SOS-Tipps bei Erkältung

SOS-Tipps bei Erkältung

10 SOS-Tipps bei Erkältung

Erkältung – und nun?

Alle Jahre wieder…

Spätestens dann, wenn es draußen kalt und nass wird, ist wieder Viren-Hochsaison angesagt. Insbesondere im Herbst und Winter treffen wir immer wieder auf Menschen mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Abgeschlagenheit. Ganz gleich, ob Influenza-A-, -B- oder -C-Viren, ob Corona- oder Rhinoviren – sie alle verursachen unangenehme Symptome im Hals-Nasen-Bereich und erschweren uns den Alltag.

Hat es uns erst einmal erwischt, ist jedoch kein Grund zur Panik angesagt, denn all diese Atemwegserkrankungen sind kein Grund zur Sorge, sofern wir einen gesunden Lebensstil pflegen und ein gut funktionierendes Immunsystem haben (das ab und zu auch mal trainiert werden möchte 😉).

Letztendlich verfügt unser Körper über sehr starke Selbstheilungskräfte, die natürlich davon abhängig von unserem gesamten Lebensstil sind. Je gesünder und ausgewogener, stressfreier und entspannter wir leben, desto besser funktionieren unsere Abwehrkräfte und damit auch die Regeneration. Während der eine einen grippalen Infekt bereits nach wenigen Tagen vollständig auskuriert hat, kann es bei einem anderen bis zu mehreren Wochen dauern.

Ist der Infekt erst einmal da, können verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, die Dauer der Erkrankung zu verkürzen und die Genesung zu unterstützen. Folgende Tipps sollen dir dabei helfen:

 

(1) SOS-Tipps bei Erkältung:

Ruhe und Erholung

Sind wir erkältet, dann benötigt unser Körper vor allem eins: Ruhe und Erholung!

Insbesondere im Schlaf kommt unser Immunsystem erst richtig in Gang und läuft auf Hochtouren. Ist das Immunsystem am Tag durch sämtliche körperliche Aktivitäten abgelenkt, kann es sich nun voll und ganz um die Abwehr von Krankheitserregern kümmern. Kein Wunder also, dass viel Schlaf während einer Erkrankung zu einer schnellen Genesung führt.

Stress und körperliche Anstrengung sind übrigens Gift für unseren erkrankten Körper. Gönne dir ausreichend Ruhe, wenn du erkrankt bist und nimm‘ dir unbedingt eine Auszeit, auch von der Arbeit! Dein Körper wird es dir mit einer schnelleren Genesung danken.

Apropos Schlaf: Je weniger wir im Alltag schlafen, desto größer ist grundsätzlich die Gefahr der Entstehung von Krankheiten durch Erreger wie Viren und desto stärker werden entzündliche Prozesse im Körper gefördert. Gönne deinem Körper also regelmäßig Ruhe und Erholung.

Schlaf

(2) SOS-Tipps bei Erkältung:

Viel trinken

Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Ohne Wasser können wir nur wenige Tage überleben. Trinken wir zu wenig, dann können krankmachende Giftstoffe und Schlacken nicht mehr aus unserem Körper ausgeschwemmt werden. Zudem trocknet Heizungsluft unsere Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum aus, was Krankmachern das Eindringen in unseren Körper erleichtert. Umso wichtiger ist es demnach, bei einer bereits erfolgten Infektion mit entsprechenden Symptomen reichlich zu trinken, um Schlacken aus dem Körper ausschwemmen zu können (z.B. über die Nasenschleimhäute).

Stilles, lauwarmes Wasser und wärmende Kräutertees auf Basis von Lindenblüten, Kamille, Thymian, Salbei, Minze oder Holunder sowie Heiße Zitrone (heißes Wasser mit frisch gepresstem Zitronensaft) sind sehr wohltuend. Diese Getränke wirken beruhigend und helfen dabei, die gereizten Schleimhäute der Atemwege feucht zu halten und die durch Fieberschwitzen verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen.

 

(3) SOS-Tipps bei Erkältung:

Frische Luft + sanfte Bewegung

Schlaf und Erholung sind das A und O bei einem Infekt. Schonung und viel Ruhe ist angesagt. Das schließt jedoch nicht aus, dass wir uns jeden Tag einen gemütlichen Spaziergang an der frischen Luft gönnen.

