BfS6 Tipps gegen Strahlenbelastungen

Strahlenschäden vermeiden

Leben in der digitalisierten Welt

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der es kaum noch vorstellbar ist, komplett auf die Informationsgewinnung und -vermittlung via Internet zu verzichten. Immer mehr Dienstleistungen werden spätestens seit der Corona-Krise nicht nur offline sondern auch verstärkt online angeboten. So sind z.B. Beratungstätigkeiten, Aus- und Weiterbildungen, Sportkurse, Konzerte, Messen, Radio, Shopping und sogar Arztbesuche virtuell möglich. Die Voraussetzung für die Umsetzung dieser Leistungen ist ein internetfähiges Gerät wie Smartphone, Laptop, Tablet oder PC auf beiden Seiten (Sender und Empfänger) sowie eine möglichst stabile und schnelle Internetverbindung, die heute über verschiedene Übertragungsmethoden auch fernab der Städte möglich ist.

Der Ausbau von Datenübertragungsnetzen nimmt seit den letzten Jahren rasant zu. Die Netzabdeckung soll immer flächendeckender werden und dem Nutzer schnelle Datenübertragungsraten bei gleichzeitig hohem Datenübertragungsvolumen gewährleistet werden.

Der moderne Mensch des 21. Jahrhunderts möchte mobil und flexibel sein, immer auf dem Laufenden sein und möglichst jederzeit und überall Up-to-Date sein. Das Smartphone ist schon lange nicht mehr nur ein mobiles Telefon. Es ist Arbeitsgerät, Spielekonsole und Kommunikationsmedium in einem.

 

Der neue Mobilfunkstandard 5G

5G (= „5th Generation“) ist der neue Mobilfunkstandard, der in den kommenden Jahren weltweit immer stärker ausgebaut werden und den bisherigen Standard 4G (auch bekannt als LTE) ergänzen und auf lange Sicht in der Industrie ablösen soll. Mit 5G wird im Vergleich zu den herkömmlichen Standards eine 100-fach höhere Datenübertragungsrate und eine geringere Verzögerung bei der Übertragung von Daten anvisiert. 

Für die Großindustrie ergeben sich durch diese neue Generation der kabellosen, schnellen Datenübertragung Vorteile insbesondere im Hinblick auf eine stärker digitalisierte Zukunft in Branchen wie der Medizin (Telemedizin), der Automobilindustrie (autonomes Fahren) wie auch in sämtlichen technischen Bereichen, in denen High-Tech-Roboter eingesetzt werden sollen.

Für den „Otto Normalverbraucher“ bedeutet der Ausbau von 5G allerdings eher eine zusätzliche Strahlungsquelle zum bisherigen Standard 4G, der vor allem beim Betrieb von nur wenigen Geräten gleichzeitig Daten nahezu in Echtzeit übertragen kann. Was den meisten Menschen nicht bewusst ist: Nach heutigem Stand (März 2021) soll 5G nur in sehr wenigen Bereichen (s.o.) ältere Standards ablösen. Bereits vorhandene Strahlenquellen wie GSM (2G), UMTS (3G), LTE (4G), WLAN oder auch DECT sollen weiterhin bestehen bleiben und nach wie vor in der Telekommunikation genutzt werden.

Das bedeutet, dass mit 5G eine zusätzliche Strahlenquelle flächendeckend installiert werden soll, die zum einen schnelle Datenübertragung ermöglicht, zum anderen aber eine weitere erhebliche Belastung für unsere Gesundheit darstellt. Dieser Meinung ist übrigens auch die WHO (World Health Organization), denn bereits im Jahr 2011 kam eine Gruppe von Wissenschaftlern zu dem Entschluss, dass die elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks das Risiko für Hirntumore erhöhen kann und damit potentiell krebserregend sein kann.

Ebenso warnen weltweit Experten vor den gesundheitlichen Folgen der hochfrequenten Strahlung durch 5G, und auch das Deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) äußert sich bisher sehr zurückhaltend zum weiter geplanten 5G-Ausbau und erklärt u.a., dass nach aktuellen Abschätzungen zwar keine signifikanten Änderungen der durchschnittlichen Exposition durch 5G zu erwarten sind, die tatsächlichen Entwicklungen dennoch kontinuierlich verfolgt und bewertet werden sowie auch Eigenforschung durch das Amt betrieben wird. Und auch zur Thematik der möglichen Tumorbildung äußert sich das BfS eher zögerlich. So wird in der Broschüre „5G – Die 5. Mobilfunk-Generation“ angegeben, dass verschiedene epidemiologische Studien bezüglich der Handynutzung kein Risiko für das Auftreten von Tumoren zeigen. Es wird aber auch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass genau diese Studien derzeit noch keine abschließende Aussage zum Hirntumor-Risiko bei Vielnutzern der Mobilfunktechnologie zum Krebsrisiko bei einer Nutzungsdauer von mehr als 15 Jahren hergeben. Das heißt im Umkehrschluss letztendlich, dass man zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht sagen kann, inwieweit sich die Vielnutzung von Handys auf unsere Gesundheit auswirkt. Ist ja auch kein Wunder, denn die tagtägliche Nutzung der kleinen Mobilfunk-Allrounder hat ja auch erst in den letzten Jahren drastisch zugenommen und ist nun auch in die Klassenzimmer eingekehrt. Und wenn es nicht das Handy ist, dann ist es ein Tablet, das im Unterricht genutzt wird. Und spätestens seit der Corona-Lage und dem damit verbundenen Ausbau an mobilen Arbeitsplätzen verbringt ein Großteil der Menschen in modernen Wohlstandsgesellschaften noch viel mehr Zeit vor mobilen Geräten.

Immerhin erwähnt das Bundesamt für Strahlenschutz in der bereits genannten Broschüre, dass die Internationale Krebsforschungsagentur aufgrund von Hinweisen bezüglich des Tumorrisikos in Verbindung mit der Vielnutzung von Mobilfunkgeräten bereits 2011 HF-Felder, also hochfrequente elektromagnetische Felder, als möglicherweise krebserregend einstuft.

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Strahlenbelastung 5G

Mögliche Folgen von hochfrequenter Strahlung

Die Folgen von hochfrequenter Strahlung wie 5G sind noch lange nicht ausreichend erforscht. Welche Wirkungen elektromagnetische Strahlung im Allgemeinen haben kann, werden u.a. vom BfS wie auch von internationalen Wissenschaftlern wie folgt beschrieben:

  • Niederfrequente elektromagnetische Felder können elektrische Felder und Ströme im menschlichen Körper erzeugen.
  • Hochfrequente elektromagnetische Felder können biologisches Gewebe erwärmen.
  • Elektromagnetische Strahlung bringt insgesamt zahlreiche gesundheitliche Risiken mit sich, so z.B. ein erhöhtes Krebsrisiko, genetische Schäden, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden.

Je höher die Frequenz, desto kürzer sind die einzelnen Wellen und desto tiefer dringen diese in unseren Körper ein. Radioaktive Wellen sind z.B. sehr kurz, und welche Auswirkungen diese auf sämtliche Lebewesen haben können, haben die Atomkatastrophen der Vergangenheit gezeigt.

 

So schützt du dich vor Strahlenbelastungen

Es ist schon ein wenig beängstigend, wenn man bedenkt, welche Folgen eine dauerhafte hochfrequente Strahlung für unseren Körper haben kann. Das Fatale: Wir können uns kaum vor der Dauerbestrahlung schützen, es sei denn wir leben ohne digitale Telekommunikationsmöglichkeiten fernab jeglicher Zivilisation auf einer einsamen Insel oder in den Bergen. Für eine kurze Auszeit können sich die meisten von uns solch ein Leben sicherlich vorstellen, allerdings nicht auf Dauer.

Ich kann dich an dieser Stelle aber ein wenig beruhigen, denn es gibt durchaus Möglichkeiten, wie du dich zumindest bedingt vor den dauerhaft gesundheitsschädigenden Auswirkungen durch elektromagnetische Strahlung schützen kannst:

 

Strahlenschäden vermeiden:

1.) Reduziere die WLAN-Nutzung!

Die meisten von uns arbeiten heutzutage bereits hauptsächlich mit WLAN, sowohl am Arbeitsplatz wie auch zuhause, weil es einfach bequemer und flexibler ist, ohne lästiges LAN-Kabel am PC oder Laptop zu arbeiten. Und auch das Smartphone arbeitet mit einer kabellosen, elektromagnetischen Verbindung, meist über WLAN / 4G. Ebenso arbeiten kabellose DECT-Telefone, Smart TV oder auch Babyphone mit elektromagnetischer Strahlung.

