Krebserregende Stoffe

Krebserregende Stoffe

Krebserregende Stoffe im Alltag

Achtung: Diese Stoffe sind krebserregend!

Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern dieser Welt. Heute werden immer mehr Krebsarten erforscht, und dennoch sterben Menschen an den stark schwächenden und sehr tückischen Krankheiten. Neben Rauchen, Alkohol, Asbest und radioaktiver Strahlung gibt es zahlreiche weitere Auslöser für Krebserkrankungen, die weit verbreitet in unserem heutigen Alltag sind. So spielt zum Beispiel unserer Ernährung einen nicht unerheblichen Faktor in der Förderung von Tumorbildungen.

Krebserregende Substanzen bezeichnet man als „Karzinogene“ bzw. „Kanzerogene“. Von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (International Agency for Research on Cancer, IARC) werden krebserregende Substanzen identifiziert und entsprechend eingestuft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) veröffentlicht diese Ergebnisse regelmäßig als Liste auf ihrer Webseite.

Welche Stoffe als krebserregend eingestuft werden und in welchen Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Produkten sie vorhanden sind, erfährst du im folgenden Abschnitt.

 

Krebserregende Stoffe, die du meiden solltest

Das moderne Leben in unserer Wohlstandsgesellschaft führt dazu, dass Erregern wie Viren, Bakterien und Pilzen immer mehr Raum zum Leben geschaffen wird. Allerdings ist das nicht die einzige Gesundheitsgefährdung, mit der wir tagtäglich konfrontiert werden. Die moderne Lebensweise birgt nämlich noch weitere Gefahren, denn sie fördert die Entstehung von immer wieder neuen Krebsarten dadurch, dass wir krebserregende Stoffe in unserem Alltag über Mund, Nase und Haut aufnehmen.

Die wichtigsten krebserregenden Substanzen, mit denen wir im Alltag konfrontiert werden, sind im Folgenden aufgelistet:

 

Krebserregend: Acrylamid

Acrylamid ist ein chemischer Stoff der Stoffgruppe der Amide. Es entsteht beim Braten und Rösten ab einer Temperatur von 120°C und wird aus Stärke (Zuckern) und der Aminosäure Asparagin gebildet. Damit ist es vor allem in erhitzten Kartoffel- und Getreideprodukten enthalten, die frittiert, gebacken oder gebraten werden, wie z.B. Kartoffelchips, Pommes Frites und Backbaren wie Kekse und Knäckebrot.

Acrylamid soll in hohen Dosen krebserregend und nervenschädigend sein. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, auf stark gebräunte Chips, Pommes und Backwaren zu verzichten.

 

Krebserregend: Aflatoxine

Aflatoxine sind Pilzgifte, die in bestimmten Schimmelpilzarten vorkommen und Leber und Niere stark schädigen. Sie können bereits bei geringer, aber regelmäßiger Aufnahme das Risiko, an Leber- oder Nierenkrebs zu erkranken, stark erhöhen.

Aflatoxine kommen in Erde, verrottender Vegetation sowie in Heu und Getreide vor. Sie können aber auch in Lebensmitteln wie Erdnüssen, Mohn, Trockenfrüchten und Gewürzen enthalten sein, wenn die Produkte falsch gelagert werden und vom Schimmelpilz Aspergillus flavus befallen sind.

Aus diesem Grund sollten Lebensmittel auch mit leichten Schimmelspuren direkt entsorgt und nicht mehr verzehrt werden.

 

Krebserregend: Alkohol

Ob beim Geburtstag mit der Familie, beim Grillen mit Freunden oder auf einem offiziellen Empfang – Alkohol wird in vielen Ländern dieser Welt regelmäßig konsumiert und gilt als gesellschaftlich anerkannt, insbesondere dann, wenn er zu festlichen Anlässen oder als kulinarische Ergänzung von schmackhaften Speisen konsumiert wird.

Allerdings erhöht regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, insbesondere für Kopf-Hals-Tumoren, Brustkrebs und Darmkrebs.

Gegen das Glas Wein zum Geschäftsessen, das Glas Sekt zum gemeinsamen Anstoßen bei einem feierlichen Anlass oder den Cocktail in der Strandbar ist sicherlich nichts einzuwenden. Wer regelmäßig Alkohol in großen Mengen konsumiert riskiert allerdings die Entstehung einer späteren Krebserkrankung.

 

Krebserregend: Ammoniak

Ammoniak ist eine chemische Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff. Es ist ein farbloses, wasserlösliches Gas, das stechend riecht und hochgradig giftig ist. Ammoniak reizt zu Tränen und kann erstickend wirken. Zudem steht es in Verdacht, Krebs auszulösen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft das Krebsrisiko insbesondere für Friseure aufgrund des regelmäßigen Gebrauchs von Haarfärbemitteln mit Ammoniak als hoch ein. Ob der persönliche Hausgebrauch von Haarfärbemitteln ebenfalls das Krebsrisiko erhöht, ist noch umstritten. Die regelmäßige Verwendung von Haarfärbemitteln über einen langen Zeitraum wird allerdings auch für den Privatgebrauch immer häufiger mit gesundheitlichen Risiken – auch Krebs – in Verbindung gebracht.

Aus diesem Grund ist auch hier Vorsicht geboten. Wer regelmäßig seine Haare färbt, sollte besser auf Produkte ohne Ammoniak zurückgreifen, die heute bereits vielseitig angeboten werden.

Haarfarbe

Ammoniak ist in vielen handelsüblichen Haarfärbemitteln enthalten.

Krebserregend: Arsen

Arsen ist ein chemischer Stoff, der früher unter anderem in Farben und Pestiziden verwendet wurde. Heute werden Arsenverbindungen hauptsächlich in Wärmekraftwerken freigesetzt. Allerdings kann Arsen im Wasser auch natürlichen Ursprungs sein und ist in manchen Mineralquellen in sehr hoher Konzentration enthalten. Dadurch, dass es sich im Boden und in Gewässern befindet, ist es auch in Reis- und Reisprodukten enthalten, denn die Reispflanzen nehmen den Stoff über die Wurzel auf.

Arsen kann Lungenkrebs wie auch in seltenen Fällen Hautkrebs verursachen. Beim Kauf von Mineralwasser ist es somit durchaus empfehlenswert, sich vorab über die Arsenkonzentration in der jeweiligen Mineralquelle zu informieren und besser geschälten Reis zu essen, da sich das meiste Arsen in den Randschichten des Korns befindet.

 

Krebserregend: Asbest

Asbestfasern können Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Rippen- und Bauchfellkrebs sowie ggf. auch Eierstockkrebs verursachen und sind für etwa 80 Prozent der berufsbedingten Krebserkrankungen verantwortlich. Unter dem Sammelbegriff Asbest werden verschiedene faserförmige Mineralien zusammengefasst, die feuerfest sind und sich aus diesem Grund gut für Dämm- und Isoliermaterial eignen. So kam Asbest hierzulande jahrzehntelang in Brems- und Kupplungsbelägen, in Zement, in Dämmplatten und Fußbodenbelägen, zur Isolierung von Rohren, Heizungen, Elektrogeräten, in feuerfesten Geweben und vielem mehr zum Einsatz. Bei der Bearbeitung von Asbestfasern wie auch bei Verschleiß spalten sich lange dünne Fasern ab, die über die Atmung in die Lunge gelangen.

In Deutschland sind der Import und die Verwendung von Asbest inzwischen verboten. Allerdings geht heute immer noch eine Gefährdung insbesondere von Abbruch- und Sanierungsarbeiten aus. Um mögliche Gesundheitsrisiken möglichst gering zu halten, ist es hier besonders wichtig, dass entsprechende Schutzmaßnahmen eingehalten werden und die Asbestprodukte fachgerecht entsorgt werden.

Aufgrund des möglichen Krebsrisikos in Verbindung mit Asbest-Abrissarbeiten sollten entsprechende Facharbeiten im eigenen Haushalt ausschließlich von Spezialfirmen übernommen werden.

 

Krebserregend: Benzol

Benzol ist ein kleines, ringförmiges Molekül, dass aus Kohle oder Erdöl gewonnen wird und ein wichtiger Rohstoff in der chemischen Industrie ist. Zudem wird es Motorkraftstoffen (Diesel) beigemischt und gelangt damit über Kfz-Abgase in die Luft. Weiterhin ist Benzol auch in Zigarettenrauch enthalten und wird von offenen Kaminfeuern abgegeben.

Benzol fördert die Entstehung von Leukämien und Non-Hodgin-Lymphomen. Besonders gefährdet sind Menschen, die vor allem berufsbedingt ständig in Kontakt mit entsprechenden Abgasen kommen, sowie Menschen in Ballungsgebieten mit hohen Verkehrsaufkommen.

 

Krebserregend: Benzophenon

Benzophenon ist ein chemischer Stoff aus der Gruppe der Ketone und wird vor allem als UV-Filter in Sonnenschutzcremes und Kosmetika wie Gesichtscremes eingesetzt. Aber auch als Geruchsstoff in Kosmetik wie auch als Zusatz in Kunststoffprodukten, Pestiziden und Medikamenten sind Benzophenon wie auch Benzophenon-2, Benzophenon-3 (Oxybenzon) und Benzophenon-4 (Sulisobenzon) weit verbreitet.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft Benzophenone allerdings als möglicherweise krebserregend für den Menschen ein. Aus diesem Grund ist es ratsam, kosmetische Produkte mit chemischen UV-Filtern zu vermeiden und als gesündere Alternative auf Cremes mit mineralischen UV-Filtern zurückzugreifen. Laut der Verbraucherzentrale sind letztere nämlich für den menschlichen Organismus wie auch für die Umwelt weniger bedenklich. Sie dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren das Sonnenlicht auf der Hautoberfläche und gewährleisten auf diese Art und Weise einen UV-Schutz.

Sonnenschutzcreme

Benzophenone sind in vielen Sonnenschutzcremes und Kosmetika mit UV-Schutz enthalten (z.B. Gesichtscremes).

Krebserregend: Chlor

Chlor steht in Verdacht, neben Hauterkrankungen, Asthma und Reproduktionsstörungen auch die Entstehung von Krebs zu fördern. Dieses Risiko soll insbesondere in gechlorten Bädern bestehen. Beim Kontakt von Harnstoff aus Haaren, Schuppen und Urin mit Chlor entstehen sogenannte Trichloramide, die das Erbmaterial verändern und theoretisch Krebs auslösen können.

Wer gerne und regelmäßig schwimmen geht, sollte sich zum einen nach dem Schwimmen immer gründlich abduschen und zum anderen zumindest hin und wieder das Naturbad, Seen oder das Meer in Betracht ziehen.

 

Krebserregend: Cadmium, Chrom und Nickel

Diese Substanzen kommen vorwiegend in der Industrie vor und verursachen Lungenkrebs. Cadmium tritt in Form von Staub und Rauch auf, z. B. bei der Herstellung von Akkumulatoren, Legierungen und Farbpigmenten. Das Schwermetall reichert sich allerdings auch in Lebensmitteln wie Algen, Meeresfrüchten, Leinsamen und Sonnenblumenkernen an. Bei mäßigem Genuss ist hier allerdings nicht von einem gesundheitlichen Risiko auszugehen. Anders sieht es da jedoch bei Zigaretten aus, die viel Cadmium enthalten und deswegen ein erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringen.

Chrom und Nickel sind meist in Rauch enthalten, der beim Schweißen in der Metallverarbeitung entsteht. Aus diesem Grund ist anzuraten, bei der industriellen Verarbeitung entsprechende Schutzmasken zu tragen, die das Einatmen dieser Stoffe deutlich reduzieren.

 

Krebserregend: Formaldehyd

Formaldehyd ist eine chemisch-organische, farblose Verbindung, die bei Zimmertemperatur gasförmig ist und stechend riecht. Es wirkt keimtötend, konservierend und desinfizierend. Aus diesem Grund kommt Formaldehyd häufig in Desinfektionsmitteln, Haushaltsreinigern, kosmetischen Mitteln, Farben und Lacken (auch Nagellacke!) wie auch in Bauprodukten zum Einsatz.

Formaldehyd wird als stark gesundheitsschädigend eingestuft, da es die Schleimhäute reizt und durch das Einatmen Krebs im Nasenrachenraum auslösen kann.

Produkte mit Formaldehyd sollten insbesondere im Alltag nur sehr bedingt zum Einsatz kommen und am besten durch gleichwertige Produkte ohne diese Substanz ausgetauscht werden.

Nagellack

Formaldehyd ist in zahlreichen Nagellacken enthalten. Es gibt aber heute schon viele gute Alternativen ohne diese Substanz auf dem Markt.

Krebserregend: Östrogene und Gestagene

Die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen sind natürlicher Bestandteil des weiblichen Hormonsystems. Ebenso kommen sie in hormonellen Verhütungsmitteln (Pille, 3-Monatsspritze, Hormonstäbchen) sowie in Hormontherapien gegen Wechseljahresbeschwerden zum Einsatz. Die Internationalen Agentur für Krebsforschung stuft sowohl Östrogen-Gestagen-Kombinationen als orale Verhütungsmittel wie auch Östrogen- sowie Östrogen-Gestagen-Therapie in der Menopause (Wechseljahre) als krebserregend ein.

Diese Präparate können Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs wie auch Gebärmutterkrebs auslösen. Das persönliche Risiko ist dabei immer abhängig von der Dauer und Art der Einnahme dieser Medikamente und sollte auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden. Zudem sollte man grundsätzlich zwischen Nutzen und Risiken abwägen.

 

Krebserregend: PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK, entstehen bei der Verbrennung organischer Materialien. Sie sind Bestandteil zahlreicher fossiler Brennstoffe wie z.B. Kohle und Mineralöl und werden hauptsächlich über Fahrzeug- und Industrieabgase freigesetzt. Diese gesundheitsschädigenden Stoffe kommen aber auch in Kunststoffen, Gummimaterialien, Lacken, Farben und anderen Beschichtungen zum Einsatz. Hinzu kommt, dass PAK auch bei der Zubereitung von Fleisch oder Wurst entstehen, etwa beim Grillen wie auch durch Pökeln, Räuchern oder Fermentieren. Da sich PAK mit der Zeit auch in Gewässern anreichern und dort von den Meerestieren aufgenommen werden, können sie über den Verzehr dieser Tiere auch bei uns im Körper eingelagert werden. Erhebliche Mengen an PAK sind außerdem in Zigarettenrauch enthalten.

PAK können verschiedene Krebsarten wie beispielsweise Darm-, Haut-, Kehlkopf-, Lungen- und Magenkrebs auslösen und sollten aus diesem Grund im Alltag weitestgehend reduziert werden.

 

 

Quellen:

Bundesinstitut für Risikobewertung, https://www.bfr.bund.de  

International Agency for Research on Cancer, https://www.iarc.who.int/

Deutsche Forschungsgemeinschaft, https://www.dfg.de/

Deutsche Krebsgesellschaft: Krebserregende Stoffe im Alltag, https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/sonne-und-freizeit/krebsausloesende-substanzen-und-strahlen.html

Netdoktor.de: Krebserregende Lebensmittel, die man jeden Tag isst, https://www.netdoktor.de/bildergalerie/krebserregende-lebensmittel-die-man-jeden-tag-isst/

Ideal-Versicherung: Krebserregende Stoffe: Gefährliche Substanzen im Überblick, https://www.ideal-versicherung.de/magazin/krebserregende-stoffe-gefaehrliche-substanzen-im-ueberblick/

15 Heimische Heilpflanzen

15 Heimische Heilpflanzen

15 heimische Heilpflanzen

Heilpflanzen – Natürliche Arzneimittel

Früher waren Heilpflanzen nahezu die einzigen Heilmittel, die man kannte. Lediglich einige Mineralien und tierische Produkte wurden verwendet, um Menschen von Schmerzen und sämtlichen Erkrankungen physischen wie auch psychischen Ursprungs zu befreien.

In der modernen Wohlstandsgesellschaft sind die unglaublich positiven Heilwirkungen zahlreicher Pflanzen leider viel zu sehr in den Hintergrund gerückt. Die häufig wild auf Wiesen, Feldern, in Wäldern oder am Straßenrand wachsenden Pflanzen erfreuen sich viel zu selten unserer Beachtung und werden von vielen Menschen ignoriert oder maximal als „Unkraut“ wahrgenommen. Kein Wunder, denn die Schulmedizin und Pharmaindustrie haben in den letzten Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft große Fortschritte gemacht in punkto Krankheitserforschung und Medikamentenherstellung. Dass viele Pharmaprodukte chemisch erzeugte Mittel sind, die in zahlreichen Fällen lediglich die Symptome einer Erkrankung bekämpfen (nicht aber die Ursache!) und zudem unser Immunsystem eher schwächen als stärken, wird von vielen Menschen ignoriert und auch gerne in Kauf genommen. Ist es doch viel einfacher und günstiger, das vom Haus- oder Facharzt verschriebene Medikament einzunehmen, welches die quälenden Symptome des jeweiligen Leidens schnell lindert.

Dabei hat die Natur so viele wundervolle Heilmittel zu bieten, die quasi an jeder Ecke wachsen bzw. recht günstig in Form von Tabletten oder Tinkturen käuflich zu erwerben sind und unserem Immunsystem eben nicht schaden. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass Heilpflanzen Krankheiten heilen, lindern oder auch vorbeugen können – Wundermittel sind sie jedoch nicht. Das sind chemische Substanzen allerdings auch nicht.

Langfristig gesehen ist die fachgerechte Anwendung von Heilpflanzen sehr empfehlenswert, da diese natürlichen Substanzen nahezu nebenwirkungsfrei sind. In Kombination mit einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einem guten Stressmanagement können sie langfristig zu mehr Wohlbefinden und einen gesünderen Alltag beitragen.

In diesem Artikel möchte ich dir 15 sehr beliebte heimische Heilpflanzen vorstellen:

1) Heimische Heilpflanzen: Bärlauch

Bärlauch wächst bei uns im Frühling und liebt die Wälder. Die Heilpflanze mit ihren langen, schlanken Blättern und den hübschen weißen Blüten kannst du zu dieser Jahreszeit bei einem Waldspaziergang entdecken. Hat sich Bärlauch bereits ausgebreitet, dann kannst du in seiner Nähe den Geruch von Knoblauch wahrnehmen.

Bärlauch ist eine sehr schmackhafte Kräuterpflanze, die gerne anstelle von Knoblauchzehen in der Küche verwendet wird, so z.B. zum Aufpeppen von Salaten und Dressings oder einfach als würziges Topping auf einem herzhaft belegten Brot.

Die heimische Pflanze ist aber nicht nur eine sehr schmackhafte und vielseitige Knoblauch-Alternative, sondern sie bringt auch heilende Eigenschaften mit. So fördert der regelmäßige Verzehr von Bärlauch die Verdauung und wird z.B. gerne bei reinigenden Frühjahrskuren verwendet. Bärlauch wirkt blutreinigend, antibiotisch und entzündungshemmend. Zudem wird die Heilpflanze häufiger als sanfter Blutdrucksenker eingesetzt. Das ist aber noch nicht alles, denn Bärlauch kann auch präventiv zur Verhinderung von Arterienverkalkung eingesetzt werden, was wiederum bedeutet, dass die Heilpflanze Herzinfarkt und Schlaganfällen vorbeugen kann.

Bärlauch

2) Heimische Heilpflanzen: Baldrian

Baldrian ist eine sehr beliebte Heilpflanze, welche vor allem zur Beruhigung der Nerven, zur Entspannung und für einen besseren Schlaf eingesetzt wird. Wurde die Baldrianwurzel früher eingesetzt, um böse Geister zu vertreiben und um Krankheiten abzuwehren, kommt sie heute verstärkt bei Unruhe und Schlafstörungen zum Einsatz. Die entspannende und schlaffördernde Wirkung wird in der Beeinflussung des Neurotransmitterhaushalts in unserem Gehirn vermutet. Zudem kann Baldrianwurzel bei Migräne helfen, da sie den Vagusnerv entspannt und den Bluthochdruck vermindert, welcher mit dem Migräneschmerz einhergeht.

Baldrianwurzel wird als ätherisches Öl, als Tinktur wie auch als Trockenextrakt, z.B. in Form von Tabletten und Tees angeboten. Um eine entsprechende beruhigende Wirkung zu erzielen, solltest du jedoch etwas Geduld mitbringen, da Baldrian bei manchen Anwendern nicht sofort wirkt, sondern seine Wirkung hier auch erst nach ein- oder zweiwöchiger Anwendung entfalten kann.

Baldrian

3) Heimische Heilpflanzen: Beifuß

Beifuß ist eine eher unscheinbare Heilpflanze, die aber bereits in der Antike vielseitig zu medizinischen Zwecken verwendet wurde. Insbesondere in der Frauenheilkunde war und ist er heute noch eine beliebte Heilpflanze aufgrund seiner entkrampfenden Wirkung bei Menstruationsbeschwerden. Bei Unterleibsschmerzen, Eierstockentzündung und Blasenkartarrh kann Beifuß mit seinen wärmenden Eigenschaften wertvolle Hilfe leisten.

Die in der heimischen Heilpflanze vorkommenden Bitterstoffe wirken sich zudem positiv auf die Verdauung aus, indem sie den Körper dazu anregen, mehr Magensäure und Speichel zu produzieren. So kann Beifuß den Magen beruhigen, Blähungen wie auch Appetitlosigkeit lindern.

Weiterhin kann die Heilpflanze aufgrund ihrer entspannenden Wirkung bei nervösen Schlafstörungen wie auch bei Flugangst und anderen Ängsten eingesetzt werden. Zu diesem Zwecke werden neben Tee und Fußbädern auch mit Beifußblättern und –blüten gefüllte Kräuterkissen verwendet.

 

4) Heimische Heilpflanzen: Brennnessel

Sie wächst vom Frühling bis in den späten Herbst hinein quasi an jeder Ecke, ist aufgrund der juckenden und brennenden Wirkung ihrer Blätter auf der Haut bei vielen Menschen sehr unbeliebt und wird gerne in die Kategorie „Unkraut“ gesteckt. Völlig zu Unrecht, denn die Brennnessel ist nur ein sehr schmackhaftes Superfood mit zahlreichen Nährstoffen, sondern sie bringt auch noch zahlreichende heilungsfördernde Eigenschaften mit sich.

Getrocknete Brennnessel-Blätter lassen sich hervorragend zu Tee verarbeiten und unterstützen somit eine Durchspülung der Harnwege. Die leicht harntreibende Wirkung der Brennnessel ist besonders heilungsfördernd bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und kann zudem die Entgiftung des Körpers unterstützen. Weiterhin werden Brennnessel-Blätter zum Lindern von rheumatischen Beschwerden eingesetzt, hier meist als spezielle Extrakt-Präparate. Verschiedene in den Blättern enthaltene Stoffe (z.B. Flavonoide) können die Freisetzung entzündungsfördernder Enzyme im Körper unterdrücken und lindern somit die rheumatischen Beschwerden, welche auf entzündliche Prozesse zurückzuführen sind. Zudem wirkt die Brennnessel schmerzlindernd bei Herpes-Zoster-Ausschlag (= Gürtelrose).

 

5) Heimische Heilpflanzen: Holunder

Im Mai/Juni sieht man die großen Büsche mit herrlich weißen und angenehm duftenden Blüten am Wegesrand und in der Nähe von Behausungen wachsen. Danach bilden sich die violett-schwarzen Beeren aus, die für ihren hohen Vitamin C-Gehalt bekannt sind. Aus diesem Grund werden Holundersaft und -sirup wie auch Holunderblütentee bevorzugt zur Linderung von Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Die Holunderblüten gelten als schweißtreibend und werden aus diesem Grund insbesondere zu Beginn einer Erkältung empfohlen, um den Körper von Krankheitserregern zu befreien. Saft und Sirup aus den Holunderbeeren werden aufgrund ihrer Vitamine und Antioxidantien ganzjährig zur Unterstützung der Immunabwehr empfohlen.

Aber Vorsicht: Möchtest du Saft oder Sirup aus selbst gesammelten Früchten herstellen, dann erhitze diese vorher, da Holunderbeeren im rohen Zustand leicht giftig sind und von uns Menschen nicht gut vertragen werden. Ansonsten hast du natürlich die Möglichkeit, leckeren Holunderbeerensaft und -sirup in Bio-Qualität im gut sortierten Supermarkt, Bio-Markt oder im Reformhaus käuflich zu erwerben.

 

6) Heimische Heilpflanzen: Johanniskraut

Johanniskraut ist bekannt für seine sanft antidepressive Wirkung und hat zu Recht den Beinamen „Sonnenschein für die Seele“ verdient. Insbesondere den im Johanniskraut enthaltenen Stoffen Hypericin und Hyperforin wird eine stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben. Johanniskraut reguliert – ähnlich wie auch Baldrianwurzel – den Neurotransmitterhaushalt im Gehirn und bringt diesen langsam wieder in Balance. Aber auch hier ist wieder Geduld gefragt, denn wie die meisten pflanzlichen Arzneimittel, wirkt auch Johanniskraut nicht sofort, sondern muss erst über einen Zeitraum von mehreren Wochen eingenommen werden, bis eine entsprechende Wirkung zu spüren ist.

Bei leicht depressiven Verstimmungen ist die Einnahme von Johanniskraut-Extrakt durchaus empfehlenswert, da die Nebenwirkungen, im Gegensatz zu chemisch hergestellten Antidepressiva, nahezu gegen Null gehen.

Johanniskraut

7) Heimische Heilpflanzen: Kamille

Die wunderschöne Kamille-Pflanze wächst in den Sommermonaten hierzulande auf vielen Wiesen und an Feldern. Die gelb-weißen Blüten sind nicht nur hübsch anzusehen und eine wunderschöne Deko, sondern sie punkten auch mit zahlreichen heilenden Eigenschaften.

So wirkt die Kamille wundheilend, antientzündlich und auch krampflösend. Sie kann sowohl innerlich (z.B. als Tee oder Konzentrat) wie auch äußerlich (z.B. als ätherisches Öl oder Trockenextrakt) angewandt werden. Kamillentee ist ein sehr wohltuendes Mittel bei Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Magen-Darm-Problemen. Ebenso wird er bei schmerzenden Menstruationsbeschwerden eingesetzt, um Krämpfe in der Gebärmutter zu lindern.

Zur äußerlichen Anwendung ist Kamillenkonzentrat hervorragend geeignet, um Erkrankungen der Atemwege zu lindern, z.B. durch Inhalation. Aber auch ein Dampfbad für das komplette Gesicht ist wohltuend und reinigend für unsere Haut.

Umschläge, Salben und Gurgellösungen mit Kamille werden zudem bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum wie auch bei bakteriellen Hauterkrankungen angewandt. Ebenso sind Bäder und Spülungen zur Linderung von Entzündungen und bakteriellen Erkrankungen (z.B. im Genitalbereich) möglich und sehr wohltuend.

Kamille

8) Heimische Heilpflanzen: Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke ist im Frühling und Sommer sehr häufig an halbschattigen bis schattigen Plätzen, wie z.B. an Wegesrändern, auf Wiesen und vor allem in Wäldern zu finden. Dennoch liefert die Pflanze viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Da die Blätter des Krauts sehr den Blättern der Brennnessel ähneln, wird sie sehr häufig mit dieser verwechselt. Allerdings haben die Knoblauchsrauke-Blätter keine schmerzhaften Brennhaare und sind an den Blatträndern weniger gezackt als es bei Brennnessel-Blättern üblich ist. Ihre weißen Blüten blühen etwa von April bis in den August hinein.

In der Küche ist die Knoblauchsrauke aufgrund ihres leicht pfeffrigen, knoblauchartigen Geschmacks beliebt. Pflückt man das Kraut oder zerreibt die Blätter mit den Fingern, nimmt man einen deutlichen Knoblauch-Geruch wahr.

Die Knoblauchsrauke enthält Senfölglykoside, Saponine und ätherische Öle, welche sie auch als Heilpflanze sehr wertvoll machen. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe wirkt das Kraut antibakteriell, schleimlösend, wassertreibend, auswurfsfördernd und leicht wundheilend. Zu den Einsatzgebieten der Knoblauchsrauke zählen somit Erkältungsbeschwerden, Entzündungen des Mund- und Rachenraums, Verdauungsbeschwerden, Gicht, rheumatoide Beschwerden wie auch Wundheilung. Als Darreichungsformen kommen vor allem Tees und Kompressen, welche aus Presssäften der ganzen Pflanze hergestellt werden, in Frage.

Da es für die o.g. Beschwerden jedoch wirkvollere heimische Heilpflanzen gibt, kommt die Knoblauchsrauke heute weniger als Heilpflanze, sondern mehr als schmackhaftes Wildgemüse in der gesunden Kräuter-Küche zum Einsatz.

 

9) Heimische Heilpflanzen: Löwenzahn

Löwenzahn ist äußerst anpassungsfähig und wächst nahezu an jeder Ecke. Leider ist er bei vielen Menschen unbeliebt, weil er auch unter schlechtesten Bedingungen wächst und sich sogar durch dicke, trockene Betonschichten an Straßenrändern und Wegen durchkämpft. Ein echtes Wunderwerk der Natur, und dennoch wird die heilende Pflanze viel zu oft als störendes Unkraut abgetan und sehr stiefmütterlich behandelt.

Der Löwenzahn hat lange, zackige Blätter, relativ dicke, mit weißem Milchsaft gefüllte Stängel und goldgelbe Blüten. Die reifen Früchte sind mit einem fallschirmartigen Anhängsel ausgestattet. Diese vielen kleinen Mini-Fallschirme ergeben dann die sogenannte Pusteblume, die sich nicht nur bei Kindern großer Beliebtheit erfreut.

Aber Löwenzahn kann noch viel mehr als fast überall wachsen und lustige Mini-Fallschirme zum Wegpusten bereitzustellen. Die leicht bitteren Blätter lassen sich hervorragend zu Salat wie auch als grüne Beigabe zu schmackhaften Smoothies mischen. Löwenzahn kann zusammenfassend als Heilpflanze für Leber und Nieren bezeichnet werden, weil er diese Organe zu erhöhter Aktivität anregt. Er regt die Verdauung an und fördert die Ausscheidung von sämtlichen Abbaustoffen und Giften im Körper. Zudem wirkt er sich positiv auf das Bindegewebe aus kann bei Erkrankungen wie Rheuma und Gicht schmerzlindernd wirken.

Neben der Verwendung als Salat- oder Smoothie-Beilage kommt Löwenzahn insbesondere als Saft zum Einsatz und wird zur Linderung von Beschwerden wie auch zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens gerne in Form einer Kur angewandt.

