So stärkst du deine Selbstheilungskräfte

So stärkst du deine Selbstheilungskräfte

5 Tipps für deine Gesundheit

Was versteht man unter Selbstheilung?

Selbstheilung hat nichts mit Esoterik oder Magie zu tun, sondern ist vielmehr ein biologisches Prinzip, das uns von Natur aus mitgegeben wurde. Unter Selbstheilung versteht man die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Sind die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers überfordert und damit geschwächt, haben Krankheiten ein leichtes Spiel und können ohne Hilfe von außen nur schwer auskuriert werden.

Der menschliche Organismus verfügt damit also über eine Art innerer Doktor. Zusammengefasst funktioniert Selbstheilung wie folgt: Unser Körper wird vom Gehirn gesteuert, das als zentrale Kommandozentrale das Herz-Kreislauf-System, den Hormonhaushalt, das Nerven- wie auch das Immunsystem reguliert. Geht im Gehirn von einem Körperbereich nun ein Signal ein, dass an dieser Stelle etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, aktiviert es sofort die natürlichen Selbstheilungskräfte. Verschiedene komplexe Prozesse, wie zum Beispiel das Reparieren und Erneuern von Körperzellen werden damit in Gang gesetzt und sorgen dafür, dass unser Körper von selbst heilt.

Damit der Körper seine natürlichen Selbstheilungskräfte stets aktiviert hat und seine Arbeit zuverlässig erledigen kann, ist es wichtig, dass wir achtsam gegenüber unseren eigenen Bedürfnissen sind. Die folgenden 5 Tipps wirken dabei unterstützend:

 

Tipp Nr. 1: Gib deinem Körper natürliche Nahrung.

Eine basisch-orientierte Ernährung mit möglichst schadstoffarmen Nahrungsmitteln natürlichen Ursprungs ist eine wichtige Grundlage für einen gesunden Körper und damit auch eine starke und zuverlässige Immunabwehr. Nur, wenn jede einzelne unserer Körperzellen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann sie ihre Arbeit zuverlässig erledigen.

Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass eine Ernährung auf der Basis von möglichst natürlichen, unverarbeiteten Nahrungsmitteln ein gutes Fundament für eine starke Immunabwehr darstellt.

Da die Nahrungsmittel heutzutage aufgrund nährstoffarmer Böden, Umweltbelastungen, Gen-Manipulation und Um- bzw. Neuzüchtungen leider nicht mehr die Nährstoffdichte nachweisen wie noch vor 10-20 Jahren, ist es zudem empfehlenswert, je nach individuellem Bedarf und in Absprache mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Gesundheitscoach die Ernährung durch qualitativ hochwertige Ergänzungen wie Vitamine, Mineralstoffe oder Bitterstoffe aufzuwerten.

Des Weiteren ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unerlässlich für eine starke Immunabwehr und der Förderung unserer körpereigenen Selbstheilungskräfte. So stellen z.B. unsere Schleimhäute eine wichtige Barriere in der Abwehr von Krankheitserregern wie Viren und Bakterien dar. Sind die Schleimhäute jedoch zu trocken, haben Erreger ein Leichtes, in unseren Körper einzudringen und sich auszubreiten, was letztendlich zu unangenehmen Krankheitssymptomen führt. Hinzu kommt, dass bereits eingedrungene Krankheitserreger aufgrund trockener Schleimhäute nicht aus dem Körper herausbefördert werden können. Das gilt auch für toxische Substanzen wie z.B. Schwermetalle, die wir u.a. über die Nahrung, über Pflegeprodukte oder über die Atemluft in unseren Körper aufnehmen oder die als Stoffwechsel-Abbauprodukte entstehen und aus dem Körper herausbefördert werden müssen, um keinen Schaden anzurichten. Für die Ausscheidung benötigt unser Organismus Flüssigkeit ebenso wie für den Transport wichtiger Nährstoffe zu den einzelnen Zellen. Deswegen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig für unsere Selbstheilungskräfte wie die tägliche Aufnahme aller wichtiger Nährstoffe über die Ernährung.

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Tipp Nr. 2: Höre auf die Signale deines Körpers.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur, und er weiß sehr genau, was ihm guttut und was nicht. Damit aber nicht genug! Er kommuniziert sogar mit uns und zeigt uns ganz deutlich, was er wann in welchem Umfang benötigt, und er signalisiert uns auch unmissverständlich, wenn ihn etwas belastet oder er einen Mangel hat. Ganz gleich, ob du dich müde und erschöpft fühlst, verspannt bist oder dich gerädert fühlst, antriebslos und demotiviert bist, ob du brüchige Haare und Fingernägel oder eine unreine Haut hast, an Appetitlosigkeit oder Fressattacken leidest oder anderweitige Krankheitssymptome zeigst… all das sind Warnsignale deines Körpers, dass etwas nicht mit ihm stimmt und er deine Unterstützung benötigt.

Aus diesem Grund solltest du die Warnsignale deines Körpers stets aufmerksam wahrnehmen und dagegen steuern. Wenn du dir unsicher bist, was die einzelnen Symptome bedeuten, dann hole dir Rat bei einem Mediziner, Naturheilkundler oder qualifizierten Berater.

 

Tipp Nr. 3: Reduziere Stress in deinem Alltag.

