sich vermehren, und sie können sterben. Damit sie sich vermehren können, teilen sie sich. Das können sie jedoch nur, wenn sich zuvor die in ihr befindliche DNA verdoppelt. Das ist notwendig, damit die daraus neu entstandenen Zellen wieder gleich viel DNA mit denselben Informationen wie der Rest aller Zellen enthalten. Läuft bei der Zellteilung etwas schief, dann kann es z.B. bei Neugeborenen zu Erkrankungen wie dem Down-Syndrom kommen. Aber auch die Beschädigung der DNA durch äußere Einflüsse kann sogar im Erwachsenenalter dazu führen, dass bestimmte Prozesse in unserem Körper nicht mehr korrekt funktionieren.

Zellprogrammierung

DNA-Programmierung: Science-Fiction oder Realität?

Bereits seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler herauszufinden, auf welche Art und Weise Einfluss auf unsere Zellen genommen werden kann. Dabei werden u.a. verschiedene biosynthetische Ansätze erforscht, die das Umprogrammieren unserer Zellen zu steuern. So integriert man beim Metabolic Engineering einen neuen Biosynthese-Weg in einer Zelle. Hierbei werden verschiedene genetische Steuerelemente und Biosynthese-Gene z.B. aus Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen chemisch im Labor hergestellt und miteinander kombiniert, um Zellen in kleine, effiziente Fabriken zu verwandeln.

In der Synthetischen Biologie verfolgt man das Ziel, Zellen mithilfe von standardisierten genetischen Bauteilen oder Schaltermodulen (wie man sie aus der Elektrotechnik oder IT kennt) über ein Steuerelement von außen kontrollieren und ggf. umfunktionieren zu können. Das könnte z.B. mithilfe von lichtgesteuerten Genschaltern umgesetzt werden.

Das klingt schon ein wenig abgefahren, aber irgendwie auch gruselig, oder? Unser Körper wird wie eine Maschine von außen gesteuert? Klingt nach abgefahrenem Science-Fiction-Film, ist aber vermutlich gar nicht mehr soweit von der Realität entfernt – die Forschung arbeitet zumindest an solchen zukunftsweisenden Verfahren in der Gentechnik.

Neben diesen ganzen technischen Forschungen gibt es aber auch noch einen anderen Weg, auf unsere Zellen und damit auf unser Erbgut, die DNA, einzuwirken. Und hier kannst du sogar selbst tätig werden und positiven Einfluss auf deinen Körper und die darin ablaufenden Prozesse nehmen.

 

Der Einfluss unserer Gedanken auf das Erbgut

Esoteriker, Spirituelle und Mentaltrainer arbeiten teilweise bereits seit Jahrhunderten mit der Macht der Gedanken. Ihnen ist bewusst, dass wir nicht nur auf physischer Ebene funktionieren, sondern dass bestimmte Prozesse in unserem Organismus vor allem über die psychische Ebene mit Hilfe von Gedanken und Sprache beeinflusst werden können. Das ist u.a. deswegen möglich, weil unsere Zellen untereinander kommunizieren, über Schwingungen, auf bestimmte Frequenzen oder auf Lichtwellen reagieren.

Sämtliche Informationen aufgrund von bereits gemachten Erfahrungen wie z.B. Blockaden, Ängsten wie auch positive Glaubenssätze sind in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Du kannst das Ganze mit einem Computer vergleichen, auf dessen Festplatte verschiedene Informationen und ganze Programme abgespeichert sind, die nach bestimmten Mustern funktionieren und bei Bedarf abgerufen werden können. Ebenso ist es mit Glaubenssätzen, die tief in unserem inneren verankert sind. Diese wurden uns entweder von klein auf anerzogen oder beruhen auf Erfahrungen, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben. Sind diese einmal abgespeichert, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. So können bestimmte Ängste unser Leben erheblich behindern und uns in unserem Handeln ein Leben lang blockieren, wenn wir nichts dagegen unternehmen.

Zellprogrammierung

Die gute Nachricht: Ebenso wie die Festplatte des Computers kann auch unser Unterbewusstsein umprogrammiert werden, was u.a. durch die Macht der Gedanken funktioniert. Ein kleines Beispiel:

Wenn du jemanden siehst, für den du sehr viel Liebe empfindest, dann fühlst du dich gut, du bist motiviert und voller Freude. Dein Gehirn produziert verschiedene Botenstoffe, z.B. Dopamin, Oxytocin und Endorphine, die sich wiederum positiv auf dein Wohlbefinden und damit auch auf das Zellwachstum in deinem Körper und damit auf deine Gesundheit auswirken.

Wirst du hingegen mit etwas konfrontiert, was dir Angst macht, dann produziert dein Körper Stresshormone wie z.B. Adrenalin. Diese Botenstoffe sorgen dafür, dass bestimmte Körperfunktionen hoch-, andere wiederum heruntergefahren werden, um ausreichend Energie zu haben, um diese Notfallsituation zu bewältigen. So wird das Zellwachstum blockiert und das Immunsystem herunterfahren, was sich auf Dauer äußerst negativ auf dein Wohlbefinden und auf deine Gesundheit auswirken kann.

Das bedeutet also, dass unser Gehirn durch die Ausschüttung von Botenstoffen Signale an unsere Zellen aussendet, die daraufhin bestimmte Prozesse in Gang setzen. Die Gefühle, die die Ausschüttung dieser Botenstoffe in Gang setzen, können wiederum durch unsere Gedanken beeinflusst werden. Positive Gedanken, die mit Gefühlen wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Hoffnung oder Stolz verbunden sind, können demnach unser Zellwachstum und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit fördern.

Und genau darauf zielen verschiedene mentale Techniken, die Arbeit mit positiven Glaubenssätzen bzw. -formeln (z.B. beim Autogenen Training, beim Mentaltraining oder auch Mantras beim Meditieren) ab. Grob gesagt ist es mithilfe der Kraft der eigenen Gedanken möglich, unsere Zellen und damit unsere Körperfunktionen zu beeinflussen – im positiven wie auch im negativen Sinne.

Selbstverständlich ist es auch notwendig, für günstige Umstände zu sorgen, sprich einen gesunden Lebensstil mit vielen naturbelassenen Nahrungsmitteln, ausreichend Flüssigkeitszufuhr, frischer Luft und regelmäßiger Bewegung. Das sind die Basics eines gesunden Körpers. Neben diesen physischen Komponenten spielt nun aber noch die psychische Ebene eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit.

Jemand, der sich gesund ernährt, regelmäßig Sport treibt und viel Zeit an der frischen Luft verbringt, der sich aber täglich mit Ängsten, Wut und Ärger herumschlägt, kann demnach wesentlich kranker sein als jemand, der sich eher unausgewogen ernährt, wenig Bewegung hat, aber mit positiven Glaubensmustern durch den Alltag geht.

Wohlbefinden und Gesundheit sollte demnach immer ganzheitlich betrachtet werden. Wer seine Gesundheit langfristig fördern möchte, sollte also sowohl die physische wie auch die psychische Ebene ganz genau betrachten und genau dort ansetzen, wo Mängel bestehen bzw. ein Nachjustieren notwendig ist.

Die wichtigsten Informationen aus diesem Video kannst du dir hier als praktisches PDF-Dokument herunterladen: