Diese Zusatzstoffe in Lebensmitteln schaden unserer Gesundheit!

Lebensmittel sollen ansprechend aussehen, am besten in schönen Farben und Formen. Sie sollen aromatisch schmecken, und das am besten möglichst lange ohne Einbußen. Zudem sollen Lebensmittel möglichst einfach zuzubereiten sein und lange halten.

Viele Nahrungsmittel erfüllen die meisten dieser Kriterien von Natur aus jedoch nicht. Aus diesem Grund wird in der Lebensmittelverarbeitung sehr oft nachgeholfen, so zum Beispiel mit Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Gelier- und Verdickungsmitteln und vielem mehr. Einige dieser Zusatzstoffe sind unbedenklich, andere wiederum sind meistens nicht nur unnatürlichen Ursprungs und synthetisch hergestellt, sondern sie stellen bei regelmäßigem Konsum auch eine Gefahr für unsere Gesundheit dar.

Insgesamt werden die Risiken durch Schadstoffe in der Nahrung von Fachleuten im Vergleich mit übermäßigem Alkoholkonsum, Überernährung oder Rauchen als weniger bedenklich eingeschätzt. Für die Prüfung möglicher Gesundheitsrisiken von Zusatzstoffen sowie deren Zulassung ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zuständig. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass für viele zugelassene Stoffe eine Mengenbeschränkung und Warnhinweispflicht besteht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, genau zu lesen, was auf den Lebensmittelverpackungen steht.

Zudem weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf hin, dass die Ernährung ein Risikofaktor für die zunehmende Hyperaktivität und Aggressivität bei Kindern und Jugendlichen sowie bei der Entstehung von chronischen Erkrankungen ist.

Ich möchte dir nun 5 sehr häufig verwendete Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln vorstellen:

1. Zucker:

Zucker ist in einer Vielzahl industriell gefertigter Lebensmittel enthalten. Allerdings ist er in den Zutatenlisten nicht immer als Zucker deklariert. Bezeichnungen wie „Saccharose“, „Glukosesirup“, „Glucose“ (Traubenzucker), „Fructose“ (Fruchtzucker), Laktose“ (Milchzucker) oder „Maltose“ (Malzzucker) werden ebenfalls häufig verwendet. Bei all diesen Zuckerarten handelt es sich um raffinierte Industriezucker, die zwar aus Milch, Früchten oder eben Zuckerrüben gewonnen werden, mit dem natürlichen Ursprung aber kaum noch etwas gemeinsam haben.

Zucker beeinträchtigt bei regelmäßigem Verzehr die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und schwächt dieses deutlich, so dass Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten ohne weiteres in unseren Organismus eindringen können, mit der Folge, dass wir krankheitsanfälliger werden. Des Weiteren kann regelmäßiger Zuckerkonsum zu einem chronischen Mineralstoffmangel führen, der die Ursache für Karies, Fettsucht, Hyperaktivität, vorzeitigem Altern sowie Osteoporose sein kann. Hinzu kommt, dass ein dauerhafter, regelmäßiger Zuckerkonsum die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes Mellitus, Herzerkrankungen, Arthritis, Asthma und Multiple Sklerose begünstigen kann. Außerdem schädigt Zucker die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora und kann Hormonstörungen herbeiführen, weil er die im Darm ansässigen parasitären Pilze nährt.

 

Mein Tipp:

Wenn du gerne Süßes isst, dann rate ich dir, den Konsum von stark gezuckerten Lebensmitteln, also bei denen Zucker weit oben auf der Zutatenliste steht, zu reduzieren, diese Produkte ganz bewusst und in Ruhe mit Genuss zu essen und ansonsten auf weniger gezuckerte Alternativen zurückgreifen. Das ist vor allem dann empfehlenswert, wenn ansonsten auch viele Lebensmittel mit Zucker als Inhaltsstoff auf dem Speiseplan stehen. Für die Verwendung in der eigenen Küche sind Zucker-Alternativen wie roher Imkerhonig, Kokosblütenzucker, Ahornsirup oder Trockenfrüchte empfehlenswert.

Zucker

 2. Zitronensäure:

Künstlich erzeugte Zitronensäure ist ein beliebter Konservierungsstoff, der sehr häufig in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird. Zitronensäure wird oft auch als „Citronensäure“, seltener als E330 deklariert und ist u.a. in Wasch-, Spül- und Putzmitteln, Entkalkern, Raumdüften, aber auch in Schmelz-, Streich- und Hüttenkäse sowie in Fruchtsäften, Limonaden, Eistees, Sportgetränken, Süßwaren, Speiseeis, Marmeladen, Konserven wie auch in Fertiggerichten zu finden.

Zitronensäure hält als Säureregulator den gewünschten pH-Wert eines Lebensmittels konstant, um die Vermehrung von Bakterien zu vermeiden und Lebensmittel länger haltbar zu machen. Zudem reduziert sie Oxidationsprozesse, die durch Sauerstoff- oder Lichteinflüsse den Verderb von Lebensmitteln beschleunigen können.

Klingt erstmal gut, ist es für unsere Gesundheit jedoch eher weniger, denn Zitronensäure ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu durchbrechen und giftige Substanzen wie z.B. Aluminium (was wir u.a. über Aluminiumverpackungen mit der Nahrung aufnehmen) ins Gehirn zu transportieren und spielt somit eine wichtige Rolle in der Entstehung von Alzheimer. Zudem zerstört der künstlich hergestellte Konservierungsstoff den Zahnschmelz massiv.

Mein Tipp:

Verwende industriell gefertigte Produkte mit Zitronensäure nur sehr sparsam und spüle nach dem Verzehr den Mund mit klarem Wasser aus, damit sich die schädigenden Stoffe nicht auf dem Zahnschmelz absetzen.

 

3. Glutamat:

Glutamat ist der Geschmacksverstärker schlechthin und einer der wichtigsten Zusatzstoffe in der Lebensmittelindustrie. Sowohl unter der Bezeichnung „Glutamat“ wie auch unter den Kennzeichnungen E620 bis E625 ist dieser viel verwendete Geschmacksverstärker auf den Zutatenlisten zu finden. Häufig versteckt sich Glutamat aber auch hinter Begriffen wie „Würzsalz“ oder „Geschmacksverstärker“.

Glutamate sollen ein künstliches Hungergefühl hervorrufen und wie ein Rausch- bzw. Nervengift auf den Körper wirken. Migräne, Magenschmerzen und Bluthochdruck können als Folge des Glutamat-Verzehrs auftreten. Weiterhin wird vermutet, dass Glutamat die Entstehung von Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose und ADHS in hohem Maß fördert, weil es die Blut-Hirn-Schranke durchdringen kann.

Dadurch, dass Glutamat ein künstliches Hungergefühl hervorruft, kann es auch ein Indikator für eine Gewichtszunahme sein.

Der Geschmacksverstärker ist beispielsweise in Salzgebäck, Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen (wie z.B. Sojasoße), aber auch in vielen anderen Fertiggerichten enthalten.

Mein Tipp:

Wenn du immer wieder mal Sojasoße verwendest: Kokosaminos ist eine Würzsoße mit nur 2 Zutaten, nämlich mit Kokosblütennektar & Meersalz, die du ebenso verwenden kannst, und sie enthält eben auch kein Glutamat.

Glutamate

4. Aspartam

Ich denke, das ist den meisten von euch bewusst, dass Aspartam in Verdacht steht, die Nerven zu schädigen und die Entstehung von Alzheimer zu begünstigen. Falls nicht, dann weißt du es jetzt. Ein erhöhter Konsum des Süßstoffs wird sogar mit krebsfördernder Wirkung in Verbindung gebracht, insbesondere mit der Entstehung von Hirntumoren. Verantwortlich dafür sollen die giftigen Abbauprodukte von Aspartam, Formaldehyd und Methanol, sein.

Mein Tipp:

Wenn du eine kalorienreduzierte Ernährung bevorzugst und auf Süße nicht verzichten möchtest, dann verwende besser kalorienarme Süßungsmittel natürlichen Ursprungs wie Stevia oder Birkenzucke.

 

5. Schwefeloxid & Sulfite

Schwefeldioxid (E220) wie auch die Salze dieser Säure, die Sulfite (E221 bis E224 & E226 bis E228), werden vor allem in Trockenfrüchten, Weinen und Kartoffelerzeugnissen wie z.B. Pommes Frites und Kartoffelpüree eingesetzt.

Diese Schwefelverbindungen können Kopfschmerzen, Übelkeit, aber auch allergische Reaktionen wie Juckreiz, Verdauungsprobleme und Atembeschwerden auslösen. Insbesondere Asthmatiker sollten auf Lebensmittel mit Schwefelverbindungen verzichten, da diese bei einer Sulfit-Allergie zu einem anaphylaktischen Schock führen und für diesen Personenkreis somit lebensbedrohlich sein können.

Des Weiteren können Schwefelverbindungen Vitamin B1 (Thiamin) zerstören. Dieses ist an verschiedenen Nervenfunktionen beteiligt.

Mein Tipp:

Bei Weinen sind die Zutaten ja i.d.R. nicht deklariert, aber insbesondere bei Trockenfrüchten und bei Kartoffelerzeugnissen solltest du, vor allem wenn du Asthmatiker bist, sehr genau auf die Verpackung schauen. Schwefeloxid-freie Trockenfrüchte bekommst du übrigens in Bio-Märkten und Reformhäusern.

 

So, nun hast du 5 der am häufigsten verwendeten Zusatzstoffe in Lebensmitteln kennengelernt und weißt nun, was sie in unserem Körper bewirken und in welchen Lebensmitteln sie vorhanden sind. Grundsätzlich musst du nicht auf alles Liebgewonnene verzichten. Letztendlich ist die Menge der krankmachenden Stoffe entscheidend dafür, ob du möglicherweise Schaden davonträgst oder nicht. Aus diesem Grund empfehle ich dir die bewusste Auswahl der Lebensmittel. Nimm dir beim Einkauf die Zeit und schau dir die Zutatenlisten genauer an und wenn möglich, greife auf ein alternatives Produkt mit weniger Zusatzstoffen zurück.