Frische Luft ist wichtig für unsere Zellen und die Regeneration. Aus diesem Grund solltest du das Schlafzimmer und alle anderen Räume, in denen du dich aufhältst, regelmäßig gut durchlüften, um die virenhaltige Luft gegen Frischluft auszutauschen.

Wenn du fröstelst, dann ziehe dich warm an – dicke, flauschige Socken und Hausanzüge sind angenehm zu tragen und wärmen gut.

Zum Spazierengehen draußen an der frischen Luft gehst du am besten nach dem Zwiebelprinzip vor und ziehst mehrere Lagen bequeme, wärmende und gleichzeitig atmungsaktive Kleidung an. Mütze und Schal nicht vergessen!

 

(4) SOS-Tipps bei Erkältung:

Leichte, vitalstoffreiche Kost

Unser Organismus hat bei einem Infekt wirklich alle Hände voll zu tun, um die eingedrungenen Krankheitserreger abzuwehren und wieder aus dem System zu entfernen. Aus diesem Grund solltest du auf schwer verdauliche, sehr fetthaltige Kost und auf tierische Lebensmittel weitestgehend verzichten, um deinen Körper bei der „Aufräumarbeit“ zu entlasten und ihm nicht noch zusätzliche Arbeit aufzudrängen.

Leichte, vitalstoffreiche Speisen auf Basis von naturbelassenen Früchten, Gemüse und Kräutern liefern alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper jetzt benötigt. Leckere Salate, Gemüsepfannen und Suppen können vielseitig variiert werden und liefern wichtige Nährstoffe.

Auf Genussmittel wie industriell verarbeitete Süßigkeiten und Knabbereien, Koffein, Alkohol und Nikotin solltest du während der Erkältung hingegen verzichten. Ihre Verarbeitung bedeutet nur zusätzlichen Stress für unseren Organismus, und diesen kann er jetzt wirklich nicht gebrauchen!

Salatplatte

(5) SOS-Tipps bei Erkältung:

Inhalieren

Bei Schnupfen und Husten ist Inhalation mit Wasserdampf und ätherischen Ölen wie Minze und Eukalyptus oder mit Kamille eine Wohltat für unsere gereizten Schleimhäute. Der eingeatmete Wasserdampf befeuchtet die Atemwege und sorgt dafür, dass sich zäher Schleim im Nasen-Rachen-Bereich verflüssigt und abfließen kann.

Eine Schüssel mit heißem Wasser und einigen Tropfen Kamillekonzentrat reicht völlig aus. Beuge den Kopf mit einem Handtuch bedeckt über die Schüssel, schließe die Augen und atme gleichmäßig tief ein und aus. Ich empfehle dir, mindestens 3x täglich für 15 Minuten zu inhalieren.

Für die Verwendung von ätherischen Ölen empfehle ich ein Inhalationsgerät. Diese Vorrichtungen sind für wenige Euros in Apotheken, Drogerien und in der Erkältungszeit häufig auch beim Discounter erhältlich. Vorteil: Der Wasserdampf gelangt nicht in die Augen, was bei der Verwendung von ätherischen Ölen schonmal etwas unangenehm sein kann.

Vorsicht: Asthmatiker und Schwangere sollten nicht mit ätherischen Ölen inhalieren.

 

(6) SOS-Tipps bei Erkältung:

Gurgeln

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind wirklich sehr unangenehm, vor allem dann, wenn sie mehrere Tage andauern. In vielen Fällen beginnt eine Erkältung mit einem leichten Halskratzen. Sobald du dieses verspürst, solltest du mehrmals täglich mit Salzwasser (1/2 TL auf 1 l warmes Wasser) oder mit Salbeitee gurgeln. Sowohl Salzwasser als auch Salbeitee wirken desinfizierend und keimtötend.

 

(7) SOS-Tipps bei Erkältung:

Wärme

Frieren bei einer Erkältung ist genau das, was unser Körper überhaupt nicht gebrauchen kann. Sorge dafür, dass dein Körper immer warmgehalten wird. So kannst du bei Halsschmerzen einen Schal oder ein Tuch um den Hals tragen (auch in geschlossenen Räumen!).

Zudem ist es wichtig, dass du deine Füße warmhältst, denn kalte Füße sorgen für eine schlechte Durchblutung des Körpers und fördern damit die Ausbreitung von Erkältungsviren. Bei kalten Füßen helfen dicke, flauschige Socken und gefütterte Schuhe bzw. wärmeisolierende Einlagen. Wenn das nicht ausreicht, können eine Wärmflasche und aufgeheizte Gel-Pads zwischendurch Abhilfe schaffen.

 

(8) SOS-Tipps bei Erkältung:

Erkältungsbäder

Erkältungsbäder sind herrlich wärmend und entspannend. Insbesondere dann, wenn sich eine Erkältung anbahnt, ist ein Erkältungsbad sehr wohltuend und kann die Heilung unterstützen.

Für ein entsprechendes Bad empfehle ich dir handwarmes Wasser, das 39 °C nicht übersteigen sollte. In Apotheken und Drogerien werden verschiedene Badezusätze für Erkältungsbäder angeboten. Meistens beinhalten diese ätherischen Öle wie Eukalyptusöl, Thymianöl, Minzöl oder Fichtennadelöl.

Erkältungsbad

(9) SOS-Tipps bei Erkältung:

Kartoffelwickel

Kartoffelwickel sind ein uraltes, sehr wohltuendes Hausmittel bei Halsschmerzen und Husten.

Du benötigst dafür 5 mittelgroße, weichgekochte, noch heiße Kartoffeln, die du zerdrückst. Diese Masse schlägst du in ein Tuch ein (am besten ein dünnes Baumwolltuch, z.B. ein sauberes Geschirrhandtuch). Diesen warmen Umschlag legst du dann um den Hals und um wickelst ihn mit einem Handtuch oder einem Schal und lässt ihn so auf der Haut, bis er abkühlt.

(10) SOS-Tipps bei Erkältung:

Zwiebelsaft

Ebenso wie Kartoffelwickel ist auch Zwiebelsaft ein sehr altes Hausmittel gegen Husten.

Du benötigst dafür 1 große Zwiebel, die du schälst und in Scheiben oder Stücke schneidest. Diese füllst du in einen verschließbaren Behälter, gibst 2-3 EL Honig hinzu und lässt das Ganze am besten über Nacht stehen.

Den entstandenen Saft gießt du ab und bewahrst ihn im Kühlschrank auf.

Einnahmeempfehlung: 3x täglich 1 EL.

 

Wie du dein Immunsystem langfristig stärkst, erfährst du in diesem Beitrag: >> Immunystem stärken.

Starkes Immunsystem

Starkes Immunsystem

Starkes Immunsystem: Was bedeutet das eigentlich?

Vor allem in der kalten Jahreszeit oder dann, wenn Politik, Lobby und Medien immer wiederkehrende Pandemien für ihre Zwecke instrumentalisieren, ist auch unser Immunsystem in aller Munde.

Was aber ist genau unser Immunsystem, und warum ist es so wichtig, dieses zu stärken?

Beim Immunsystem handelt es sich um ein biologisches Abwehrsystem, das Schädigungen unseres Körpers durch Krankheitserreger verhindern soll. Grob gesagt ist unser Immunsystem ein ganzer Komplex an Organen und einzelnen Zellen, die eine entsprechende Schutzfunktion übernehmen.

So sind u.a. unsere Haut, die Schleimhäute, die Augen, unsere Atemwege, die Mundhöhle, der Magen, die Leber, das Harnsystem sowie unser Darm wichtige Bestandteile unserer körpereigenen Immunabwehr. Weiterhin sind die in den Blutgefäßen und im Lymphsystem vorhandenen Zellen wie z.B. Leukozyten („weiße Blutkörperchen“) unerlässlich, denn sie können Pathogene im Körper erkennen und bekämpfen bzw. unschädlich machen.

Der menschliche Körper ist sein Leben lang ein ausgesprochen beliebter Wirt für Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze & Co., denn alle diese Mikroorganismen benötigten eine gute Lebensgrundlage, die unser Organismus mitbringt. In der Tat sind wir unser Leben lang Träger dieser Mikroorganismen. Es gibt Pathogene, die relativ schnell wieder in unserem Körper absterben und beseitigt werden. Andere wiederum leben Jahrzehnte lang quasi in Saus und Braus in unserem Organismus, vermehren sich und beschädigen unsere Zellen und damit zum Teil ganze Gewebeschichten z.B. von Organen.

Wenn wir Krankheitssymptome, z.B. bei einem Schnupfen oder Husten entwickeln, dann ist uns durchaus bewusst, dass Pathogene unseren Körper in diesem Moment voll im Griff zu haben scheinen. Das Fatale ist, dass viele Krankheitserreger über einen sehr langen Zeitraum in unserem Körper überleben und sich ausbreiten können, ohne dass wir es zunächst bemerken. Erst, wenn Organschäden entsprechende Symptome in Form von Erkrankungen hervorrufen, wird deutlich, dass sich bestimmte Erreger sehr häuslich in unserem Körper eingerichtet haben.

Erkältung
Warum kann es überhaupt soweit kommen, wenn wir doch eine körpereigene Abwehr haben?

Ganz einfach, wenn diese zu schwach ist und wir die Erreger, die sich bereits in unserem Organsystem eingenistet haben, durch einen ungesunden Lebensstil nähren. Das passiert u.a. durch eine stark säurebildende Ernährung mit Lebensmitteln wie (Haushalts-)Zucker, Gluten oder tierischen Eiweißen.

Exkurs: Wie schütze ich mich vor Autoimmunerkrankungen?

Autoimmunerkrankungen sind in aller Munde, und sicherlich kennst auch du jemanden, der an einer solchen Erkrankung leidet. Schon allein die Bezeichnung „Autoimmunerkrankung“ bereitet vielen Menschen ein mulmiges Gefühl, wird uns doch von Seiten der Schulmedizin immer wieder verdeutlicht, dass bei einer Autoimmunerkrankung das Immunsystem den eigenen Körper angreift.

Ich kann dich an dieser Stelle aber beruhigen: Dein Immunsystem wird niemals den eigenen Körper angreifen, dessen Teil es ja darstellt, angreifen. Das wäre auch ganz schön dumm von unserem Immunsystem, denn damit würde es den eigenen Lebensraum zerstören.

Letztendlich bedeutet jedes Antikörpergeschehen in unserem Körper, dass unser Immunsystem ein Pathogen angreift, was entsprechende Symptome hervorruft. Je mehr Pathogene du in deinem Körper hast und desto stärker du diese mit Substanzen fütterst, die sie nähren und stärken, desto größer ist die Gefahr, an einer sogenannten Autoimmunerkrankung wie z.B. Hashimoto, Sklerodermie, multiple Sklerose, Fibromyalgie, Lupus oder rheumatoider Arthritis zu erkranken.

Merke: Dein eigenes Immunsystem greift niemals den Körper an, indem es lebt. Es reagiert lediglich auf die darin lebenden Pathogene und versucht stets, diese zu bekämpfen.

 

Starkes Immunsystem: Diese Nahrungsmittel helfen!

Um dich dauerhaft vor akuten wie auch vor chronischen (Autoimmun-)Erkrankungen zu schützen, ist es unabdingbar, dass du dein Immunsystem stärkst. Das bedeutet, dass du wirklich ganzjährig Maßnahmen ergreifst, die deinem biologischen Abwehrsystem zugutekommen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren.

Wie du dein Immunsystem langfristig stärkst, kannst du in diesem Artikel nachlesen: >> 10 Tipps für ein starkes Immunsystem.

In diesem Artikel hier möchte ich nun näher auf das Thema Ernährung eingehen und dir 10 Lebensmittel vorstellen, die (neben allen anderen basenbildenden Nahrungsmitteln) bei regelmäßigem Verzehr ganz besonders zu einer starken Immunabwehr beitragen.

 

10 Lebensmittel für ein starkes Immunsystem

1.) BEEREN

Beeren sind vor allem bekannt für ihren hohen Anteil an heilsamen Antioxidantien. Ob Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren oder Brombeeren, sie alle sind wertvolle Früchte, die am besten täglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Die leckeren Früchte wirken antibakteriell und schützen uns vor Pathogenen wie Bakterien und Viren. Kein Wunder, denn in Beeren stecken neben den Antioxidantien zahlreiche weitere sekundäre Pflanzenstoffe wie auch die Vitamine A, C, E und B sowie Eisen, Zink, Magnesium, Chrom und Kalium.

TIPP:

In den Sommermonaten kannst du Beeren auf entsprechenden Feldern oder auch wild an Sträuchern (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren) pflücken. Gefrorene Beeren sind eine sehr gute Alternative zu den frisch gepflückten Früchten. Des Weiteren ist Holunderbeerensaft eine echte Vitamin-C-Bombe.

 

2.) GRÜNES BLATTGEMÜSE

Blattgemüse wie z.B. Kopfsalat, Eisbergsalat, Feldsalat, Endiviensalat oder Radicchio sind ganz wunderbare Heilmittel und sollten möglichst täglich auf deinem Speiseplan stehen. Sie sorgen für ein basischeres Milieu im Verdauungstrakt wie auch im Lymphsystem und reinigen letzteres von allen Giftstoffen. Die in Blattgemüse enthaltenen Alkaloide, Mikronährstoffe, Enzyme, Vitamine und sonstigen Pflanzenstoffe wirken gegen Viren, Bakterien und Schimmelpilze.

TIPP:

Wenn du grünem Blattgemüse, grünen Smoothies & Co. gar nichts abgewinnen kannst, dann verwende zu deinen herzhaften Hauptmahlzeiten wenigstens ein paar Blätter als Garnierung und esse diese mit. Das ist besser als gar nichts.

Alternativ sind auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel z.B. in Pulverform mit getrockneten Blattsalaten, Kräutern, Algen und anderen gesunden Lebensmitteln in konzentrierter Form erhältlich.

 

3.) HAGEBUTTEN

Das in der Hagebutte enthaltene Vitamin C verfügt über die beste Bioverfügbarkeit und kann andere Arten von Vitamin C (z.B. aus Obst und Gemüse) bei gleichzeitiger Aufnahme erheblich aufwerten. Hagebutten wirken entzündungshemmend, stärken unsere weißen Blutkörperchen und stärken die Abwehrkräfte gegen Viren, Bakterien und unerwünschte Pilze.

TIPP:

Hagebutten kannst du in den Herbstmonaten hierzulande selbst pflücken. Bereits zwei Hagebutten decken deinen kompletten Vitamin-C-Bedarf. Teile die Früchte in zwei Hälften, entnehme die Kerne und verzehre sie am besten noch frisch. Alternativ kannst du ganzjährig qualitativ hochwertige Hagebutten-Produkte wie Pulver und Kapseln in Biomärkten, Reformhäusern oder direkt bei Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln erwerben.

Hagebutten

4.) HONIG

Honig ist aufgrund seiner Heilwirkung in der Tat flüssiges Gold. Die in ihm enthaltenen Pflanzenstoffe töten pathogene Keime ab und wirken immunstärkend. Naturreiner Honig ist ein Adaptogen (= biologisch aktiver Pflanzenstoff) der Sonderklasse und damit ausgesprochen wichtig für den Erhalt unserer körpereigenen Abwehrkräfte. Er hemmt die Vermehrung von pathogenen Keimen und reduziert damit die Last der von ihnen freigesetzten entzündungsfördernden Giftstoffe. Zudem ist er in der Lage unsere DNA zu reparieren. Ein wahrer Segen für unsere Gesundheit!

 

5.) INGWER

Ingwer ist mit seiner antiviralen, antibakteriellen und antiparasitären Wirkung ein wahrer Segen für unser Immunsystem. Weiterhin ist er ein starkes Anti-Stress-Mittel, denn die in ihm enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Enzyme und Koenzyme dämpfen unsere ständige Reaktionsbereitschaft und lindern damit Stress. Damit profitiert unsere körpereigene Abwehr doppelt vom regelmäßigen Verzehr der Ingwerwurzel, denn Stress ist ein absoluter Immun-Killer.

TIPP:

Frische Ingwerscheiben 10 Min. in heißem Wasser ziehen lassen und mit Honig würzen – ein wärmendes Getränk für kalte Tage, das zusätzlich unser Immunsystem stärkt. Der Ingwer-Shot ist ebenfalls ein scharfer Immun-Booster, der ganzjährig am besten morgens getrunken wird, um den Stoffwechsel auch gleich ordentlich anzukurbeln.

 

6.) KNOBLAUCH

Knoblauch zählt zu den heimischen Superfoods und ist Medizin pur! Er ist besonders reich an Allicin, einer schwefelartigen Verbindung, die in vielen Fällen krankheitsvorbeugend wirkt. Die nährstoffreiche Knolle wirkt gegen Viren, Bakterien, Pilze sowie Parasiten und kann den Dickdarm von giftigen Metallen befreien.

TIPP:

Verwende am besten frischen Knoblauch, z.B. in Salaten, Dressings oder als Topping für leckere Pfannen- und Ofengerichte.

Pssst… wenn du am nächsten Tag einen wichtigen Termin oder ein Date hast, kannst du am Vortag selbstverständlich auch mal auf frischen Knoblauch verzichten. 😉

Knoblauch

7.) KRÄUTER & GEWÜRZE

Frische wie auch getrocknete Kräuter und Gewürze enthalten bei gleichem Gewicht wesentlich mehr gesundheitsfördernde Antioxidantien als jede andere Lebensmittelgruppe. Damit sind sie die perfekten Immun-Booster und ein absolutes Muss in deinem täglichen Speiseplan.

TIPP:

Verwende täglich sowohl frische (alternativ: TK-) Kräuter wie auch Gewürze wirklich großzügig in deinem Speiseplan. Ob Kurkuma-Pulver im Mittagessen, frische Gartenkräuter im Salat oder Zimt im Müsli oder im Obstsalat – sei kreativ und werte deine Speisen mit Kräutern und Gewürzen auf.

Ebenso sind frisch zubereitete Kräutertees auf Basis von Zitronenmelisse, Brennnessel, Thymian und  Katzenkralle eine schmackhafte Möglichkeit, das Immunsystem regelmäßig zu stärken.

8.) STAUDENSELLERIESAFT

Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthält insbesondere frisch gepresster Selleriesaft vor allem sogenannte Natrium-Clustersalze, die Viren bekämpfen bzw. die Viruslast im Körper reduzieren können. Sie sind auf diese Weise ein unglaubliches Antiseptikum und stärken das Immunsystem des gesamten Körpers.

TIPP:

Trinke Selleriesaft am besten frisch gepresst morgens auf nüchternen Magen. Dann kann der Saft seine antivirale und entgiftende Wirkung im Magen-Darm-Trakt am besten entfalten.

Alternativ kannst du auch frisch gepresstes Gurkenwasser, Zitronenwasser oder Kokoswasser trinken. All diese Getränke wirken basisch und reinigend auf den Organismus und tragen somit zu einem starken Immunsystem bei.

9.) (Süß-) KARTOFFELN

Kartoffeln sind wahre Nährstoffbomben, denn sie zählen zu den wenigen Pflanzen, die in der Lage sind, Höchstmengen an Mineralstoffen und Spurenelementen aus der Erde aufzunehmen. So sind sie nicht nur reich an Kalium und Vitamin B6, sondern sie enthalten auch reichlich Lysin in hoch bioverfügbarer Form. Diese Aminosäure ist ein starker Schutzwall gegen Krebs, Lebererkrankungen und Entzündungen sowie gegen Viren. Süßkartoffeln begünstigen die guten Bakterien im Verdauungstrakt und lassen gleichzeitig die schlechten Bakterien und Pilze aushungern.

TIPP:

Variiere in der Verwendung von Kartoffeln. Mit frischen Kräutern gewürzte Kartoffelscheiben im Backofen gebacken sind eine immunstärkende Beilage zu zahlreichen Gerichten und eine gesunde Alternative zu Pommes Frites, die i.d.R. voll mit giftigen Transfetten sind.

Leichte Sommersalate kannst du mit gebackenen Süßkartoffelwürfeln zu einem sättigenden Hauptgericht aufwerten.

An kalten Tagen schmecken deftige Gemüsesuppen mit Kartoffeln oder eine pürierte Süßkartoffelsuppe besonders gut.

Kartoffeln

10.) ZWIEBELN

Zwiebeln sind die Antibiotika der Natur. Ob Porree, Schnittlauch, Bärlauch, Frühlingszwiebeln, rote und weiße Zwiebeln – sämtliche Allium-Gewächse bereichern unseren Speiseplan um ein Vielfaches. Sie töten sämtliche Viren, Bakterien und sonstige Pathogene in unserem Organismus ab und sind hervorragende Schleimlöser (deswegen ein hervorragendes Mittel gegen Atemwegserkrankungen).

TIPP:

Peppe Salate immer mit frischen Zwiebelringen oder feinen Zwiebelwürfeln auf. Auch in herzhaften Pfannen- und Ofengerichten machen die natürlichen Antibiotika stets eine gute Figur. Ebenso kannst du rote Zwiebeln vierteln und einfach auf einem mit Backpapier belegten Blech backen.

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