Löwenzahn

10) Heimische Heilpflanzen: Nachtkerze

Die Nachtkerze sieht mit ihren herrlich gelben Blüten nicht nur wunderschön aus, sondern sie schmeckt auch hervorragend und bringt auch noch heilende Eigenschaften mit. Ihre Samen enthalten u.a. Gamma-Linolensäure, eine wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäure, der zahlreiche positive Wirkungen auf den Körper zugesprochen werden. Die Nachtkerzen-Samen können einfach verzehrt werden und finden z.B. als Topping zu Salaten und Müslis, in Backwaren wie auch zu Pfannengerichten Verwendung.

Nachtkerze wirkt aufgrund ihrer Inhaltsstoffe entzündungshemmend, blutreinigend, entkrampfend, unterstützt das Nervensystem und wirkt sich positiv bei (Binde-) Hautproblemen aus.  Zu kosmetischen Zwecken, z.B. zur Verwendung in Cremes, wird das Nachtkerzenöl aus den Samen herausgepresst und dann weiterverwendet.

In der Küche finden nicht nur die Samen Verwendung. Auch die Knospen, die Blüten, Blätter und die Wurzel der Nachtkerze sind zum Verzehr geeignet. Während Knospen und Blüten lecker in Salaten schmecken, können die Blätter wie Spinat gedünstet oder zu einem heilenden Tee verarbeitet werden. Die Wurzel kann wie anderes Wurzelgemüse gekocht verzehrt werden.

Nachtkerze

11) Heimische Heilpflanzen: Ringelblume

Die Ringelblume mit ihren leuchtend gelben bis orange-farbenen Blüten ist zwischen Juni und Oktober in Gärten wie auch verwildert an Weg- und Feldrändern zu finden. Die wunderschöne Heilpflanze überzeugt mit einer ganzen Liste an gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Ihre wichtigsten heilenden Inhaltsstoffe sind Saponine, Flavonoide, Schleime und ätherische Öle. Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Aus diesem Grund wird die Heilpflanze bevorzugt Salben und Cremes beigemischt, um die Wundheilung zu fördern.

Ebenso wird die Heilpflanze als Tinktur zur Linderung von Entzündungen im Mund- und Rachenraum angewandt. In Tees kommt die Ringelblume heute leider nur noch selten zum Einsatz. Dabei wirkt die Pflanze bei innerlicher Anwendung krampflösend. Weiterhin kommen Umschläge mit Ringelblumenextrakt zur Unterstützung der Heilung von Haut- und Nagelentzündungen wie auch bei Verstauchungen zum Einsatz.

Ringelblume

12) Heimische Heilpflanzen: Rotklee

Rotklee, oder auch Wiesenklee genannt, ist vor allem bei Kindern beliebt. Wer von uns hat in jungen Jahren nicht nach vierblättrigen Kleeblättern gesucht? Aber auch, wenn du bis heute das vierblättrige Glück nicht gefunden hast, so wirst du vielleicht dein gesundheitliches Glück in der hübschen Heilpflanze finden.

Rotklee wächst bevorzugt auf Wiesen und macht zwischen Mai und September mit seinen purpurfarbenen Blüten auf sich aufmerksam. Zu den heilenden Wirkstoffen der heimischen Wildpflanze zählen insbesondere Gerbstoffe, Isoflavone, Glykoside und phenolische Substanzen. Das Kraut wirkt stark reinigend auf unsere Lymphe ist ein hervorragender Blutbildner mit harntreibenden Eigenschaften.

Das regelmäßige Trinken von Rotklee-Tee kann dabei helfen, andauernde Müdigkeit und Erschöpfung zu lindern und Nährstoffmängel von Mineralstoffen auszugleichen. Ebenso ist Rotklee ein hervorragendes Mittel zum Ausleiten von schädlichen Metallen und Pestiziden aus dem Körper.

Damit aber noch nicht genug! Rotklee kommt auch zur äußerlichen Anwendung, z.B. in Form von Umschlägen zur Behandlung von Wunden zum Einsatz. Ein echter Allrounder für die heimische Hausapotheke.

Rotklee

13) Heimische Heilpflanzen: Schafgarbe

Die Schafgarbe mit ihren weißen und zartrosa Blüten wächst hierzulande im Sommer fast überall und ist eine wunderschöne Dekoration in Blumensträußen. Aber die Schafgarne kann natürlich weitaus mehr als nur hübsch auszusehen – denn ansonsten hätte sie es nicht in diesen Artikel geschafft.

In der Küche können die jungen, zarten Blätter mit ihrem sehr würzigen Geschmack als Zutat für Kräutersalze und –butter, für Brotaufstriche wie auch für Nudelteig verwendet werden. Fein gehackt können sowohl Blätter wie auch die Blüten in Salate oder in Gemüsepfannen gegeben werden.

Als Heilpflanze ist die Schafgarbe sehr vielseitig einsetzbar. Sie wirkt insbesondere bei Menstruationsbeschwerden wie auch bei jeglicher anderer Art von Blutungen heilend. Ihre beruhigenden Eigenschaften können sich bei wetterbedingten Kopfschmerzen und Migräne positiv auswirken. Bei Blähungen und Magen-Krämpfen wirkt Schafgarbe entkrampfend. Weiterhin stärkt die heimische Heilpflanze das venöse Blutsystem und hilft damit bei Beschwerden wie Krampfadern.

Zu Heilzwecken wird meist ein Tee aus getrocknetem und frischem Schafgarben-Kraut zubereitet.

14) Heimische Heilpflanzen: Spitzwegerich

Spitzwegerich findet man hierzulande den ganzen Sommer über auf Wiesen, auf Feldern, an Wegrändern wie auch an Schuttplätzen. Man erkennt ihn an den 20-40 cm langen Blättern und den eher unscheinbaren Blüten mit zierlichen, hellen Staubgefäßen, welche zur Blütezeit aus den Blüten heraushängen.

Der Spitzwegerich ist ein beliebtes Hustenmittel. Sein Schleimgehalt, die tonisierenden Bitterstoffe wie auch die Kieselsäure machen die Wildpflanze zu einem bewährten Erkältungsmittel, welches meist in Form von beruhigenden Hustensäften zum Einsatz kommt. Spitzwegerich wirkt aber nicht nur schleimlösend und reizlindernd bei Husten, sondern er bringt auch noch entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften mit sich – ein echter Allrounder also bei grippalen Infekten.

Weiterhin besitzt die Heilpflanze gute Fähigkeiten bei der äußerlichen Wundheilung und kommt z.B. bei kleinen Wunden und Ekzemen zum Einsatz.

Spitzwegerich

15) Heimische Heilpflanzen: Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse sollte aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in keiner Küche bzw. in keiner Hausapotheke fehlen.

Aufgrund ihres milden, zart nach Zitronen duftenden Aromas ist die Zitronenmelisse ein beliebtes Gewürzkraut für erfrischende Salate und für leckeren Tee, z.B. in Kombination mit Zitronensaft und Thymianblättern.

Als heilende Pflanze bringt die Zitronenmelisse eine ganze Reihe an wertvollen Inhaltsstoffen mit: ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide. Diese Stoffe wirken stresslindernd, beruhigend, schlaffördernd, entkrampfend, antibakteriell wie auch antiviral. Aus diesem Grund kann die Zitronenmelisse bei folgenden gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden: Angststörungen, Schlafstörungen, Stress, nervöse Unruhe, Erschöpfungszustände, Krämpfe, Magen-Darm-Probleme wie Blähungen und Durchfall, Menstruationsbeschwerden, leichtes Fieber, Insektenstiche und Übelkeit.

Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die antivirale, antibakterielle wie auch antiparasitäre Wirkung der Zitronenmelisse, denn das Kraut wirkt im ganzen Körper gegen Parasiten, Viren und Bakterien. Es bekämpft das Epstein-Barr-Virus (EBV), Herpes Zoster und andere Viren der Herpes-Familie wie z.B. HHV-6. Ebenso zuverlässig wirkt Zitronenmelisse bei entzündlichen Erkrankungen, die durch Streptokokken verursacht werden. Weiterhin entgiftet das Kraut Leber, Milz und Nieren, was die Anfälligkeit für Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen reduziert.

Tipps gegen Strahlenbelastung

Tipps gegen Strahlenbelastung

6 Tipps gegen Strahlenbelastungen

Strahlenschäden vermeiden

Leben in der digitalisierten Welt

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der es kaum noch vorstellbar ist, komplett auf die Informationsgewinnung und -vermittlung via Internet zu verzichten. Immer mehr Dienstleistungen werden spätestens seit der Corona-Krise nicht nur offline sondern auch verstärkt online angeboten. So sind z.B. Beratungstätigkeiten, Aus- und Weiterbildungen, Sportkurse, Konzerte, Messen, Radio, Shopping und sogar Arztbesuche virtuell möglich. Die Voraussetzung für die Umsetzung dieser Leistungen ist ein internetfähiges Gerät wie Smartphone, Laptop, Tablet oder PC auf beiden Seiten (Sender und Empfänger) sowie eine möglichst stabile und schnelle Internetverbindung, die heute über verschiedene Übertragungsmethoden auch fernab der Städte möglich ist.

Der Ausbau von Datenübertragungsnetzen nimmt seit den letzten Jahren rasant zu. Die Netzabdeckung soll immer flächendeckender werden und dem Nutzer schnelle Datenübertragungsraten bei gleichzeitig hohem Datenübertragungsvolumen gewährleistet werden.

Der moderne Mensch des 21. Jahrhunderts möchte mobil und flexibel sein, immer auf dem Laufenden sein und möglichst jederzeit und überall Up-to-Date sein. Das Smartphone ist schon lange nicht mehr nur ein mobiles Telefon. Es ist Arbeitsgerät, Spielekonsole und Kommunikationsmedium in einem.

 

Der neue Mobilfunkstandard 5G

5G (= „5th Generation“) ist der neue Mobilfunkstandard, der in den kommenden Jahren weltweit immer stärker ausgebaut werden und den bisherigen Standard 4G (auch bekannt als LTE) ergänzen und auf lange Sicht in der Industrie ablösen soll.

Für die Großindustrie ergeben sich durch diese neue Generation der kabellosen, schnellen Datenübertragung Vorteile insbesondere im Hinblick auf eine stärker digitalisierte Zukunft in Branchen wie der Medizin (Telemedizin), der Automobilindustrie (autonomes Fahren) wie auch in sämtlichen technischen Bereichen, in denen High-Tech-Roboter eingesetzt werden sollen.

Für den „Otto Normalverbraucher“ bedeutet der Ausbau von 5G allerdings eher eine zusätzliche Strahlungsquelle zum bisherigen Standard 4G, der vor allem beim Betrieb von nur wenigen Geräten gleichzeitig Daten nahezu in Echtzeit übertragen kann. Was den meisten Menschen nicht bewusst ist: Nach heutigem Stand (März 2021) soll 5G nur in sehr wenigen Bereichen (s.o.) ältere Standards ablösen. Bereits vorhandene Strahlenquellen wie GSM (2G), UMTS (3G), LTE (4G), WLAN oder auch DECT sollen weiterhin bestehen bleiben und nach wie vor in der Telekommunikation genutzt werden.

Das bedeutet, dass mit 5G eine zusätzliche Strahlenquelle flächendeckend installiert werden soll, die zum einen schnelle Datenübertragung ermöglicht, zum anderen aber eine weitere erhebliche Belastung für unsere Gesundheit darstellt. Dieser Meinung ist übrigens auch die WHO (World Health Organization), denn bereits im Jahr 2011 kam eine Gruppe von Wissenschaftlern zu dem Entschluss, dass die elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks das Risiko für Hirntumore erhöhen kann und damit potentiell krebserregend sein kann.

Ebenso warnen weltweit Experten vor den gesundheitlichen Folgen der hochfrequenten Strahlung durch 5G, und auch das Deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) äußert sich bisher sehr zurückhaltend zum weiter geplanten 5G-Ausbau und plädiert für eine umgehende Erforschung der Auswirkungen.

Strahlenbelastung 5G

Mögliche Folgen von hochfrequenter Strahlung

Die Folgen von hochfrequenter Strahlung wie 5G sind noch lange nicht ausreichend erforscht. Welche Wirkungen elektromagnetische Strahlung im Allgemeinen haben kann, werden u.a. vom BfS wie auch von internationalen Wissenschaftlern wie folgt beschrieben:

  • Niederfrequente elektromagnetische Felder können elektrische Felder und Ströme im menschlichen Körper erzeugen.
  • Hochfrequente elektromagnetische Felder können biologisches Gewebe erwärmen.
  • Elektromagnetische Strahlung bringt insgesamt zahlreiche gesundheitliche Risiken mit sich, so z.B. ein erhöhtes Krebsrisiko, genetische Schäden, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden.

Je höher die Frequenz, desto kürzer sind die einzelnen Wellen und desto tiefer dringen diese in unseren Körper ein. Radioaktive Wellen sind z.B. sehr kurz, und welche Auswirkungen diese auf sämtliche Lebewesen haben können, haben die Atomkatastrophen der Vergangenheit gezeigt.

 

So schützt du dich vor Strahlenbelastungen

Es ist schon ein wenig beängstigend, wenn man bedenkt, welche Folgen eine dauerhafte hochfrequente Strahlung für unseren Körper haben kann. Das Fatale: Wir können uns kaum vor der Dauerbestrahlung schützen, es sei denn wir leben ohne digitale Telekommunikationsmöglichkeiten fernab jeglicher Zivilisation auf einer einsamen Insel oder in den Bergen. Für eine kurze Auszeit können sich die meisten von uns solch ein Leben sicherlich vorstellen, allerdings nicht auf Dauer.

Ich kann dich an dieser Stelle aber ein wenig beruhigen, denn es gibt durchaus Möglichkeiten, wie du dich zumindest bedingt vor den dauerhaft gesundheitsschädigenden Auswirkungen durch elektromagnetische Strahlung schützen kannst:

 

Strahlenschäden vermeiden:

1.) Reduziere die WLAN-Nutzung!

Die meisten von uns arbeiten heutzutage bereits hauptsächlich mit WLAN, sowohl am Arbeitsplatz wie auch zuhause, weil es einfach bequemer und flexibler ist, ohne lästiges LAN-Kabel am PC oder Laptop zu arbeiten. Und auch das Smartphone arbeitet mit einer kabellosen, elektromagnetischen Verbindung, meist über WLAN / 4G. Ebenso arbeiten kabellose DECT-Telefone, Smart TV oder auch Babyphone mit elektromagnetischer Strahlung.

Selbstverständlich möchten wir viele dieser modernen Technologien nicht mehr missen. Zum Schutz der eigenen Gesundheit empfehle ich dir jedoch, hier und da ein wenig umzudenken.

Das Mindeste, was du zumindest in deinen eigenen 4 Wänden tun kannst, ist der vorübergehende Verzicht auf WLAN-Verbindungen. Schalte entsprechende Geräte zumindest immer dann aus, wenn du diese nicht brauchst. Muss das Smartphone nachts unbedingt im Schlafzimmer liegen, weil du es z.B. als Wecker nutzt oder noch Musik hören möchtest, dann schalte es zumindest in den Flugzeugmodus und lege es möglichst weit von deinem Kopf entfernt weg.

Strahlenbelastung Smarthome

Strahlenschäden vermeiden:

2.) Telefoniere strahlungsarm!

Nutze bei der Arbeit und auch privat so oft wie möglich ein verkabeltes Telefon. Wenn das nicht möglich ist, dann schalte beim Telefonieren den Lautsprecher / die Freisprechfunktion des Telefons / Smartphones ein und halte einen Meter Abstand zum Gerät. Selbstverständlich kannst du auch ein Headset nutzen. Dieses sollte aber auch über ein Kabel mit dem Gerät verbunden sein und nicht mit elektromagnetischer Strahlung arbeiten. Insbesondere bei längeren Gesprächen sollte das ausstrahlende Telefon nicht direkt am Gesicht bzw. Ohr liegen, denn in diesen Fällen strahlt das Gerät ganz besonders, da es versucht, den Kontakt aufrechtzuerhalten.

 

Strahlenschäden vermeiden:

3.) Verbanne strahlungsstarke Geräte in den Keller!

In den meisten Haushalten befinden sich heutzutage zahlreiche Geräte, die dauerhafte elektromagnetische Strahlung erzeugen. Stromzähler und Anschlussdosen für WLAN geben eine sehr starke Strahlung ab und sollten aus diesem Grund nicht in den Wohnräumen installiert werden, in denen du dich regelmäßig aufhältst. Geeignet für diese Geräte sind Keller- oder wenig genutzte Abstellräume, in denen man sich nicht stundenlang am Tag aufhält.

Ebenso gehören alte Mikrowellen in den Keller bzw. auf den Schrott. Bei Neugeräten sollte gewährleistet sein, dass keine Strahlung austritt. Dennoch solltest du, wenn du die Mikrowelle nutzt, nicht mit der Nase an der Scheibe kleben und besser Abstand zum Gerät halten.

 

Strahlenschäden vermeiden:

4.) Reduziere strahlungsintensive Untersuchungen und Therapieverfahren auf ein mögliches Minimum!

Vorsorge ist wichtig und gut. Allerdings sind viele, zum Teil regelmäßig angewandte Untersuchungen und Therapieverfahren alles andere als gesund für unseren Organismus. Röntgenuntersuchungen (z.B. beim Orthopäden, Zahnarzt, Radiologen) und die Computertomographie (CT) basieren auf Röntgenstrahlung, ebenso wird in der Krebstherapie mit Strahlung (Strahlentherapie) gearbeitet.

Exkurs: Röntgenstrahlung

Strahlung mit sehr hohen Frequenzen hat sehr kurze Wellenlängen, die sich im Nanometerbereich befinden. Zu hochfrequenter Strahlung zählt die radioaktive Strahlung wie auch die Röntgenstrahlung, wie sie bei zahlreichen Untersuchungsmethoden angewandt wird. Hierbei handelt es sich um ionisierende Strahlung, die in der Lage ist, aus menschlichen Molekülen (= Verbund von einzelnen Atomen) Elektronen, also elementar negativ geladene Elementarteilchen, herauszulösen und somit Veränderungen in unseren Zellen und somit in unserem Gewebe zu verursachen.

Aus diesem Grund solltest du entsprechend angeordnete Untersuchungen und Therapieverfahren immer hinterfragen und deinen Arzt um eine alternative Methode bitten.

Strahlenbelastung Medizin

Strahlenschäden vermeiden:

5.) Stärke deinen Körper!

Ein starker Körper mit einem gut funktionierenden Immunsystem bleibt lange gesund. Das bedeutet zugleich, dass du strahlenintensive Untersuchungen und Therapieverfahren durch einen gesunden Lebensstil vermeiden kannst, denn dieser ist die beste Präventionsmaßnahme.

Eine nährstoffreiche, ausgewogene, basisch-orientierte Ernährung mit hauptsächlich naturbelassenen, pflanzlichen Lebensmitteln in guter Bio-Qualität in Kombination mit regelmäßiger Bewegung und einem guten Stressmanagement sind die beste Basis für einen gesunden Körper und Geist.

Weiterhin empfehle ich dir, deinen Körper regelmäßig zu entgiften und täglich Nahrungsmittel mit in deinen Speiseplan zu integrieren, die deine Zellen dabei unterstützen, bereits vorhandene Strahlenschäden zu reparieren. Wie das funktioniert und welche Nahrungsmittel für eine entsprechende Entgiftung besonders hilfreich sind, erläutere ich dir in meinem kostenlosen LIFE CHANGING Detox-Guide:

Kostenloser Detox-Guide

Sichere dir gleich das Video mit dem dazugehörigen Workbook und lasse es dir am besten heute noch in dein E-Mail-Postfach schicken, damit du direkt mit der Gesundheitsvorsorge starten kannst.

 

Strahlenschäden vermeiden:

6.) Nutze Schutztextilien!

Inzwischen werden zahlreiche Produkte auf dem Markt angeboten, die uns vor elektromagnetischer Strahlung schützen sollen. Das reicht von einfachen Aufklebern für Kleingeräte wie Smartphone, Laptop & Co., über strahlenabweisende Anhänger an Halsretten bis hin zu Schutztextilien und sogenannten Abschirmnetzen, die man sich wie ein Moskitonetz über das Bett hängt.

Inwieweit diese Produkte tatsächlich vor Strahlung schützen, ist bisher noch nicht eindeutig belegt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass z.B. direkt am Körper getragene Wäsche oder auch ein Abschirmnetz mit entsprechend ausgestattetem HighTech-Garn (z.B. Swiss Shield) mehr Sicherheit vor direkter Strahlung auf unseren Körper bieten als z.B. ein einfacher Aufkleber auf dem Smartphone.

Sofern du mitten in der Großstadt in der Nähe von großen Telekommunikationsmasten wie 4G oder 5G lebst, ist die Anschaffung des einen oder anderen Produkts sicherlich eine Überlegung wert. Ob es tatsächlich etwas bringt, kann ich dir an dieser Stelle leider nicht sagen. Ich denke aber, dass es auch in diesem Bereich sehr bald wissenschaftliche Erkenntnisse und entsprechende Wirkungsnachweise geben wird. Es bleibt also spannend!

 

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Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/5G

https://www.bund.net/ressourcen-technik/elektrosmog/

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1220

https://www.bfs.de/DE/themen/emf/kompetenzzentrum/mobilfunk/basiswissen/5g.html;jsessionid=E3B9D1F0CBB153BB9CF787E7DFA79A3E.1_cid349

https://praxistipps.chip.de/5g-strahlung-so-schuetzen-sie-sich-im-alltag_118849

Zellprogrammierung

Zellprogrammierung

DNA-Programmierung – Humbug oder tatsächlich möglich?

Hast du dich schonmal gefragt, warum manche Menschen trotz vieler Schicksalsschläge und ungünstiger Lebensumstände regelrecht vor Energie und Motivation strotzen?

Und wie ist es eigentlich möglich, dass mehrfach diagnostisch bestätigte Tumore bei Krebspatienten sich plötzlich wieder zurückbilden, obwohl Betroffene weder medikamentös noch auf andere Art und Weise therapiert werden?

Es gibt zahlreiche Phänomene, die zunächst einmal etwas befremdlich klingen, weil wir sie nicht zuordnen können und weil sie wissenschaftlich vielleicht noch nicht eindeutig belegt sind. Vielleicht sind dir spirituelle Heiler, Mentaltrainer und solche, die über die psychische (geistige) Ebene physische (körperliche) Prozesse in unserem Organismus zu beeinflussen versuchen, einfach ein wenig suspekt.

Und dann schwirrt immer wieder über sämtliche Kanäle der Begriff DNA, der scheinbar auch etwas mit unserem Körperaufbau und sämtlichen Funktionen zu tun hat.

Sicherlich fragst du dich nun, was das alles miteinander zu tun hat. Ich möchte dir in diesem Beitrag auf simple Art und Weise erläutern, was die DNA ist, welche Funktion sie hat und welchen Einfluss Gedanken und Sprache auf unsere Zellen und damit auch auf unsere Gesundheit haben können.

 

DNA: Bauanleitung und Funktionsgeber unseres Körpers

Die DNA (= Desoxyribonukleinsäure) kannst du dir wie einen langen, sehr dünnen Faden vorstellen, der sich in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers befindet. In der DNA sind sämtliche Erbinformationen über uns abgespeichert wie der Aufbau (Hautfarbe, Körperbau usw.) und die Funktionen (z.B. physiologische Prozesse) unseres Körpers. Letztendlich ist die DNA nichts anderes als eine Bau- und Funktionsanleitung, die in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers steckt.

Jeder kleinste Hautfetzen, jedes Haar und jedes Organ besteht aus Zellen, ebenso unser Blut, unsere Knochen und Muskeln. Zellen sind klitzekleine Lebewesen, die letztendlich dieselben Eigenschaften haben wir das große Ganze, wir Menschen. Sie können sich ernähren, sie haben einen Stoffwechsel, sie können sich vermehren, und sie können sterben. Damit sie sich vermehren können, teilen sie sich. Das können sie jedoch nur, wenn sich zuvor die in ihr befindliche DNA verdoppelt. Das ist notwendig, damit die daraus neu entstandenen Zellen wieder gleich viel DNA mit denselben Informationen wie der Rest aller Zellen enthalten. Läuft bei der Zellteilung etwas schief, dann kann es z.B. bei Neugeborenen zu Erkrankungen wie dem Down-Syndrom kommen. Aber auch die Beschädigung der DNA durch äußere Einflüsse kann sogar im Erwachsenenalter dazu führen, dass bestimmte Prozesse in unserem Körper nicht mehr korrekt funktionieren.

Zellprogrammierung

DNA-Programmierung: Science-Fiction oder Realität?

Bereits seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler herauszufinden, auf welche Art und Weise Einfluss auf unsere Zellen genommen werden kann. Dabei werden u.a. verschiedene biosynthetische Ansätze erforscht, die das Umprogrammieren unserer Zellen zu steuern. So integriert man beim Metabolic Engineering einen neuen Biosynthese-Weg in einer Zelle. Hierbei werden verschiedene genetische Steuerelemente und Biosynthese-Gene z.B. aus Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen chemisch im Labor hergestellt und miteinander kombiniert, um Zellen in kleine, effiziente Fabriken zu verwandeln.

In der Synthetischen Biologie verfolgt man das Ziel, Zellen mithilfe von standardisierten genetischen Bauteilen oder Schaltermodulen (wie man sie aus der Elektrotechnik oder IT kennt) über ein Steuerelement von außen kontrollieren und ggf. umfunktionieren zu können. Das könnte z.B. mithilfe von lichtgesteuerten Genschaltern umgesetzt werden.

Das klingt schon ein wenig abgefahren, aber irgendwie auch gruselig, oder? Unser Körper wird wie eine Maschine von außen gesteuert? Klingt nach abgefahrenem Science-Fiction-Film, ist aber vermutlich gar nicht mehr soweit von der Realität entfernt – die Forschung arbeitet zumindest an solchen zukunftsweisenden Verfahren in der Gentechnik.

Neben diesen ganzen technischen Forschungen gibt es aber auch noch einen anderen Weg, auf unsere Zellen und damit auf unser Erbgut, die DNA, einzuwirken. Und hier kannst du sogar selbst tätig werden und positiven Einfluss auf deinen Körper und die darin ablaufenden Prozesse nehmen.

 

Der Einfluss unserer Gedanken auf das Erbgut

Esoteriker, Spirituelle und Mentaltrainer arbeiten teilweise bereits seit Jahrhunderten mit der Macht der Gedanken. Ihnen ist bewusst, dass wir nicht nur auf physischer Ebene funktionieren, sondern dass bestimmte Prozesse in unserem Organismus vor allem über die psychische Ebene mit Hilfe von Gedanken und Sprache beeinflusst werden können. Das ist u.a. deswegen möglich, weil unsere Zellen untereinander kommunizieren, über Schwingungen, auf bestimmte Frequenzen oder auf Lichtwellen reagieren.

Sämtliche Informationen aufgrund von bereits gemachten Erfahrungen wie z.B. Blockaden, Ängsten wie auch positive Glaubenssätze sind in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Du kannst das Ganze mit einem Computer vergleichen, auf dessen Festplatte verschiedene Informationen und ganze Programme abgespeichert sind, die nach bestimmten Mustern funktionieren und bei Bedarf abgerufen werden können. Ebenso ist es mit Glaubenssätzen, die tief in unserem inneren verankert sind. Diese wurden uns entweder von klein auf anerzogen oder beruhen auf Erfahrungen, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben. Sind diese einmal abgespeichert, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. So können bestimmte Ängste unser Leben erheblich behindern und uns in unserem Handeln ein Leben lang blockieren, wenn wir nichts dagegen unternehmen.

Zellprogrammierung

Die gute Nachricht: Ebenso wie die Festplatte des Computers kann auch unser Unterbewusstsein umprogrammiert werden, was u.a. durch die Macht der Gedanken funktioniert. Ein kleines Beispiel:

Wenn du jemanden siehst, für den du sehr viel Liebe empfindest, dann fühlst du dich gut, du bist motiviert und voller Freude. Dein Gehirn produziert verschiedene Botenstoffe, z.B. Dopamin, Oxytocin und Endorphine, die sich wiederum positiv auf dein Wohlbefinden und damit auch auf das Zellwachstum in deinem Körper und damit auf deine Gesundheit auswirken.

Wirst du hingegen mit etwas konfrontiert, was dir Angst macht, dann produziert dein Körper Stresshormone wie z.B. Adrenalin. Diese Botenstoffe sorgen dafür, dass bestimmte Körperfunktionen hoch-, andere wiederum heruntergefahren werden, um ausreichend Energie zu haben, um diese Notfallsituation zu bewältigen. So wird das Zellwachstum blockiert und das Immunsystem herunterfahren, was sich auf Dauer äußerst negativ auf dein Wohlbefinden und auf deine Gesundheit auswirken kann.

Das bedeutet also, dass unser Gehirn durch die Ausschüttung von Botenstoffen Signale an unsere Zellen aussendet, die daraufhin bestimmte Prozesse in Gang setzen. Die Gefühle, die die Ausschüttung dieser Botenstoffe in Gang setzen, können wiederum durch unsere Gedanken beeinflusst werden. Positive Gedanken, die mit Gefühlen wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Hoffnung oder Stolz verbunden sind, können demnach unser Zellwachstum und damit unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit fördern.

Und genau darauf zielen verschiedene mentale Techniken, die Arbeit mit positiven Glaubenssätzen bzw. -formeln (z.B. beim Autogenen Training, beim Mentaltraining oder auch Mantras beim Meditieren) ab. Grob gesagt ist es mithilfe der Kraft der eigenen Gedanken möglich, unsere Zellen und damit unsere Körperfunktionen zu beeinflussen – im positiven wie auch im negativen Sinne.

Selbstverständlich ist es auch notwendig, für günstige Umstände zu sorgen, sprich einen gesunden Lebensstil mit vielen naturbelassenen Nahrungsmitteln, ausreichend Flüssigkeitszufuhr, frischer Luft und regelmäßiger Bewegung. Das sind die Basics eines gesunden Körpers. Neben diesen physischen Komponenten spielt nun aber noch die psychische Ebene eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit.

Jemand, der sich gesund ernährt, regelmäßig Sport treibt und viel Zeit an der frischen Luft verbringt, der sich aber täglich mit Ängsten, Wut und Ärger herumschlägt, kann demnach wesentlich kranker sein als jemand, der sich eher unausgewogen ernährt, wenig Bewegung hat, aber mit positiven Glaubensmustern durch den Alltag geht.

Wohlbefinden und Gesundheit sollte demnach immer ganzheitlich betrachtet werden. Wer seine Gesundheit langfristig fördern möchte, sollte also sowohl die physische wie auch die psychische Ebene ganz genau betrachten und genau dort ansetzen, wo Mängel bestehen bzw. ein Nachjustieren notwendig ist.