Selbstverständlich möchten wir viele dieser modernen Technologien nicht mehr missen. Zum Schutz der eigenen Gesundheit empfehle ich dir jedoch, hier und da ein wenig umzudenken.

Das Mindeste, was du zumindest in deinen eigenen 4 Wänden tun kannst, ist der vorübergehende Verzicht auf WLAN-Verbindungen. Schalte entsprechende Geräte zumindest immer dann aus, wenn du diese nicht brauchst. Muss das Smartphone nachts unbedingt im Schlafzimmer liegen, weil du es z.B. als Wecker nutzt oder noch Musik hören möchtest, dann schalte es zumindest in den Flugzeugmodus und lege es möglichst weit von deinem Kopf entfernt weg.

Zudem ist es vor allem in Zeiten des mobilen Arbeitens sinnvoll, wenn du dir zuhause einen festen Arbeitsplatz einrichtest und die Daten über eine Kabelverbindung empfängst. So kannst du deinen Laptop mit einem langen LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Und solltest du dennoch mal Lust verspüren, bei schönem Wetter draußen auf der Terrasse zu arbeiten oder den Raum zu wechseln, dann kannst du das trotzdem jederzeit tun, indem du einfach das LAN-Kabel vom mobilen Gerät abziehst und die Daten für die jeweilige Situation dann doch per WLAN, also kabellos, empfängst.

Und auch das Handy kannst du über einen Adapter mit dem LAN-Kabel an den Router anschließen, zumindest für die Zeit, in der du das Gerät ohnehin neben dir am Arbeitsplatz liegen hast, um permanent erreichbar zu sein. Damit ersparst du dir zumindest in diesen Arbeitsstunden die zusätzliche elektromagnetische Strahlung über das Mobiltelefon und bist dennoch erreichbar und kannst das Gerät selbstverständlich auch für alle Internet-Anwendungen nutzen. Diese Adapter wie auch LAN-Kabel in Längen von 10 Meter oder mehr kosten wirklich nur ein paar Euro. Diese sind eine wirklich wertvolle Investition in deine Gesundheit.

Strahlenbelastung Smarthome

Strahlenschäden vermeiden:

2.) Telefoniere strahlungsarm!

Nutze bei der Arbeit und auch privat so oft wie möglich ein verkabeltes Telefon. Wenn das nicht möglich ist, dann schalte beim Telefonieren den Lautsprecher / die Freisprechfunktion des Telefons / Smartphones ein und halte einen Meter Abstand zum Gerät. Selbstverständlich kannst du auch ein Headset nutzen. Dieses sollte aber auch über ein Kabel mit dem Gerät verbunden sein und nicht mit elektromagnetischer Strahlung arbeiten. Insbesondere bei längeren Gesprächen sollte das ausstrahlende Telefon nicht direkt am Gesicht bzw. Ohr liegen, denn in diesen Fällen strahlt das Gerät ganz besonders, da es versucht, den Kontakt aufrechtzuerhalten.

 

Strahlenschäden vermeiden:

3.) Verbanne strahlungsstarke Geräte in den Keller!

In den meisten Haushalten befinden sich heutzutage zahlreiche Geräte, die dauerhafte elektromagnetische Strahlung erzeugen. Stromzähler und Anschlussdosen für WLAN geben eine sehr starke Strahlung ab und sollten aus diesem Grund nicht in den Wohnräumen installiert werden, in denen du dich regelmäßig aufhältst. Geeignet für diese Geräte sind Keller- oder wenig genutzte Abstellräume, in denen man sich nicht stundenlang am Tag aufhält.

Ebenso gehören alte Mikrowellen in den Keller bzw. auf den Schrott. Bei Neugeräten sollte gewährleistet sein, dass keine Strahlung austritt. Dennoch solltest du, wenn du die Mikrowelle nutzt, nicht mit der Nase an der Scheibe kleben und besser Abstand zum Gerät halten.

 

Strahlenschäden vermeiden:

4.) Reduziere strahlungsintensive Untersuchungen und Therapieverfahren auf ein mögliches Minimum!

Vorsorge ist wichtig und gut. Allerdings sind viele, zum Teil regelmäßig angewandte Untersuchungen und Therapieverfahren alles andere als gesund für unseren Organismus. Röntgenuntersuchungen (z.B. beim Orthopäden, Zahnarzt, Radiologen) und die Computertomographie (CT) basieren auf Röntgenstrahlung, ebenso wird in der Krebstherapie mit Strahlung (Strahlentherapie) gearbeitet.

Exkurs: Röntgenstrahlung

Strahlung mit sehr hohen Frequenzen hat sehr kurze Wellenlängen, die sich im Nanometerbereich befinden. Zu hochfrequenter Strahlung zählt die radioaktive Strahlung wie auch die Röntgenstrahlung, wie sie bei zahlreichen Untersuchungsmethoden angewandt wird. Hierbei handelt es sich um ionisierende Strahlung, die in der Lage ist, aus menschlichen Molekülen (= Verbund von einzelnen Atomen) Elektronen, also elementar negativ geladene Elementarteilchen, herauszulösen und somit Veränderungen in unseren Zellen und somit in unserem Gewebe zu verursachen.

Aus diesem Grund solltest du entsprechend angeordnete Untersuchungen und Therapieverfahren immer hinterfragen und deinen Arzt um eine alternative Methode bitten.

Strahlenbelastung Medizin

Strahlenschäden vermeiden:

5.) Stärke deinen Körper!

Ein starker Körper mit einem gut funktionierenden Immunsystem bleibt lange gesund. Das bedeutet zugleich, dass du strahlenintensive Untersuchungen und Therapieverfahren durch einen gesunden Lebensstil vermeiden kannst, denn dieser ist die beste Präventionsmaßnahme.

Eine nährstoffreiche, ausgewogene, basisch-orientierte Ernährung mit hauptsächlich naturbelassenen, pflanzlichen Lebensmitteln in guter Bio-Qualität in Kombination mit regelmäßiger Bewegung und einem guten Stressmanagement sind die beste Basis für einen gesunden Körper und Geist.

Weiterhin empfehle ich dir, deinen Körper regelmäßig zu entgiften und täglich Nahrungsmittel mit in deinen Speiseplan zu integrieren, die deine Zellen dabei unterstützen, bereits vorhandene Strahlenschäden zu reparieren. Wie das funktioniert und welche Nahrungsmittel für eine entsprechende Entgiftung besonders hilfreich sind, erläutere ich dir in meinem kostenlosen LIFE CHANGING Detox-Guide:

Kostenloser Detox-Guide

Sichere dir gleich das Video mit dem dazugehörigen Workbook und lasse es dir am besten heute noch in dein E-Mail-Postfach schicken, damit du direkt mit der Gesundheitsvorsorge starten kannst.

 

Strahlenschäden vermeiden:

6.) Nutze Schutztextilien!

Inzwischen werden zahlreiche Produkte auf dem Markt angeboten, die uns vor elektromagnetischer Strahlung schützen sollen. Das reicht von einfachen Aufklebern für Kleingeräte wie Smartphone, Laptop & Co., über strahlenabweisende Anhänger an Halsretten bis hin zu Schutztextilien und sogenannten Abschirmnetzen, die man sich wie ein Moskitonetz über das Bett hängt.

Inwieweit diese Produkte tatsächlich vor Strahlung schützen, ist bisher noch nicht eindeutig belegt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass z.B. direkt am Körper getragene Wäsche oder auch ein Abschirmnetz mit entsprechend ausgestattetem HighTech-Garn (z.B. Swiss Shield) mehr Sicherheit vor direkter Strahlung auf unseren Körper bieten als z.B. ein einfacher Aufkleber auf dem Smartphone.

Sofern du mitten in der Großstadt in der Nähe von großen Telekommunikationsmasten wie 4G oder 5G lebst, ist die Anschaffung des einen oder anderen Produkts sicherlich eine Überlegung wert. Ob es tatsächlich etwas bringt, kann ich dir an dieser Stelle leider nicht sagen. Ich denke aber, dass es auch in diesem Bereich sehr bald wissenschaftliche Erkenntnisse und entsprechende Wirkungsnachweise geben wird. Es bleibt also spannend!

 

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Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/5G

https://www.bund.net/ressourcen-technik/elektrosmog/

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1220

https://www.bfs.de/DE/themen/emf/kompetenzzentrum/mobilfunk/basiswissen/5g.html;jsessionid=E3B9D1F0CBB153BB9CF787E7DFA79A3E.1_cid349

https://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/emf/standpunkt-5g.pdf;jsessionid=19B5DF48A7A724151E4403B4E06ACB0B.1_cid365?__blob=publicationFile&v=3 

https://praxistipps.chip.de/5g-strahlung-so-schuetzen-sie-sich-im-alltag_118849