Stress ist pures Gift für Körper und Geist und schwächt unsere natürlichen Selbstheilungskräfte. Es ist eine ganz individuelle körperliche wie auch psychische Reaktion auf unterschiedlichste Gegebenheiten und kann sich bei jedem Menschen anders auswirken. Insbesondere länger andauernder Stress kann zu ernsthaften körperlichen wie auch seelischen Erkrankungen führen. Langfristige Stressbelastungen schwächen das Immunsystem, erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, können dauerhafte Muskelverspannungen und Migräne verursachen und sind oft die Ursache für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout.

Zusammengefasst läuft eine Stress-Reaktion unseres Körpers wie folgt ab:

Nach der Wahrnehmung einer bestimmten Situation durch unsere Sinnesorgane entsteht ein sogenannter Schreckmoment, welcher dafür sorgt, dass alle Stoffwechselvorgänge im Körper heruntergefahren werden, um uns auf die bevorstehende Aktion vorzubereiten. Anschließend mobilisiert unser Organismus mithilfe von Adrenalin und anderen Stresshormonen all seine Energie, was dazu führt, dass unser Puls ansteigt und unsere Muskeln aktiviert werden. Nach dieser Alarmierung handelt unser Organismus und reagiert entsprechend auf die jeweilige Situation. Während unsere Vorfahren die freigesetzte Energie in dieser Phase tatsächlich wieder abbauen konnten, indem sie zum Beispiel vor Raubtieren flohen oder diese in einem Kampf erlegten, kann diese ganze Energie in der heutigen zivilisierten Neuzeit gar nicht mehr abgebaut werden.

Früher konnte unser Organismus im Anschluss auf Stresssituationen wieder herunterfahren und sich erholen. Da wir im heutigen Alltag sehr oft dauerhaftem Stress ausgesetzt sind, kann der Körper nicht mehr von der Alarmierungs- und Handlungsphase umschalten in die Erholungsphase. Folge: Der Hormonspiegel bleibt dauerhaft auf einem hohen Niveau, Stresshormone werden nahezu ununterbrochen produziert, und unser Organismus befindet sich permanent im Alarmzustand. Und das bedeutet, dass unsere Selbstheilungskräfte geschwächt sind.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir regelmäßig Pausen gönnst, ausreichend schläfst und der Schlafqualität viel Aufmerksamkeit zukommen lässt, auf eine bewusste und gleichmäßige Atmung achtest (denn auch diese ist unheimlich beruhigend), regelmäßig Entspannungstechniken in deinen Alltag einbaust und dich zudem von negativen Gedanken, Dingen und Menschen distanzierst, denn sie haben eine toxische Wirkung auf deine Gesundheit.

Fokussiere dich in deinem Alltag vielmehr auf die schönen Dinge im Leben, die dich mit Freude erfüllen und dein Wohlbefinden fördern. Allein dieser Perspektivwechsel kann bereits dazu beitragen, dass individuelle Stresslevel zu senken.

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Tipp Nr. 4: Bewege dich regelmäßig an der frischen Luft.

Regelmäßige Bewegung fördert unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Insbesondere dann, wenn du dich regelmäßig in der Natur bewegst, stärkst du ganz gezielt deine körpereigenen Abwehrkräfte durch Terpene, die die Pflanzen abgeben. Das sind chemische Verbindungen, die die Pflanzen absondern, um untereinander zu kommunizieren. Durch den Austausch dieser Stoffe unterstützen sich die Pflanzen gegenseitig dabei, tierische Schädlinge, Pilze und Bakterien abzuwehren. In der Natur gibt es mehrere Tausend verschiedene Terpene, die wir Menschen über die Atmung und über die Haut aufnehmen. Zwar können wir diese chemischen Verbindungen mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen, wir nehmen sie aber dennoch über die Luft auf und fördern dadurch unsere Selbstheilungskräfte, denn Terpene stimulieren nachweislich Immunzellen wie die natürlichen Killerzellen. Dadurch werden unsere körpereigenen Selbstheilungskräfte gestärkt.

Damit aber nicht genug! Wer sich regelmäßig bewegt, trägt letztendlich seine eigene Apotheke bei sich. Sportmediziner fanden heraus, dass die Botenstoffe von regelmäßig bewegten Muskeln das Herz stärken, Fettdepots schmelzen lassen und den Blutdruck senken. Kein Wunder, denn Muskeln sind das größte Stoffwechselorgan unseres Körpers. Sie schütten bei körperlicher Aktivität hormonähnliche Botenstoffe, sogenannte Myokine, aus. Diese haben im Körper verschiedene Aufgaben und stimulieren u.a. die Bildung neuer Abwehrzellen, wirken entzündungshemmend, steigern den Fettstoffwechsel, machen die Zellen empfänglicher für Insulin und können sogar Krebs entgegenwirken, indem sie die Killerzellen gezielt zum Tumor lotsen und damit bewirken, dass diese das krankmachende Gewebe angreifen gönnen.

Somit ist regelmäßig Bewegung in der Natur eine wichtige Säule, wenn es darum geht, die natürlichen Selbstheilungskräfte zu stimulieren.

 

Tipp Nr. 5: Sei stets positiv und glaube an dich.

Negative Gefühlszustände wie zum Beispiel Angst, Schmerz, Wut, Neid, Eifersucht, Aggressivität, Ekel, Trauer und Misstrauen bedeuten Dauerstress für Körper und Geist und schwächen damit unsere natürlichen Selbstheilungskräfte. Möchtest du deiner Gesundheit etwas Gutes tun und deine Selbstheilungskräfte unterstützen, solltest du an einer positiven Lebenseinstellung arbeiten. Sicherlich ist das in vielen Lebenslagen nicht immer leicht, und oft tragen bestimmte Gegebenheiten dazu bei, dass negative Emotionen geradezu in uns provoziert werden. Jedoch bringt bereits die kleinste seelische Störung unseren Körper aus der Balance und verstärkt damit das Risiko für gesundheitliche Beschwerden.

Wie bereits unter Tipp 3 erwähnt, kann ein Perspektivwechsel mit dem Fokus auf die schönen Dinge im Leben dazu beitragen, das Stress-Niveau erheblich zu senken. Das Pflegen von guten sozialen Kontakten, viel Selbstliebe und Dankbarkeit sind drei wichtige Grundpfeiler, die maßgeblich dazu beitragen, stets positiv durchs Leben zu schreiten. Bedenke immer: Ein positives Mindset ist Balsam für die Seele und gibt dir unheimlich viel Kraft.

Hinzu kommt, dass unser Körper grundsätzlich dazu in der Lage ist, Krankheiten ganz aus eigener Kraft auszukurieren. Je nachdem, wie stark unsere natürlichen Selbstheilungskräfte bzw. wie intakt unser Immunsystem ist, nimmt dieser Prozess bei dem Einen weniger Zeit, bei dem Anderen mehr Zeit in Anspruch oder ist entsprechend erfolgreicher oder erfolgloser.

Was vielen Menschen nicht bewusst, aber insbesondere vonseiten der Neurowissenschaften mehrheitlich belegt ist: Bei der natürlichen Selbstheilung können positiv formulierte, kraftvolle Gedanken und Gefühle wie eine Arznei auf den Organismus wirken, denn über unser Bewusstsein lassen sich zahlreiche körperliche Reaktionen gezielt beeinflussen. Damit wirken unsere Emotionen und unsere innere Einstellung stets auf unsere Körperzellen ein und können somit auch unser physisches Leben beeinflussen. Eine positive Grundeinstellung zum Leben wirkt sich demnach also förderlich auf unsere Selbstheilungskräfte aus. Unterstützend wirken dabei Affirmationen, Mentaltraining und Meditation.

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Quellen:

  • Clemens G. Arvay, Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald
  • Eva Robild, Grüne Pausen für die Seele
  • Joe Dispenza, Schöpfer der Wirklichkeit – Der Mensch und sein Gehirn – Wunderwerk der Evolution
  • Joe Dispenza, Du bist das Placebo – Bewusstsein wird Materie
  • Pierre Franck, Das Gesetz der Resonanz
  • https://focus-arztsuche.de/magazin/ratgeber/myokine-die-heilkraft-der-muskeln
5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Was bedeutet Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich Frühling! Die Natur erwacht wieder aus ihrem Winterschlaf und wirkt herrlich lebendig. Gleichzeitig werden die Tage wieder länger, und die Temperaturen steigen langsam an. Das sind nach der langen kalten und düsteren Jahreszeit die besten Voraussetzungen für gute Laune und Wohlbefinden. Leider geht es vielen Menschen in den ersten Frühlingswochen gar nicht gut. Sie fühlen sich müde und schlapp, sind abgeschlagen und alles andere als motiviert: Frühjahrsmüdigkeit!

Schätzungen zufolge ist etwa jeder zweite in Deutschland Lebende zwischen März und Mai von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um eine Krankheit, sondern nur um eine Phase von etwa zwei bis drei Wochen. Dennoch können die Symptome in Einzelfällen sehr stark ausgeprägt und äußerst unangenehm sein.

 

Symptome und Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit

Betroffene von Frühjahrsmüdigkeit beklagen sich über permanente Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungseinbußen. Ebenso sind starke Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme möglich. Weiterhin können Kopfschmerzen wie auch depressive Verstimmungen auftreten.

In der Regel dauern diese Erschöpfungssymptome nur wenige Wochen an und verschwinden dann quasi von selbst. Sollten die oben genannten Symptome über einen längeren Zeitraum von einem Monat oder sogar mehr andauern, können ernst zu nehmende Erkrankungen wie Depressionen, Hashimoto bis hin zum Burnout die Ursache sein. Nicht selten ist eine dauerhafte Erschöpfung auch auf Nährstoffmängel zurückzuführen.

Die Ursache für Frühjahrsmüdigkeit ist auf das durcheinander geratene Verhältnis zwischen den Hormonen Serotonin und Melatonin zurückzuführen. Serotonin ist auch als das sogenannte Glückshormon bekannt und für die Aktivierung des Körpers sowie für eine insgesamt gute Stimmung zuständig. Das als Schlafhormon bekannte Melatonin regelt unseren Tag-Nacht-Rhythmus und sorgt dafür, dass wir gut schlafen können und dafür bestimmte Prozesse im Körper heruntergefahren werden. Aufgrund der erhöhten Lichtintensität und der wärmeren Temperaturen im Frühling kommt das hormonelle Gleichgewicht nun ins Schwanken, weil unser Körper jetzt verstärkt Glückshormone ausschüttet. Nach der langen Winter-Phase, in welcher eine verstärkte Melatonin-Produktion stattgefunden hat, setzt unser Organismus nun alles dran, sich für die helle, warme Jahreszeit zu mobilisieren. Die erhöhte Hormon-Aktivität kann in dieser Phase auch zu einer intensiveren Erschöpfung führen. Hinzu kommt, dass sich unsere Blutgefäße aufgrund der erhöhten Außentemperaturen weiten, was ein leichtes Absinken des Blutdrucks zur Folge hat. Das wiederum kann Müdigkeit, Abgeschlagenheit wie auch Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme zur Folge haben.

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Letztendlich handelt es sich bei Frühjahrsmüdigkeit um einen ganz natürlichen, physiologischen Umstellungsprozess unseres Organismus von der dunklen Winterzeit auf die wärmere, lichtintensivere Jahreszeit, beginnend mit dem Frühling. Selbstverständlich kannst du der Frühjahrsmüdigkeit auch entgegenwirken und deinem Körper die Umstellung so angenehm wie möglich machen. Wie das funktioniert, verrate ich dir mit den folgenden Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:

 

Tipp Nr. 1: Sonne tanken

Nach der langen, dunklen Jahreszeit ist es nun wichtig, dass dein Körper so viel Licht wie möglich bekommt. Aus diesem Grund solltest du Sonne tanken, so oft es nur geht. Insbesondere dann, wenn du dich größtenteils in geschlossenen Räumen aufhältst, ist es wichtig, dass du dich jeden Tag mindestens 20 Minuten direkter Sonnenbestrahlung mindestens auf Gesicht, Dekolletee und Armen aussetzt. Ein Spaziergang als Wachmacher am frühen Morgen, der Verdauungsspaziergang in der Mittagspause oder eine Runde durch den Park am Abend tut nicht nur deinem Körper gut, sondern ist auch Balsam für die Seele und macht den Kopf frei.

 

Tipp Nr. 2: Wechselduschen & Saunabesuche

Wechselduschen wie auch Saunagänge sind hervorragende Maßnahmen, um die Durchblutung zu fördern, den Stoffwechsel zu aktivieren und den Kreislauf ordentlich in Schwung zu bringen. Ich persönlich empfehle Wechselduschen am frühen Morgen nach dem Aufstehen, um den Körper gleich zum Tagesbeginn in Schwung zu bringen. Ebenso wie Wechselduschen und Saunabesuche eignen sich auch Kalt-Warm-Wechselbäder nach Sebastian Kneipp bestens, um die Umstellungsprozesse unseres Organismus zu erleichtern bzw. zu verkürzen. Beim Kneippen bewegt man sich im sogenannten „Storchengang“ – also mit nach oben gezogenen Knien – durch kniehohes, kaltes Wasser. Das funktioniert nicht nur in flachen Gewässern wie Seen und Flüssen, sondern auch zuhause in der Badewanne wunderbar.

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Tipp Nr. 3: Innere Reinigung

Eine Frühjahrskur in Form einer mehrtägigen Saftkur oder eines wohlschmeckenden Detox-Programms mit basischer Ernährung kann ebenso dazu beitragen, die unangenehmen Symptome der Frühjahrsmüdigkeit zu lindern und die Umstellung des Körpers zu erleichtern, denn durch das Entschlacken während der mehrtägigen Reinigung wird unser Körper von Altlasten befreit. Weiterhin wird das Immunsystem gestärkt, und eine Umstellung auf eine nährstoffreichere Ernährung fällt uns nach einer kleinen Detoxkur besonders leicht und wird stets als angenehm empfunden. So kannst du diese wohltuende Reinigung von innen auch gleich dafür nutzen, um neue, gesundheitsfördernde Routinen in deinen Speisealltag zu integrieren.

Hilfreiche Anregungen dazu erhältst du übrigens in meinem >> LIFE CHANGING DETOX GUIDE

 

Tipp Nr. 4: Bewegung

So, die faulen Couch-Tage sind vorbei! Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen angenehmer, und es wird Zeit, dass dein Körper wieder langsam in Fahrt kommt.

Schließlich kurbelt Bewegung den Stoffwechsel an, stärkt das Herz-Kreislauf-System sowie die körpereigenen Abwehrkräfte und setzt Glückshormone frei. Dabei ist es ganz egal, ob du einem anstrengenden Training nachgehst, einen lockeren Spaziergang machst, mit den Kids spielst oder ein paar entspannende Yoga-Asanas machst. Wichtig ist, dass du dich regelmäßig bewegst und dass dir die gewählte Art der Bewegung Spaß macht und somit zu deinem Wohlbefinden beiträgt.

 

Tipp Nr. 5: Ausreichend trinken

Unser Körper besteht – je nach Alter – zu etwa 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Bereits mit dem ersten Durstgefühl signalisiert uns unser Körper, dass er unter Flüssigkeitsmangel leidet. Wasser ist lebensnotwendig für sämtliche Prozesse in unserem Körper. Bereits der kleinste Mangel kann Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen hervorrufen. Da unser Körper im Frühling ohnehin von einem neurobiologischen Ungleichgewicht betroffen ist, solltest du nun ganz besonders darauf achten, dass du ausreichend trinkst. Im Durschnitt werden etwa 1,5 bis 3 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee und Schorlen empfohlen. Die genaue Menge ist von vielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Aktivität, Körpergewicht und mehr abhängig. Um einen groben Richtwert zu ermitteln, kannst du Wasserbedarfsrechner im Internet nutzen, die meist kostenlos zur Verfügung stehen.

Und nicht vergessen, auch der Verzehr von wasserhaltigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt deines Körpers aus.

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Wenn die Müdigkeit zum Dauerzustand wird

Wie bereits im ersten Teil dieses Beitrags erwähnt, handelt es sich bei Frühjahrsmüdigkeit nur um eine kurze Phase von wenigen Wochen Dauer. Fühlst du dich über einen längeren Zeitraum von einem Monat oder mehr müde, niedergeschlagen und demotiviert, oder verspürst du die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit auch im Sommer oder Herbst, dann können Erkrankungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen, Depressionen, aber auch Allergien und Nährstoffmängel dahinterstecken. Sofern Schilddrüsenstörungen, Depressionen und Allergien ausgeschlossen werden können, empfehle ich dir eine Anpassung der Ernährung, denn viele Menschen sind aufgrund der heute üblichen Ernährungsweise mit nährstoffarmen und industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln chronisch übersäuert.

 

In meiner 3-teiligen Detox-Power-Challenge gehe ich genau auf diese Problematik ein und zeige dir Schritt für Schritt, wie du gegen chronische Ermüdungs- und Erschöpfungszustände sowie Leistungseinbußen aufgrund einer Mangel-Ernährung und Stress vorgehen kannst. Ein mehr als 30-seitiger Workshop-Guide mit Selbsttest, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Lebensmittel-Tabellen und Aufgaben unterstützt dich dabei, die Inhalte aus den Videos ganz in deinem Tempo umzusetzen und nach und nach in deinen Alltag zu integrieren. Du brauchst nur deinen Vornamen und deine E-Mail-Adresse eintragen, und schon geht’s los:

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Was bedeutet Detox?

Was bedeutet Detox?

Was bedeutet eigentlich Detox?

Der Begriff Detox ist stets in aller Munde – aber was bedeutet er eigentlich genau?

Fangen wir zunächst einmal mit dem Begriff an sich an: Detox ist die Abkürzung von dem englischen Wort „Detoxification“ und bedeutet übersetzt Entgiftung / Entzug. Grundsätzlich ist unser Körper selbst in der Lage, über Trinkwasser, Nahrung, Haut oder über die Atmung aufgenommene Gifte wieder auszuscheiden. Die Entgiftung erfolgt über die Leber, über die Nieren, über den Darm wie auch über die Lunge, über die Haut und über das Lymphsystem.

Nun fragst du dich aber vielleicht, warum von vielen Seiten und auch von mir immer wieder dazu angeraten wird, in regelmäßigen Abständen eine mehrtägige oder gar mehrwöchige Detox-Kur durchzuführen, bei welcher unser Organismus mit entsprechender Ernährung und unterstützenden Maßnahmen wie sanftem Sport, Bädern, Massagen und Entspannungs- sowie Mentaltraining von Giftstoffen wie auch von toxischen Gedanken und Gewohnheiten befreit und gereinigt wird.

 

Der moderne Lebensstil ist Gift für Körper & Geist

Wie bereits erwähnt, ist unser Körper selbst in der Lage, Schadstoffe und Gifte über die bereits genannten Entgiftungsorgane auszuscheiden. Werden diese unerwünschten Stoffe jedoch regelmäßig in hohem Maße aufgenommen, dann ist es möglich, dass unsere Ausscheidungsorgane überlastet werden und nicht mehr in der Lage sind, den Organismus entsprechend zu reinigen. Insbesondere die heutige moderne Lebensweise mit einem sehr stressigen, schnelllebigen Alltag und dem immer weiter steigenden Konsum von stark verarbeiteten Nahrungs- und Genussmitteln sowie auch von Medikamenten wirkt sich äußerst gesundheitsschädigend aus und ist von unseren Ausscheidungsorganen wirklich kaum noch zu bewältigen.

Insbesondere unser Darm leidet erheblich unter der modernen Ernährung. Viel Fett, vor allem gesättigte Fettsäuren, Zucker, Alkohol, Koffein, Nikotin und Medikamente, ebenso wie Glutamat, Phosphate und weitere Zusatzstoffe sowie Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel in unseren Lebensmitteln stellen extreme Belastungen für unseren Darm dar.

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Übersäuerung – ein Dauerproblem moderner Wohlstandsgesellschaften

Das Problem moderner Wohlstandsgesellschaften lautet Übersäuerung.

Von einer Übersäuerung (Azidose) spricht man, wenn der der pH-Wert im Blut sauer wird und unter den Wert 7,36 sinkt. Eine ungesunde Ernährung wie auch dauerhafter Stress und Bewegungsmangel fördern die verstärkte Anhäufung von Säuren im Körper, die wiederum die Entstehung verschiedener Erkrankungen wie Schilddrüsenproblemen, Diabetes Mellitus, Übergewicht/Adipositas, Reizdarm, Gicht oder auch entzündlichen Prozessen bis hin zu Arthritis und Rheuma fördern können.

 

Folgende Symptome können auf eine Übersäuerung im Körper hinweisen:

  • ständige Müdigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Erschöpfungszustände
  • Immunschwäche (ständige Erkältungen, Entzündungen usw.)
  • schnelle Ermüdung
  • + körperliche und geistige Leistungsschwäche

Zudem können Herz-Rhythmusstörungen auftreten, Muskulatur kann sich abbauen und Knochen können entkalken, da ihnen Calcium entzogen wird.

 

Der Darm – das Zentrum unserer Gesundheit

Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Ein gesunder Darm ist die Basis für einen gesunden Körper und Geist. Ist die Funktionalität des Darms eingeschränkt, weil unser Körper übersäuert ist, dann können wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente nicht mehr aufgenommen werden. Zudem wird das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen und ist geschwächt, was dazu führt, dass du häufiger unter Erkältungen und Entzündungen leidest. Immerhin sitzen etwa 70-80% unserer Immunzellen im Darm!

Um dauerhafte Schäden zu vermeiden und ernsthaften Erkrankungen, die häufig mit der langfristigen Einnahme von Medikamenten verbunden sind (z.B. Stoffwechselstörungen, Rheuma) vorzubeugen, ist eine ausgewogene, basisch orientierte Ernährung unbedingt anzuraten. Insbesondere dann, wenn du bereits unter einem oder mehreren der o.g. Symptome leidest, ist dringend anzuraten, den Körper entsprechend zu entlasten und entweder regelmäßige Detox-Kuren durchzuführen oder die Ernährung grundsätzlich umzustellen und säurebildende Lebensmittel wie tierische Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Milch- und Milchprodukte, Käse, tierische Fette), Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel (Fertigdessert, Süßigkeiten, süße Backwaren, Aufstriche usw.), stark verarbeitete Produkte wie Fertigessen und Fast Food, Weißmehlprodukte sowie Koffein und Alkohol nach und nach zu reduzieren oder zumindest teilweise komplett aus dem Speiseplan zu streichen.

Rein basische sowie basisch-geprägte Lebensmittel sind unter anderem frisches Obst und Gemüse sowie daraus gewonnene, unbehandelte Säfte, Kräuter und Salate, Pilze, Nüsse und glutenfreie Getreidesorten wie z.B. Buchweizen und Quinoa.

Allerdings betreffen entgiftende Maßnahmen nicht nur den Darm, denn wie ich es bereits zu Beginn erwähnt habe, könnten toxische Substanzen auch über die Luft und über die Haut in unseren Körper gelangen, so z.B. durch verwendete Kosmetikprodukte, Putz- und andere Haushaltsmittel, Farben und Lacke, Hygieneartikel und Medikamente.

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So entlastest du Körper & Geist in kleinen Schritten

Nun ist es natürlich schwer, sich komplett gegen all diese negativen Einflüsse zu wehren bzw. das Leben von heute auf morgen radikal umzukrempeln. Das muss aber auch gar nicht sein.

Wichtig ist, dass du beim Einkaufen genau auf die Zutatenlisten schaust und stark verarbeitete Lebensmittel durch natürliche austauschst und dasselbe auch beim Kauf von anderen Produkten machst. Es gibt inzwischen zudem ein reichhaltiges Angebot an Naturkosmetika, ökologischen Pflege- und Putzmitteln und tollen DIY-Anleitungen für sämtliche im Haushalt verwendete Produkte.

 

Hier sind 5 Tipps für den einfachen Detox-Einstieg:

Tipp Nr. 1:

Wenn es dir schwerfällt, einen oder mehrere Tage komplett auf säurebildende Nahrungsmittel zu verzichten, dann versuche wenigstens eine Mahlzeit pro Tag komplett basisch zu gestalten und steigere dich mit der Zeit in kleinen Schritten auf zwei bis drei basische Speisen.

Tipp Nr. 2: 

Schaue beim Einkaufen genau auf die Zutatenlisten und vermeide Lebensmittel, bei denen Zucker, Zitronensäure, Glutamat und E-Nummern ganz vorne auf der Liste stehen. Mein Tipp: je weniger Zutaten ein Produkt hat, desto hochwertiger ist es in der Regel. Das verrät auch meist der Preis, denn hochwertigere Zutaten sind nun einmal teurer als billige Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Füllstoffe und Produktionsabfälle.

 Tipp Nr. 3:

Gönne dir regelmäßige Auszeiten, in denen du nicht erreichbar bist und dein Smartphone mindestens in den Flugmodus schaltest oder es komplett ausmachst. Es ist wichtig, dass wir uns auch Zeiten gönnen, in denen wir nicht über alle Kanäle mit Negativ-Schlagzeilen konfrontiert werden und in denen wir auch nicht erreichbar sind. Es ist Zeit nur für dich, in der du etwas machst, dass dir Freude bereitet.

 Tipp Nr. 4:

Die Natur hat einen unheimlich entschleunigenden und immunstärkenden Einfluss auf uns. Also gehe so oft wie möglich raus in die Natur und schalte ab vom stressigen, hektischen Alltag und genieße all die schönen Eindrücke des Wunderwerks Natur. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, regelmäßig in die Natur zu gehen, dann suche an deinem Wohnort regelmäßig Grünanlagen wie Parks und Gärten auf. Zudem empfehle ich dir, ein wenig Natur nachhause zu holen. Dafür brauchst du nicht einmal einen Garten oder Balkon. Hübsche dein Zuhause mit Grünpflanzen auf, so z.B. mit Aloe Vera, Efeutute und Bogenhanf, die allesamt wunderbare Luftreiniger sind. Und verwende auch Naturmaterialen als Deko, das bringt einfach mehr Lebendigkeit und ein Stück Natur in die Räume.

Tipps Nr. 5:

Löse dich von belastenden Dingen, Gedanken und Menschen mindestens auf emotionaler Ebene und mache Platz für schöne Dinge, positive Gedanken und angenehme, inspirierende Menschen, die dein Leben wirklich bereichern. Glaube mir, loslassen kann dich Überwindung kosten, aber es lohnt sich – ich weiß, wovon ich spreche!

 

 BONUS-Tipp:

Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest, dann empfehle ich dir meine 3-teilige-Videoserie, die >> Detox-Power-Challenge, in der ich noch einmal näher auf die Thematik eingehe und dir ergänzende Handlungsanweisungen sowie ein umfangreiches Workbook für den Alltag mit auf den Weg gebe:

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Stressfrei durch die Weihnachtszeit

Stressfrei durch die Weihnachtszeit

5 Tipps: Stressfrei durch die Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder… kommt der Weihnachtsstress

Weihnachten – die besinnlichste Zeit des ganzen Jahres. Die Zeit der Liebe, der Freude und des fröhlichen Zusammenseins. In der Realität sieht das Ganze sehr häufig leider ganz anders aus: Stress, Stress und nochmals Stress.

Erwartungen an das Weihnachtsfest werden viel zu hochgeschraubt, und oft mutet man sich selbst und seinen Mitmenschen einfach viel zu viel zu, was nicht selten zu Frust, Enttäuschungen und Streit führt. Ob es der Besuch der Verwandtschaft über die Feiertage ist, das perfekte Weihnachtsmenü, die Geschenke für die Liebsten, das Aussuchen des Weihnachtsbaums, das Schmücken der Wohnung, die weihnachtliche Außenbeleuchtung und vieles mehr.

Hinzu kommt, dass die meisten Unternehmen bis zu Weihnachten noch alle laufenden Arbeitsaufträge vom Tisch haben und mit dem Jahr abschließen wollen, was für Arbeitnehmer, aber auch für selbstständige Einzelunternehmer nicht selten Arbeit am Limit bedeutet. Und dann sind da noch die ganzen privaten Verpflichtungen: Weihnachtsfeier vom Sportverein, Jahresabschlussfeier der Kumpels, Weihnachtsfeier vom Dart-Club, Jahresabschlusstreffen der Hunde-Freunde…

So wird diese eigentlich besinnliche Jahreszeit schnell zur stressigsten Zeit des Jahres.

Um das zu vermeiden, habe ich dir im Folgenden meine 5 besten Tipps aufgelistet, die dir dabei helfen können, dich in der Vorweihnachtszeit besser zu organisieren und die letzten Wochen im Jahr einfach mit weniger Druck und Stress genießen zu können.

 

Tipp 1: Plane rechtzeitig

Für die meisten von uns beginnt der Weihnachtsstress genau dann, wenn man eigentlich zur Ruhe kommen und das Jahr besinnlich ausklingen lassen soll. Oft arbeiten wir bis zum letzten Tag vor dem Weihnachtsfest und versuchen dann, noch alles unter einen Hut zu bekommen: Geschenke kaufen und verpacken, Einkäufe erledigen, Essen vorbereiten, die Wohnung putzen und festlich schmücken, zum Friseur gehen usw.

Meistens fehlt uns für diese Erledigungen in der Vorweihnachtszeit die Zeit – denken wir zumindest. Denn mal ganz ehrlich: wer mit Freunden und Kollegen gemütlich über Weihnachtsmärkte schlendern, von einer Weihnachtsfeier zur nächsten gehen kann und restliche Urlaubstage und/oder Überstunden mit ins neue Jahr nimmt oder sogar ganz verfallen lässt, der ist selbst schuld!

Klar, im Sommer mag keiner von uns bereits an Weihnachten denken. Dennoch kann man frühzeitig planen und sich zum Beispiel Notizen machen, wenn die Liebsten Wünsche äußern, die man ihnen zu Weihnachten erfüllen könnte.

Ebenso solltest du dir frühzeitig Gedanken darüber machen, wo du die Weihnachtsfeiertage verbringen möchtest und mit wem zusammen, ob du selbst Gäste einlädst und auf welche Weihnachtsfeier du im Vorfeld verzichten könntest, weil es dich einfach zu viel Zeit kostet.

Du hast noch Überstunden abzubummeln und noch Resturlaub für das laufende Jahr? Dann baue diesen auf jeden Fall noch im Dezember ab und gönne dir (sofern es der Dienstplan zulässt) wenigstens ein paar freie Tage vor dem Weihnachtsfest. Diese kannst du dann zum Beispiel dafür nutzen, Einkäufe und lästige Hausarbeiten zu erledigen, Essen vorzubereiten, Geschenke einzupacken etc., so dass du die Feiertage selbst dann ganz entspannt angehen kannst.

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Tipp 2: Mache dir deine Ziele und Wünsche bewusst

Bereits vor Beginn der Adventszeit solltest du dir im Klaren darüber sein, wie du die letzten Wochen des aktuellen Jahres verbringen möchtest. Dabei können dir folgende Fragen helfen:

  • Möchte ich die Feiertage zuhause verbringen, oder möchte ich Verwandte besuchen?
  • Möchte ich meine Familie zu Besuch haben, oder möchte ich lieber alleine mit Partner/Partnerin und Kindern feiern?
  • Ist es mir wichtig, dass die Wohnung weihnachtlich perfekt durchgestylt ist, oder reichen auch ein paar Kerzen oder ein Gesteck, zumal ich sowieso kaum zuhause bin?
  • Möchte ich an den Feiertagen in der Küche stehen und etwas Feines kochen, oder möchte ich mich lieber im Restaurant verwöhnen lassen?
  • Möchte ich in der Adventszeit abends mal ein paar ruhige, entspannte Stunden bei einem Weihnachtsfilm auf der Couch verbringen, oder treffe ich mich lieber mit Freunden und Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt?
  • Ist es mir wichtig, auf jeder Weihnachtsfeier anwesend zu sein, oder wird mir das einfach zu viel, diesbezüglich noch auf jeder Hochzeit zu tanzen?

 

Tipp 3: Überprüfe deine Rituale

Das After-Work-Meeting auf dem Weihnachtsmarkt, der Adventskaffee bei Eltern und/oder Schwiegereltern, das Basteln eines individuellen Kalenders für die Liebsten, das große Plätzchenbacken mit den Kids, der vorweihnachtliche Feuerzangenbowle-Abend mit den Nachbarn, der Besuch in der Kirche an Heiligabend, das 3-Gänge-Weihnachtsmenü und, und, und.

Es gibt zahlreiche Rituale und Traditionen, die uns mehr Stress als Freude bescheren können. Das ist nämlich dann der Fall, wenn es einfach zu viel wird. Überdenke einfach mal diese alljährlichen Rituale und sortiere aus. Welche Traditionen bereiten dir wirklich Freude, und auf welche kannst du verzichten? Bespreche deine Entscheidungen auch mit den Betroffenen und biete ggf. Alternativen an. Wenn das Backen mit den Kids zum Beispiel zu viel Stress für dich bedeutet, und die Plätzchen meist sowieso keine Verwendung finden, dann biete dem Nachwuchs an, stattdessen einen Nachmittag mit ihnen auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Frage in der Familie nach, ob es wirklich notwendig ist, ein 3-Gänge-Menü am Heiligabend aufzutischen oder ob es auch ein einfacheres Gericht tut, was dir zudem ermöglicht, mehr Zeit mit deinen Gästen am Tisch zu verbringen. Und muss es unbedingt der selbst gebastelte Adventskalender für Schatzi sein?

Rituale können ganz schnell zu regelrechten Zwängen führen, die unheimlich Stress auf uns ausüben. Überlege also, ob du das eine oder andere Ritual nicht streichen kannst.

 

Tipp 4: Verabschiede dich von Perfektionismus

Perfektionismus ist einer der größten Zeitdiebe und Stressfaktoren überhaupt. Und somit kostet er uns auch in der Adventszeit enorm viel Zeit und Nerven. Das Fatale: Auch Menschen, die im sonstigen Alltag weniger zu Perfektionismus neigen, versuchen dann aber in der Weihnachtszeit alles möglichst perfekt zu machen. Warum? Weil es das soziale Umfeld erwartet, oder weil man diese Anforderungen an eine perfekt organisierte Weihnachtszeit einfach an sich selbst stellt.

Ist es aber wirklich unbedingt notwendig, die Wohnung mit farblich perfekt aufeinander Weihnachtsdeko komplett durchzustylen? Müssen es wirklich an allen drei Feiertagen festliche Mehr-Gänge-Menüs sein? Müssen die Geschenke für die Liebsten unbedingt mit zig Schleifen, Anhängern und Namenskärtchen versehen sein, oder freuen sich die Beschenkten auch, wenn ihre Geschenke einfach nur mit viel Liebe und ohne viel Verpackung übergeben werden?

Und noch etwas: NEIN, du musst es – nur weil Weihnachtszeit angesagt ist – nicht allen recht machen!  

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Tipp 5: Plane feste Ruhetage ein

Ja, neben der Arbeit gibt es in der Weihnachtszeit doch noch einiges zu erledigen, und es fallen noch etliche Termine an. Aber genau deswegen ist es unbedingt notwendig, dass du dir feste Ruhetage einplanst. Mindestens ein Tag in der Woche sollte der Entspannung dienen: ausschlafen, entspannt frühstücken, etwas lesen oder einfach auf der Couch lümmeln, Kerzenschein, weihnachtliche Düfte, leckerer Gewürztee, ein Entspannungsbad, ein ausgedehnter Winterspaziergang an der frischen Luft usw.

Es ist wichtig, dass du trotz aller Erledigungen ausreichend Zeit für dich einplanst. An diesen Tagen kommst du zur Ruhe und genießt die vorweihnachtliche Stimmung in vollen Zügen.

Wenn es möglich ist, dann nehme dir im Dezember doch ein paar Tage frei, z.B. einige Tage vor den Feiertagen oder auch mal ein bis zwei Tage im Vorfeld während der Adventszeit.

Ich persönlich plane zum Jahresende immer etwas mehr Freizeit ein, um diese besinnliche Zeit auch wirklich genießen und in aller Ruhe mit dem Jahr abschließen zu können.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine möglichst stressfreie und harmonische Weihnachtszeit 😊