Die wichtigsten Informationen aus diesem Video kannst du dir hier als praktisches PDF-Dokument herunterladen:

Impfungen Pro & Contra

Impfungen Pro & Contra

Fördern Impfungen unsere Gesundheit?

Spätestens mit der Einführung der Masern-Impfpflicht für bestimmte Personengruppen in Deutschland und mit der Corona-Pandemie bzw. der Debatte um das Coronavirus SARS-CoV-2 werden Impfungen sehr kontrovers diskutiert. Während Befürworter in Impfungen einen wirksamen Schutz vor hoch infektiösen Erkrankungen mit teilweise schweren Verläufen und die Vermeidung von Pandemien sehen, betrachten Kritiker Impfungen als weniger wirksam und aufgrund der in Impfstoffen enthaltenden Hilfsstoffe und damit zusammenhängenden Nebenwirkungen als höchst gesundheitsgefährdend.

Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen „hoch wirksam“ und „hoch gesundheitsschädigend“. Pauschal lässt sich diesbezüglich aber auch keine klare Aussage machen, da die Wirkungen von Mensch zu Mensch ganz individuell ausfallen können und u.a. abhängig sind von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, Medikamenteneinnahme sowie möglichen Unverträglichkeiten.

Grundsätzlich sollte bei jeder Impfung die Gefährlichkeit der Krankheit gegen die möglichen Impfwirkungen, Impfschäden wie auch alternative Behandlungsmethoden abgewogen werden, denn jede Impfung bedeutet einen Eingriff in das Immunsystem. Besonders gravierend scheinen diese Eingriffe bei Säuglingen und Kleinkindern zu sein, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist und sich demnach noch in der Entwicklung bzw. im Aufbau befindet. Insbesondere in den ersten Lebensmonaten muss das zelluläre Abwehrsystem erst erlernen, körpereigene Zellen von fremden zu unterscheiden. Werden nun aber während dieser Entwicklungsphase bereits Impfungen verabreicht, kann es zu massiven Störungen im System kommen. Das Abwehrsystem ist noch nicht in der Lage, zu erkennen, dass die von außen in den Körper eingebrachten Erreger fremd sind. Folglich kann es dann passieren, dass der Körper die eingebrachten Krankheitserreger als körpereigene Zellen toleriert und nicht mit der gewünschten Abwehr reagiert. Folge: Die Erreger (z.B. Viren) können in den Körperzellen weiterleben und unter Umständen noch Jahre später Veränderungen an Zellen und Erbgut herbeiführen.

 

Argumente für Impfungen

Häufig genannte Pro-Argumente von Impfbefürwortern sind folgende:

Schutz vor Krankheiten: Eine Impfung schützt die geimpfte Person bestmöglich vor hoch infektiösen und gefährlichen bis tödlichen Krankheiten und bewirkt eine zuverlässige Immunität.

Schutz der Allgemeinheit: Durch Impfungen werden Menschen im Umfeld der geimpften Person vor einer möglichen Ansteckung geschützt und mögliche Epidemien oder sogar Pandemien vermieden.

Maximaler Schutz bei minimalem Risiko: Impfungen bieten einen zuverlässigen Schutz vor schweren Erkrankungen und dessen Ausbreitung. Das Risiko für Impfschäden ist dabei eher gering.

Gute Verträglichkeit: Impfstoffe werden von einem Großteil der Menschen gut vertragen. Schwere Nebenwirkungen aufgrund von Unverträglichkeiten treten nur in sehr wenigen Fällen auf.

Erhöhung der Lebenserwartung: Impfungen können zahlreiche Todesfälle als Folge schwerer Erkrankungen verhindern und erhöhen somit die allgemeine Lebenserwartung.

Ausrottung von Krankheiten: Flächendeckendes Impfen kann schwere Krankheiten komplett ausrotten.

Kein Einfluss auf das Immunsystem: Impfungen haben keinen Einfluss auf das Immunsystem. Ebenso stärkt das „Durchleben“ einer Krankheit nicht das Immunsystem.

Impfungen Contra

Argumente gegen Impfungen

Zu den am häufigsten genannten Contra-Argumenten von Impfgegnern zählen folgende:

Schwere Nebenwirkungen: Impfungen sind mit zahlreichen Nebenwirkungen wie z.B. Unverträglichkeiten auf enthaltene Hilfsstoffe verbunden.

 Impfschäden: Neben Fieberschüben, Übelkeit und Abgeschlagenheit können Impfungen sogar zu Veränderungen des Erbguts und damit zu Nervenschäden, dem Entstehen von Erkrankungen bis hin zum Tod führen (insbesondere beim Impfen von Säuglingen und Kleinkindern mit noch nicht ausgebildetem Immunsystem).

Toxische Zusatzstoffe: Hilfsstoffe wie Aluminiumhydroxid, Formaldehyd, Quecksilber oder Kaliumchlorid gelten bereits in kleinen Mengen als giftig und gesundheitsgefährdend, insbesondere dann, wenn diese immer wieder gespritzt werden und dauerhaft im Körper verbleiben.

Keine Langzeitstudien: Insbesondere für neue Impfungen wie z.B. gegen COVID-19 fehlen (noch) Langzeitstudien. Zudem werden Impfstudien i.d.R. nur von Impfstoffherstellern gemacht und nicht von pharmaunabhängigen Unternehmen. Negative Studien bleiben unveröffentlicht.

Fördern von chronischen Erkrankungen: Kinder, die bereits in sehr jungen Jahren geimpft wurden, leiden häufiger an Allergien und chronischen Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis.

Kein Schutz vor Erkrankungen im Alter: Gesunde Kinder, die Kinderkrankheiten in jungen Jahren durchmachen, sind bestens vor schweren Erkrankungen im Erwachsenenalter geschützt. Regelmäßig geimpfte Kinder hingegen können aufgrund des ständigen Unterdrückens von Krankheiten durch Impfungen später schwere chronische Krankheiten erleiden.

 

Zusatzstoffe in Impfstoffen

Neben Viren (in abgetöteter oder abgeschwächter Form) wie auch Bakterien enthalten Impfungen zahlreiche Zusatzstoffe wie Wirkverstärker und Konservierungsstoffe. Insbesondere Impfkritiker betonen immer wieder die Gefährlichkeit dieser teilweise toxischen Stoffe und weisen auf dessen gesundheitsschädigende Folgen hin.

Im Folgenden möchte ich dir die am häufigsten in Impfungen verwendeten Stoffe kurz vorstellen:

Die Erreger (Viren, Bakterien):

Damit der eigene Organismus Anti-Körper für einen bestimmten Erreger produzieren kann, muss er zunächst einmal mit diesem Erreger (Virus, Bakterium) konfrontiert werden. Das geschieht im Falle einer Impfung in Form vom Einleiten in den Körper durch Injektion.

Für die Züchtung der in Impfungen verwendeten Erreger wurden früher Organe von Tieren wie z.B. Mäusen, Affen und Meerschweinchen verwendet. Heute verwendet man u.a. Kulturen embryonaler Hühnerzellen oder Zellen von abgetriebenen Föten. Die Herstellung von Impfstoffen erfolgt zunehmend gentechnisch.

Eiweiße:

Meistens sind in Impfstoffen Eiweißanteile (z.B. aus Hühnereiern) in geringen Mengen enthalten. Normalerweise stellt die Aufnahme von tierischen Eiweißen erst einmal keine allzu große Gefahr für unseren Organismus dar, sofern diese Eiweiße oral über den Verdauungstrakt aufgenommen werden und diesen durchlaufen. Werden die Eiweiße jedoch in die Haut oder in den Muskel gespritzt, dann ist es möglich, dass allergische Abwehrreaktionen bis hin zum Schock auftreten.

Aluminiumhydroxid, -phosphat, -sulfat:

Insbesondere zur Haltbarmachung werden den Impfstoffen verschiedene Hilfsstoffe zugesetzt. Dazu zählen u.a. Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat wie auch Aluminiumsulfat, die vor allem als Wirkverstärker eingesetzt werden. Das Leichtmetall Aluminium kann im Körper zu neurologischen, skelettalen wie auch zu hämatologischen Vergiftungssymptomen führen, insbesondere dann, wenn es sich im Gehirn und an Organe anheftet und dort über Jahre oder gar Jahrzehnte verbleibt, kann es schwerwiegende neurologische Erkrankungen herbeiführen, wie z.B. Autismus, ADHS, Parkinson, Demenz, Migräne. Insbesondere dann, wenn Aluminium in jungen Jahren injiziert wird, kann es schwerwiegende Schäden verursachen, da die Blut-Hirn-Schranke im Kindesalter noch sehr durchlässig ist. Ebenso steht Aluminium in Verdacht, verschiedene Autoimmunerkrankungen zu verursachen. Weiterhin sollen Aluminiumverbindungen zu entzündlichen Muskelerkrankungen wie der makrophagischen Myofazitis führen. Zudem stimuliert das in vielen Impfungen enthaltene Aluminium die Produktion allergietypischer Antikörper (IgE).

Quecksilber (Thiomersal):

Quecksilber in Form von Thiomersal wird flüssigen Impfstoffen häufig als Konservierungsmittel beigemischt. Die Aufnahme von Quecksilber kann zu akuten wie auch zu chronischen Vergiftungen führen. Eine akute Quecksilbervergiftung macht sich meist in Form von Schleimhautreizungen, Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit, Apathie, Müdigkeit, Schluckbeschwerden, Koordinationsstörungen sowie Gedächtnisstörungen bemerkbar. Symptome einer chronischen Quecksilber-Vergiftung können Sprachstörungen, Störungen der Nerv-Muskel-Übertragungen, Muskelschwund wie auch Autismus, ADHS, Demenz, Parkinson und Migräne sein.

Aufgrund der starken Vergiftungserscheinungen wurde Thiomersal bis heute bereits aus vielen Impfstoffen entfernt. Dennoch gibt es Impfstoffe, in der die Quecksilberverbindung immer noch enthalten ist, z.B. in Grippe-Impfstoffen.

Formaldehyd:

Formaldehyd wird in Impfstoffen verwendet, um die Erregervermehrung zu hemmen. Die Substanz mit sehr ausgeprägter biologischer Reaktivität steht in Verdacht, Krebs zu erzeugen, fruchtschädigend und erbgutverändernd zu sein. Zudem kann es bereits in sehr geringen Konzentrationen die Schleimhäute angreifen und somit Augen und Atemorgane reizen. In sehr hohen Konzentrationen kann Formaldehyd sogar toxische Lungenödeme und Lungenentzündungen verursachen.

Symptome für eine chronische Formaldehyd-Vergiftung können Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitmangel, Nervosität, Augen- und Hautreizungen, chronischer Husten, Kopfschmerzen, Bronchitis wie auch Depressionen sein.

Antibiotika:

Antibiotika werden in Impfstoffen eingesetzt, um eine bakterielle Verunreinigung zu vermeiden. Bei schweren, akuten und sogar lebensbedrohlichen bakteriellen Erkrankungen wirken Antibiotika in der Regel schnell und zuverlässig und können in besonders schweren Fällen sogar lebenserhaltend sein.

Jedoch sind die Nebenwirkungen von Antibiotika nicht zu unterschätzen, schließlich vernichten diese Arzneistoffe nicht nur krankmachende Keime, sondern auch lebensnotwendige Bakterienarten. Diese sind wichtig für unser Immunsystem und werden von unserem Organismus benötigt, um z.B. die Ausbreitung des Candida-Hefepilzes zu unterdrücken. Werden Antibiotika häufiger eingenommen bzw. injiziert, so kann es zu einer Verschiebung der Gewichtung verschiedener Bakterienarten im Darm kommen. Folge: Der Darm und damit auch das Immunsystem sind in ihrer Funktion eingeschränkt und geschwächt. Es bedingt sehr viel Zeit, dieses Ungleichgewicht mit einer entsprechenden Ernährung wiederherzustellen.

Weitere Hilfsstoffe:

Neben den bereits genannten Substanzen werden in vielen Impfstoffen auch Öle wie z.B. Squalene oder Bayol F eingesetzt, um die Immunantwort auf eine gegebene Substanz unspezifisch zu steigern.

In Tierversuchen konnte bereits nachgewiesen werden, dass diese Öle im Zusammenhang mit der Entstehung von Autoimmunerkrankungen stehen.

Impfungen Coronavirus

Mögliche Impfschäden

Impfkritiker weisen verstärkt auf mögliche Impfschäden und durch Impfungen verursachte schwerwiegende Erkrankungen hin. Welche das sind, möchte ich dir im folgenden Abschnitt kurz auflisten:

  • Allergien (z.B. Asthma, Hautallergien, Heuschnupfen, Lebensmittelallergien)
  • Autismus, ADHS, Hyperaktivität und weitere Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • sogenannte „Autoimmunerkrankungen“ (z.B. Diabetes)
  • Blutgerinnungsstörungen bis hin zu Hirnthrombosen
  • Chronische Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit (= immer wiederkehrende Entzündungen möglich)
  • Entwicklungsstörungen
  • Epilepsie
  • Krampfanfälle
  • Makrophagische Myofaszitis
  • Multiple Sklerose
  • SID („Sudden Infant Death“ = plötzlicher Kindstod)

Da viele dieser Impfschäden erst Monate oder gar Jahre nach der Impfung entstehen, wird ein direkter Zusammenhang häufig abgewiesen. Wenn man sich jedoch einmal näher mit den Inhaltsstoffen von Impfungen beschäftigt, dann sollte klarwerden, dass insbesondere Mehrfachimpfungen bzw. regelmäßig wiederholte Impfungen wie z.B. die jährliche Grippeschutzimpfung vor allem bei Kindern im Entwicklungsstadium wie auch bei erwachsenen, immunschwachen Menschen auf Dauer erhebliche Schäden verursachen können. Ein ungesunder Lebensstil sowie bereits bestehende chronische Erkrankungen verstärken diesen negativen Effekt zusätzlich.

Grundsätzlich greifen Impfungen stark in unser Immunsystem ein. Selbstverständlich ist diese Wirkung erwünscht, da die Produktion von Antikörpern zu einem bestimmten Erreger herbeigeführt werden soll. Jedoch ist dieser Eingriff in die körpereigene Abwehr immer kritisch zu betrachten, denn jeder Eingriff in unseren Organismus und seine natürlichen Prozesse bedeutet eine unnatürliche Manipulation mit eventuell unvorhersehbaren Auswirkungen, zumindest in Einzelfällen.

Ein gesunder Erwachsener mit einem starken Immunsystem und einem rundum gesunden Lebensstil wird sicherlich wenig bis gar keine (Langzeit-)Probleme mit Impfstoffen haben als ein Kind mit einem noch nicht ausgebildeten Immunsystem und Körper oder ein Erwachsener mit Vorerkrankungen, schwachem Immunsystem und/oder ungesundem Lebensstil.

 

Neuer Trend: Genbasierte Impfstoffe

Bei genbasierten Impfstoffen werden keine Erreger verabreicht, sondern „lediglich“ ausgewählte Virusgene, die in Form von Nukleinsäuren den humanen Zellen als Bauanleitung dienen. Das bedeutet, dass der Körper das gewünschte Antigen mit Hilfe der injizierten Schablone über die Nukleinsäuren wie eine Kopiermaschine selbst produziert. Es sind sowohl mRNA- wie auch DNA-(Vektor-)Impfstoffe möglich. Man erhofft sich durch den Einsatz dieser Impfstoffe verschiedene, an das jeweilige körpereigene Abwehrsystem angepasste Immunantworten.

Weiterhin möglich sind gentechnisch oder synthetisch hergestellte, ungefährliche Bestandteile von bestimmten Viren (z.B. Subunit- und Peptid-Impfstoffe).

Sowohl DNA- wie auch mRNA-Impfstoffe sind mit Risiken verbunden. So benötigen z.B. DNA-Impfstoffe starke Hilfs- und Wirkstoffe, damit sie eine entsprechende Immunantwort auslösen können. Die Nebenwirkungen dieser Wirkverstärker zeigen sich immer wieder bei den neuen Vektor-Impfstoffen (z.B. von AstraZeneca) gegen das SARS-CoV-2 Virus.

Weiterhin möglich sind das Entstehen von sogenannten „Autoimmunerkrankungen“ wie auch verstärkte Tumorbildung und Unfruchtbarkeit, wenn die injizierten genetischen Informationen z.B. in Ei- oder Samenzellen gelangen. Und genau hier besteht auch die größte Unsicherheit dieser Impfstoffe: Es ist bisher (noch) nicht absehbar, wo genau die verabreichten Informationen in unserem Organismus landen, also in welche Zellen sie gelangen.

 

Fazit:

Letztendlich sollte jeder für sich selbst abwägen, inwiefern er die jeweilige Impfung für sich persönlich als wirklich notwendig bzw. gesundheitsfördernd betrachtet. Menschen mit einem gut ausgebildeten, intakten Immunsystem vertragen Impfungen kurz- wie auch langfristig sicherlich wesentlich besser als Kleinkinder mit einem noch nicht ausgebildeten Immunsystem bzw. Erwachsene mit chronischen Erkrankungen.

Ich persönlich würde Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem wie auch jungen Menschen mit Kinderwunsch insbesondere von genbasierten Impfungen abraten, da nach heutigem Stand der Wissenschaft (Mai 2021) immer noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese neuartigen Impfstoffe langfristig zu Unfruchtbarkeit, Autoimmunerkrankungen oder weiteren Problemen führen können.

 

Weitere Möglichkeiten:

Ausleiten von Impfstoffen und Mentaltraining als Schutz vor Gen-Manipulation

Mithilfe von pflanzlichen Mitteln ist es möglich, die in Impfstoffen enthaltenen Wirkstoffe nach und nach aus dem Organismus auszuleiten. Es gibt verschiedene Pflanzen, die entgiftende Eigenschaften mit sich bringen und in geschickter Kombination giftige Substanzen wie z.B. Metalle aus den Organen lösen und sicher aus dem Körper ausleiten können. Um diesen Effekt herbeizuführen, ist es jedoch wichtig, dass die komplette Basis-Ernährung sehr ausgewogen und wenig belastend ist, so dass sich die Entgiftungsorgane wie die Leber voll und ganz auf ihre Arbeit der Ausleitung konzentrieren können. Stoffe, die sich einmal in unseren Organen festgesetzt haben, sind nicht einfach mal so durch die Einnahme von ein paar Pillen oder Pulvern zu lösen.

Eine Detox-Kur bzw. eine sanfte Umstellung der Ernährung zur grundsätzlichen Entlastung der Entgiftungsorgane können ein guter Einstieg für die Ausleitung von unerwünschten Substanzen aus dem Organismus sein. Weitere Infos dazu erhältst du in meinem kostenlosen Life Changing Detox-Guide mit Video und Workbook:

 Ebenso existieren wissenschaftliche Studien darüber, dass spezielle mentale Techniken die Zusammenarbeit der Zellen im Körper und damit auch die Abwehr von Fremdkörpern und Gen-Manipulation positiv beeinflussen können.

ACHTUNG!

Sowohl die Ausleitung von giftigen Substanzen wie auch das Durchführen von speziellen Mentaltechniken zur Beeinflussung der Zellkommunikation im Körper sollte zumindest für den Laien anfangs nicht ohne entsprechend fachkompetente Begleitung vollzogen werden, da bei beiden Verfahren sehr unangenehme Nebenwirkungen auftreten können, wenn z.B. zu schnell oder zu hoch dosiert vorgegangen wird.

Wenn du Näheres zu diesem Thema wissen möchtest, dann kontaktiere mich gerne per E-Mail: info@verdammtvital.de.

 

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Die in diesem Artikel verwendeten Informationen stammen zu großen Teilen aus folgenden Quellen:

Giftige Substanzen

Giftige Substanzen

Der Alltag in modernen Wohlstandsgesellschaften ist geprägt von vielen giftigen Substanzen, die über Lebensmittel, Kosmetika, Luft, Wasser und sonstige Umwelteinflüsse in unseren Körper gelangen.

Viele Menschen machen 3 Fehler, die auf Dauer ihrer Gesundheit schaden können. Welche das sind und wie du dich gegen die gesundheitsschädigenden Einflüsse schützen kannst, erläutere ich dir in diesem Video.

Die wichtigsten Inhalte des Videos findest du in diesem PDF-Dokument übersichtlich zusammengefasst:

Hier findest du eine ausführliche Auflistung und Beschreibung sämtlicher gesundheitsgefährdender Substanzen in Lebensmitteln: >> Gesundheitsgefährdende Substanzen