Was bedeutet Detox?

Was bedeutet Detox?

Was bedeutet eigentlich Detox?

Der Begriff Detox ist stets in aller Munde – aber was bedeutet er eigentlich genau?

Fangen wir zunächst einmal mit dem Begriff an sich an: Detox ist die Abkürzung von dem englischen Wort „Detoxification“ und bedeutet übersetzt Entgiftung / Entzug. Grundsätzlich ist unser Körper selbst in der Lage, über Trinkwasser, Nahrung, Haut oder über die Atmung aufgenommene Gifte wieder auszuscheiden. Die Entgiftung erfolgt über die Leber, über die Nieren, über den Darm wie auch über die Lunge, über die Haut und über das Lymphsystem.

Nun fragst du dich aber vielleicht, warum von vielen Seiten und auch von mir immer wieder dazu angeraten wird, in regelmäßigen Abständen eine mehrtägige oder gar mehrwöchige Detox-Kur durchzuführen, bei welcher unser Organismus mit entsprechender Ernährung und unterstützenden Maßnahmen wie sanftem Sport, Bädern, Massagen und Entspannungs- sowie Mentaltraining von Giftstoffen wie auch von toxischen Gedanken und Gewohnheiten befreit und gereinigt wird.

 

Der moderne Lebensstil ist Gift für Körper & Geist

Wie bereits erwähnt, ist unser Körper selbst in der Lage, Schadstoffe und Gifte über die bereits genannten Entgiftungsorgane auszuscheiden. Werden diese unerwünschten Stoffe jedoch regelmäßig in hohem Maße aufgenommen, dann ist es möglich, dass unsere Ausscheidungsorgane überlastet werden und nicht mehr in der Lage sind, den Organismus entsprechend zu reinigen. Insbesondere die heutige moderne Lebensweise mit einem sehr stressigen, schnelllebigen Alltag und dem immer weiter steigenden Konsum von stark verarbeiteten Nahrungs- und Genussmitteln sowie auch von Medikamenten wirkt sich äußerst gesundheitsschädigend aus und ist von unseren Ausscheidungsorganen wirklich kaum noch zu bewältigen.

Insbesondere unser Darm leidet erheblich unter der modernen Ernährung. Viel Fett, vor allem gesättigte Fettsäuren, Zucker, Alkohol, Koffein, Nikotin und Medikamente, ebenso wie Glutamat, Phosphate und weitere Zusatzstoffe sowie Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel in unseren Lebensmitteln stellen extreme Belastungen für unseren Darm dar.

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Übersäuerung – ein Dauerproblem moderner Wohlstandsgesellschaften

Das Problem moderner Wohlstandsgesellschaften lautet Übersäuerung.

Von einer Übersäuerung (Azidose) spricht man, wenn der der pH-Wert im Blut sauer wird und unter den Wert 7,36 sinkt. Eine ungesunde Ernährung wie auch dauerhafter Stress und Bewegungsmangel fördern die verstärkte Anhäufung von Säuren im Körper, die wiederum die Entstehung verschiedener Erkrankungen wie Schilddrüsenproblemen, Diabetes Mellitus, Übergewicht/Adipositas, Reizdarm, Gicht oder auch entzündlichen Prozessen bis hin zu Arthritis und Rheuma fördern können.

 

Folgende Symptome können auf eine Übersäuerung im Körper hinweisen:

  • ständige Müdigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Erschöpfungszustände
  • Immunschwäche (ständige Erkältungen, Entzündungen usw.)
  • schnelle Ermüdung
  • + körperliche und geistige Leistungsschwäche

Zudem können Herz-Rhythmusstörungen auftreten, Muskulatur kann sich abbauen und Knochen können entkalken, da ihnen Calcium entzogen wird.

 

Der Darm – das Zentrum unserer Gesundheit

Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Ein gesunder Darm ist die Basis für einen gesunden Körper und Geist. Ist die Funktionalität des Darms eingeschränkt, weil unser Körper übersäuert ist, dann können wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente nicht mehr aufgenommen werden. Zudem wird das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen und ist geschwächt, was dazu führt, dass du häufiger unter Erkältungen und Entzündungen leidest. Immerhin sitzen etwa 70-80% unserer Immunzellen im Darm!

Um dauerhafte Schäden zu vermeiden und ernsthaften Erkrankungen, die häufig mit der langfristigen Einnahme von Medikamenten verbunden sind (z.B. Stoffwechselstörungen, Rheuma) vorzubeugen, ist eine ausgewogene, basisch orientierte Ernährung unbedingt anzuraten. Insbesondere dann, wenn du bereits unter einem oder mehreren der o.g. Symptome leidest, ist dringend anzuraten, den Körper entsprechend zu entlasten und entweder regelmäßige Detox-Kuren durchzuführen oder die Ernährung grundsätzlich umzustellen und säurebildende Lebensmittel wie tierische Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Milch- und Milchprodukte, Käse, tierische Fette), Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel (Fertigdessert, Süßigkeiten, süße Backwaren, Aufstriche usw.), stark verarbeitete Produkte wie Fertigessen und Fast Food, Weißmehlprodukte sowie Koffein und Alkohol nach und nach zu reduzieren oder zumindest teilweise komplett aus dem Speiseplan zu streichen.

Rein basische sowie basisch-geprägte Lebensmittel sind unter anderem frisches Obst und Gemüse sowie daraus gewonnene, unbehandelte Säfte, Kräuter und Salate, Pilze, Nüsse und glutenfreie Getreidesorten wie z.B. Buchweizen und Quinoa.

Allerdings betreffen entgiftende Maßnahmen nicht nur den Darm, denn wie ich es bereits zu Beginn erwähnt habe, könnten toxische Substanzen auch über die Luft und über die Haut in unseren Körper gelangen, so z.B. durch verwendete Kosmetikprodukte, Putz- und andere Haushaltsmittel, Farben und Lacke, Hygieneartikel und Medikamente.

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So entlastest du Körper & Geist in kleinen Schritten

Nun ist es natürlich schwer, sich komplett gegen all diese negativen Einflüsse zu wehren bzw. das Leben von heute auf morgen radikal umzukrempeln. Das muss aber auch gar nicht sein.

Wichtig ist, dass du beim Einkaufen genau auf die Zutatenlisten schaust und stark verarbeitete Lebensmittel durch natürliche austauschst und dasselbe auch beim Kauf von anderen Produkten machst. Es gibt inzwischen zudem ein reichhaltiges Angebot an Naturkosmetika, ökologischen Pflege- und Putzmitteln und tollen DIY-Anleitungen für sämtliche im Haushalt verwendete Produkte.

 

Hier sind 5 Tipps für den einfachen Detox-Einstieg:

Tipp Nr. 1:

Wenn es dir schwerfällt, einen oder mehrere Tage komplett auf säurebildende Nahrungsmittel zu verzichten, dann versuche wenigstens eine Mahlzeit pro Tag komplett basisch zu gestalten und steigere dich mit der Zeit in kleinen Schritten auf zwei bis drei basische Speisen.

Tipp Nr. 2: 

Schaue beim Einkaufen genau auf die Zutatenlisten und vermeide Lebensmittel, bei denen Zucker, Zitronensäure, Glutamat und E-Nummern ganz vorne auf der Liste stehen. Mein Tipp: je weniger Zutaten ein Produkt hat, desto hochwertiger ist es in der Regel. Das verrät auch meist der Preis, denn hochwertigere Zutaten sind nun einmal teurer als billige Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Füllstoffe und Produktionsabfälle.

 Tipp Nr. 3:

Gönne dir regelmäßige Auszeiten, in denen du nicht erreichbar bist und dein Smartphone mindestens in den Flugmodus schaltest oder es komplett ausmachst. Es ist wichtig, dass wir uns auch Zeiten gönnen, in denen wir nicht über alle Kanäle mit Negativ-Schlagzeilen konfrontiert werden und in denen wir auch nicht erreichbar sind. Es ist Zeit nur für dich, in der du etwas machst, dass dir Freude bereitet.

 Tipp Nr. 4:

Die Natur hat einen unheimlich entschleunigenden und immunstärkenden Einfluss auf uns. Also gehe so oft wie möglich raus in die Natur und schalte ab vom stressigen, hektischen Alltag und genieße all die schönen Eindrücke des Wunderwerks Natur. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, regelmäßig in die Natur zu gehen, dann suche an deinem Wohnort regelmäßig Grünanlagen wie Parks und Gärten auf. Zudem empfehle ich dir, ein wenig Natur nachhause zu holen. Dafür brauchst du nicht einmal einen Garten oder Balkon. Hübsche dein Zuhause mit Grünpflanzen auf, so z.B. mit Aloe Vera, Efeutute und Bogenhanf, die allesamt wunderbare Luftreiniger sind. Und verwende auch Naturmaterialen als Deko, das bringt einfach mehr Lebendigkeit und ein Stück Natur in die Räume.

Tipps Nr. 5:

Löse dich von belastenden Dingen, Gedanken und Menschen mindestens auf emotionaler Ebene und mache Platz für schöne Dinge, positive Gedanken und angenehme, inspirierende Menschen, die dein Leben wirklich bereichern. Glaube mir, loslassen kann dich Überwindung kosten, aber es lohnt sich – ich weiß, wovon ich spreche!

 

 BONUS-Tipp:

Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest, dann empfehle ich dir meine 3-teilige-Videoserie, die >> Detox-Power-Challenge, in der ich noch einmal näher auf die Thematik eingehe und dir ergänzende Handlungsanweisungen sowie ein umfangreiches Workbook für den Alltag mit auf den Weg gebe:

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Rezept: Leberreinigungssalat

Rezept: Leberreinigungssalat

Leberreinigungssalat nach Medical Medium Anthony William

Dieser herrlich leichte Salat nach Anthony William geht schnell und unterstützt unser größtes Entgiftungsorgan, die Leber, ganz vorzüglich bei ihrer reinigenden Arbeit. Alle Zutaten haben eines gemeinsam: sie wirken ausgesprochen entgiftend auf unseren Organismus und helfen dabei, giftige Stoffe zuverlässig aus den Organen zu lösen und aus dem Körper auszuschwemmen.

Aus diesem Grund ist dieser vorzügliche Leberreinigungssalat bestens als leckere Mahlzeit für eine Detox-Kur oder für einen sogenannten Entlastungstag geeignet, zum Beispiel nach Festtagen mit üppigem Essen oder wenn du deinem Körper zwischendurch einfach mal einen Wellness-Tag gönnen möchtest, an welchem er sich voll und ganz auf die innere Reinigung konzentrieren kann.

Vor allem an heißen Sommertagen ist dieser leichte Salat eine wahre Wohltat. Du kannst den Leberreinigungssalat selbstverständlich auch als Beilage zu anderen Gerichten essen, zum Beispiel zu einem Reisgericht oder zu einer deftigen Brotzeit wie auch als frischen Beilagen-Salat beim sommerlichen Grillvergnügen.

Wichtig ist lediglich, dass du den Salat frisch direkt nach der Zubereitung genießt, denn dann sind die Salatblätter noch schön knackig.

 

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Salat:
  • 250 g grüner Spargel (alternativ: frischer Rotkohl)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Handvoll Radieschen
  • 1 großer Apfel
  • 150 g Blattgrün nach Wahl (z.B. Feldsalat, Spinat, Rucola)
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Saft 1 Zitrone
Für die Vinaigrette:
  • Saft 1 Orange
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Honig
  • 50 ml Wasser
Leberreinigungssalat

Zubereitung Leberreinigungssalat:

1.) Obst und Gemüse putzen / waschen und trocken tupfen. Spargel / Rotkohl in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Radieschen von den Blättern befreien und in Scheiben schneiden. Apfel entkernen und in Würfel schneiden. Alles zusammen mit der gehackten Petersilie und dem Zitronensaft vermischen.

2.) Für die Vinaigrette die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Alle Zutaten für die Vinaigrette gut miteinander vermischen, über den Salat geben und direkt genießen.

 

Tipp:

Anstatt des Honigs kannst du auch Ahornsirup, natürlichen Fruchtdicksaft oder eine vegane Honigalternative wie zum Beispiel Wonig verwenden.

Hier kannst du dir das Rezept für den Leberreinigungssalat als übersichtliches PDF-Dokument zum Abspeichern und Ausdrucken herunterladen:

Rezept: Rohkostteller mit Auberginen-Dip

Rezept: Rohkostteller mit Auberginen-Dip

Rohkostteller mit Auberginen-Dip => DETOX-Rezept

Bei diesem leckeren Detox-Gericht habe ich mich wieder von Medical Medium Anthony William inspirieren lassen.

Herrlich frische, knackige Rohkost-Sticks sind die gesunde Snack-Alternative zu Salzstangen, Käsekräckern und sonstigen industriell gefertigten und wenig nahrhaften Knabbereien. Da Rohkost allein aber für viele Genießer doch recht öde schmeckt, peppen wir das Ganze ja gerne mit herzhaften Dips auf. Diese meist sehr cremigen Dips strotzen allerdings häufig nur so vor Fett. Nicht aber diese Variante hier! Die Basis bilden ohne Fett gebackene Auberginen, die mit Knoblauch, Zwiebeln, Datteln und Gewürzen fein abgeschmeckt werden.

 

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Rohkostteller:
  • 2 Möhren
  • ½ Salatgurke
  • 2 Selleriestangen
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Beete
  • (alternativ: 1 Handvoll Radieschen)

 

Für den Auberginen-Dip:
  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Datteln
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • ½ Zwiebel
  • 1 TL Paprika-Pulver
  • 1-2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
Rohkostteler mit Auberginen-Dip

Zubereitung Rohkostteller mit Auberginen-Dip:

1) Backofen auf 200°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen.

2) Für den Dip die Auberginen putzen, halbieren und mit einer Gabel einstechen. Die Auberginen-Hälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 40 – 45 Minuten garen, bis sie weich sind. Blech aus dem Ofen nehmen und das Gemüse abkühlen lassen.

3) In der Zwischenzeit das Gemüse für den Rohkostteller putzen / waschen. Möhren und Rote Beete schälen. Rohkost in Scheiben (Rote Beete) und Streifen schneiden und auf einem Teller anrichten.

4) Aus den ausgekühlten Auberginen das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in einen Küchenmixer geben. Knoblauchzehen sowie Zwiebel schälen und in Stücke schneiden, Datteln entkernen und alles zusammen mit den restlichen Zutaten für den Dip in einen Küchenmixer geben und gut vermischen, bis eine cremige Masse entsteht, die aber dennoch kleine Gemüsestückchen enthält.

5) Den fertigen Dip noch einmal umrühren, in eine Schale füllen und mit den Rohkost-Sticks bzw. -scheiben sofort genießen.

 

Tipp:

Bei den Rohkost-Zutaten kannst du natürlich ganz nach deinem Geschmack variieren und je nach Saison zum Beispiel auch Zucchini-Sticks, grüne und gelbe Paprika oder Kohlrabi verwenden.

Hier kannst du dir das Rezept für den Rohkostteller mit Auberginen-Dip als übersichtliches PDF-Dokument zum Abspeichern und Ausdrucken herunterladen: