Optimismus gegen Stress

Optimismus gegen Stress

5 Tipps für eine positive Lebenseinstellung

Optimisten haben es leichter im Leben, heißt es. Aber was bedeutet Optimismus eigentlich? Als Optimismus bezeichnet man eine positive Lebenseinstellung, welche mit einem gelassenen Blick in die Zukunft verbunden ist. Optimisten blicken stets zuversichtlich in die Zukunft, denken meist lösungsorientiert und freuen sich auf das, was kommt. Zudem haben optimistische Menschen ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl und sind sich sicher, dass sie alle Situationen in der Zukunft kontrollieren und meistern können. Im Gegensatz zu Pessimisten, welche stets ängstlich und skeptisch in die Zukunft blicken und immer das Schlimmste befürchten, sind Optimisten weniger depressiv und resistenter gegen Stress.

 

Wie sich Optimismus auf unsere Gesundheit auswirkt

Grundsätzlich können Optimisten aufgrund ihrer gelassenen Grundeinstellung besser mit Stress umgehen als pessimistische Menschen. Na klar, denn eine positive Lebenseinstellung mit viel Gelassenheit führt dazu, dass Optimisten weniger Stresshormone ausschütten und insgesamt entspannter durch den Alltag gehen. Pulsschlag und Herzfrequenz bleiben weitestgehend auf einem niedrigen Niveau. Kein Wunder, denn wer stets ängstlich und misstrauisch durchs Leben geht und immer alles Schwarz malt, ist permanent angespannt. Und eine dauerhafte Überspannung führt letztendlich dazu, dass unser Körper ununterbrochen gestresst ist und entsprechende Symptome zeigt (z.B. erhöhten Blutdruck, innere Unruhe, Muskelanspannungen/-verspannungen u.v.m. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Optimisten weniger anfällig für Krankheiten sind bzw. sich schneller nach Operationen oder von Erkrankungen erholen als Pessimisten.

 

Vielleicht kommen dir folgende Situationen bekannt vor:

  • Du musst eine Präsentation vortragen oder hast eine mündliche Prüfung, für welche du dich wirklich gut vorbereitet hast und mit dessen Inhalt du bestens vertraut bist. Am Abend vorher machst du dich aber dennoch verrückt, weil du einfach Angst hast, dass du doch etwas Wichtiges vergessen hast oder dir unangenehme Fragen gestellt werden könnten. Du schläfst unruhig, quälst dich morgens völlig übermüdet aus dem Bett, kommst kurz vor knapp im Büro an und bist dann dermaßen abgehetzt, dass du dich während der Präsentation ständig verhaspelst und teilweise regelrechte Blackouts hast. Stress pur für Körper und Geist und vermutlich auch ein Tag, den du dir so schnell nicht wieder wünschst!
  • Du stehst Neuem stets skeptisch gegenüber und hast Angst, dass etwas schieflaufen könnte oder dass du die neue Situation nicht in den Griff bekommen könntest.
  • Für dich ist das Glas Wasser, Cola, Saft oder die Tasse Kaffee grundsätzlich „halb leer“ anstatt „halb voll“.

Na, erwischt? Wenn du dich in mindestens einem der Punkte wiederfindest, dann solltest du an deiner Grundeinstellung arbeiten! Wie das funktioniert, erläutere ich dir nun anhand der folgenden Tipps.

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5 Tipps für mehr Optimismus im Alltag

Optimismus ist nicht unbedingt eine angeborene Eigenschaft. Tatsächlich kann man sich eine optimistische Einstellung nach und nach selbst erarbeiten bzw. selbst erlernen. Folgende Tipps können dir also dabei helfen, gelassener durch den Alltag zu gehen.

 

Tipp 1: Starte stets positiv in den Tag!

Wer bereits mit schlechter Laune und fehlender Motivation in den Tag startet, wird vermutlich wenig Freude haben und sich schnell gestresst fühlen. Dabei ist es so einfach, bereits zu Tagesbeginn positive Akzente zu setzen, die einem den Start in den Tag erleichtern können. Vermeide negative Gedanken an unliebsame Aufgaben, die heute anstehen oder an den cholerischen Chef oder die nervige Kollegin oder den anstrengenden Kunden. Daran kannst du zunächst einmal nichts ändern, also beschäftige dich lieber mit positiven Dingen. Worauf freust du dich heute (z.B. auf das gemeinsame Abendessen mit dem Liebsten, auf den Sport nach Feierabend oder darauf, dass du heute deine neue Hose oder Bluse tragen kannst)? Welches sind deine Ziele für heute? Welches Motto motiviert dich heute?

Du kannst den positiven Start in den Tag auch mit Visualisierungen unterstützen, z.B. indem du dir ein Post-It mit einem Smiley oder einem Motivationsspruch an den Badezimmerspiegel oder an den Kühlschrank hängst. Wenn du dich zurecht machst, dann lächele dir im Spiegel selbst zu und sage laut, was dich heute motiviert und worauf du dich heute freust.

 

Tipp 2: Sei stets dankbar!

Dankbarkeit kann den Umgang mit deinen Mitmenschen enorm erleichtern und stimmt auch dich selbst positiv. Verinnerliche dir jeden Tag, wofür du persönlich dankbar bist. Was ist in den letzten Tagen Schönes passiert? Was hast du bereits abgearbeitet / erreicht? Worauf kannst du stolz sein? Womit bist du zufrieden? Was gefällt dir heute besonders gut an dir?

Schreibe dir diese Dinge ruhig in ein kleines Notizbuch, welches du auf dem Küchentisch oder auf dem Schreibtisch liegen hast oder immer in deinem Aktenkoffer oder deiner Handtasche bei dir führst. Ebenso kannst du dir auch ein tägliches Memo auf deinem Smartphone erstellen oder dir jeden Tag eine kurze Nachricht aufsprechen.

Sei auch dankbar für die kleinen Dinge im Leben und ganz wichtig: Sei nicht nur dir selbst dankbar, sondern zeige auch deinen Mitmenschen gegenüber stets Dankbarkeit. Ein einfaches „Danke!“ oder ein zustimmendes Nicken mit einem herzlichen Lächeln kostet weder viel Zeit noch Energie, kann aber bei deinem Gegenüber so viel Positives bewirken und den zwischenmenschlichen Umgang erleichtern.

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Tipp 3: Bekämpfe deine Ängste und denke lösungsorientiert!

Du hast ständig mit Prüfungsangst zu kämpfen, bist anderen Menschen stets misstrauisch gegenüber und hast permanent Angst vor Enttäuschungen? Sicherlich gibt es Gründe dafür. Du hast bereits schlechte Erfahrungen gemacht und scheinst das Negative irgendwie anzuziehen? Aber was wäre denn das „Worst-Case-Szenario“? Würde deine komplette Karriere den Bach hinuntergehen, wenn du die Prüfung nicht beim ersten Anlauf bestehst oder die Projekt-Präsentation in die Hose geht? Wäre dein ganzes Leben ruiniert, wenn dein Partner sich wegen einer anderen Frau von dir trennt?  Würden sich deine Freunde von dir distanzieren, nur, weil du mal nicht mit ihnen feiern gehst?

Denke einfach mal darüber nach, was im Schlimmsten Fall passieren könnte und überlege dir, wie du die Situation dann lösen könntest. In den meisten Fällen gibt es immer einen Plan B bzw. eine Alternative.

 

Tipp 4: Halte dich von negativen Menschen fern!

Menschen, die ständig jammern, sich über alles und jeden beschweren und sich selbst permanent in der Opferrolle sehen, sind stets unglücklich und ziehen ihr Umfeld mit in diesen Sog des Negativismus. Halte dich also von solchen Menschen fern, denn sie tun dir gar nicht gut!

Ebenso solltest du dich von Menschen fernhalten, die dich nur ausnutzen und immer nur auf dich zukommen, wenn sie deine Hilfe benötigen, aber nichts zurückgeben. Diese Menschen sind wahre Energievampire und rauben dir unnötig Zeit, Kraft und in vielen Fällen auch Geld. Also, lasse dich nicht ausnutzen und verkehre stets mit Menschen, die dir guttun und die eine positive Lebenseinstellung haben.

 

Tipp 5: Mache dir bewusst, welche schwierigen Situationen du bereits erfolgreich gemeistert hast!

Jetzt gehe einmal ganz tief in dich und frage dich, welche Situationen du in deinem Leben bereits erfolgreich gemeistert hast. War es der spontane Umzug aufgrund des Jobwechsels in eine andere Stadt? Hast du wundervolle Kinder großgezogen, die ihr Leben inzwischen erfolgreich selbst in die Hand genommen haben? Hast du erfolgreich abgenommen und hältst das Gewicht? Wurdest du wegen deiner guten Arbeitsleistung befördert oder hast eine Gehaltserhöhung bekommen? Hast du den Weg aus der Elternzeit zurück in den Job erfolgreich gemeistert oder den Schritt vom Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit? Hast du dich ohne Hilfe selbständig in ein neues Themengebiet eingearbeitet? Hast du eine Party organisiert, die wirklich ein absolutes Highlight war?

Denke nicht immer daran, was passieren könnte und nimm‘ dir die Angst vor der Zukunft, indem du dir bewusst machst, welche Situationen du bereits in der Vergangenheit erfolgreich gemeistert hast. Du kannst das, und du schaffst das auch dieses Mal! Alles wird gut!

 

Wie du siehst, ist es doch eigentlich gar nicht so schwer, optimistisch durch den Alltag zu gehen und sich damit eine Menge Stress zu ersparen. Denke immer daran, du hast nur dieses eine Leben, und das soll schließlich Spaß machen und bereichernd sein. Wenn du die genannten Tipps in deinem Alltag umsetzt, werden dir sicherlich viele Situationen leichter von der Hand gehen – da bin ich mir sicher.

5 Tipps für einen guten Start ins neue Jahr

5 Tipps für einen guten Start ins neue Jahr

5 Tipps für einen guten Start ins neue Jahr

Neues Jahr – neues Glück, und das Jahr für Jahr aufs Neue!

Vergleicht man das Jahr mit einem Buch, so stehen uns jedes Jahr erneut ganze 365 Seiten, in Schaltjahren sogar 366 Seiten, aufgeteilt auf 12 Kapitel zur Verfügung – und sie alle möchten mit möglichst schönen Inhalten gefüllt werden.

Ich weiß, das ist manchmal gar nicht so einfach. Und wenn ich mal bedenke, was alles in den letzten Jahren in dieser Welt passiert ist, dann frage ich mich schon, in welch verrückten Zeiten wir hier in den 2020ern eigentlich leben. Immer häufiger und über immer mehr Kanäle prasseln dank Digitalisierung tagtäglich neue Hiobsbotschaften auf uns herab: Unwetter-Katastrophen, Pandemien, Terrorismus, Korruption, gewaltsame Aufstände und vieles mehr. Krisen, Konflikte und Katastrophen überall in dieser Welt.

Medial erzeugte Negativ-Emotionen

All diese Nachrichten versetzen uns permanent in Angst und Schrecken, bringen uns zum Nachdenken oder führen auch dazu, dass sich Wut ausbreitet, da wir Bürger leider viel zu oft die Leidtragenden von all dem sind, was sich die Großen und Mächtigen – die sogenannten Big Player dieser Welt ausdenken und auf unserem Rücken austragen.

Das vergangene Jahr war für viele von uns erneut kein Honigschlecken, und wir haben gelernt, dass wir in einer sehr schnelllebigen, hektischen und anonymisierten, digitalen Welt leben, in der negative Schlagzeilen und damit verbunden auch negative Emotionen viel zu häufig an der Tagesordnung stehen.

Tipp Nr. 1: Sei dankbar für gemeisterte Herausforderungen

Aber soll ich dir mal etwas verraten? Wir sollten tatsächlich dankbar sein! Ja, ich meine das so wie ich es sage! Wir sollten dankbar dafür sein, dass uns das letzte Jahr vor Herausforderungen gestellt hat, die wir meistern mussten. All diese Herausforderungen haben uns nämlich enorm gestärkt, denn wir sind durch Krisen gegangen, die wir in unseren schlimmsten Träumen vermutlich nicht gemeistert hätten.

Ich weiß, das klingt jetzt etwas schräg. Aber häufig ist es wirklich so, dass wir erst die Motivation haben und den Mut besitzen, einen bestimmten Weg einzuschlagen, wenn wir ins eiskalte Wasser geschubst werden und somit gar keine andere Wahl mehr haben. Und sind wir doch mal ehrlich – im letzten Jahr gab es sicherlich auch in deinem Leben die eine oder andere Situation, die du gemeistert hast, weil du gar keine andere Wahl hattest, oder?

Und auch an mir ging das alles nicht spurlos vorbei. Ich habe mir wirklich sehr viele Gedanken über das Warum gemacht und immer wieder gegrübelt. Was mir besonders gut geholfen hat, war der Rückzug in die Natur – so oft ich konnte habe ich das gemacht. Manchmal war ich joggen und habe lange Pausen an einem stillen Örtchen eingelegt. Manchmal bin ich aber auch einfach ins Grüne gefahren und dann irgendwo ausgestiegen und losgelaufen. Ich habe mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, was eigentlich mit dieser Welt los ist, welchen Sinn mein eigenes Leben darin hat und wie ich meinen ganz persönlichen Platz hier finden kann.

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Tipp Nr. 2: Realisiere, dass du bist wichtig bist!

Jeder von uns ist ein ganz wichtiger Teil dieser Welt. Wir sind genauso Natur wie all die Bäume, Sträucher, Blumen, Gräser und Tiere dort draußen. Einziger Unterschied: Wir leben weniger intuitiv. Wir beurteilen. Wir übernehmen wenig bis gar keine Selbstverantwortung für unser Leben und sind in vielen Fällen auch wenig anpassungsfähig gegenüber neuen Lebensumständen.

Was ich dir damit sagen möchte, ist folgendes:

Egal, was in dieser Welt passiert und wohin sie sich entwickelt. Finde deinen Platz und gestalte diesen so aus, dass du dich auch wirklich wohl fühlst und glücklich sein kannst. Und denke immer daran, Glück ist eine Sache unseres Herzens, unserer inneren Einstellung und nicht des materiellen Reichtums. Baue dir deinen eigenen kleinen Kosmos, der dir alles gibt, was du brauchst. Der dich stärkt und der dir ein Leben in dieser Welt unabhängig von den äußeren Gegebenheiten zu deinen Gunsten ermöglicht. Glaube mir, es ist eine Sache der inneren Einstellung, wie wir die Dinge betrachten und wie wir unser Bewusstsein fokussieren.

 

Tipp Nr. 3: Lasse Negatives los – konzentriere dich auf das Schöne!

Lasse alles Unangenehme, Verletzende und Zerstörende hinter dir. Ungesunde Essgewohnheiten, emotionaler Schmerz, Wut, Ärger und negative Gedanken. Lasse los von all den Dingen, die dir im vergangenen Jahr Kraft geraubt und dich geschwächt haben. Distanziere dich auch von Menschen, die dir nicht guttun. Wenn das physisch nicht möglich ist (z.B. im Job), dann distanziere dich zumindest emotional von diesen Menschen.

Konzentriere dich auf die schönen Dinge im Leben. All das, was dir persönlich guttut, was dein Herz mit Freude erfüllt und dir Kraft gibt. Und ganz wichtig: Gönne dir regelmäßige Auszeiten, in denen du deinen Kopf freibekommst und durchatmen kannst.

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Tipp Nr. 4: Nutze kraftvolle Affirmationen

Was mir persönlich auch immer sehr gut hilft, insbesondere dann, wenn nicht alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, ist die Arbeit mit Affirmationen. Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, die man beständig wiederholt – so wie ein Mantra. Es sind Bejahungen, die unsere Lebensziele verstärken. Mit Affirmationen bauen wir wohl am schnellsten das ideale Energiefeld für unsere Wünsche auf und programmieren unser Gehirn gezielt um. Tatsächlich wandern Affirmationen, die immer und immer wieder gedacht oder gesprochen werden, tief in unser Unterbewusstsein und verändern damit unsere gesamte Grundeinstellung sowie sogar unsere gesamte Gehirnfunktion.

Aus diesem Grund möchte ich dir nun abschließend 5 kraftvolle Affirmationen für einen guten Start ins neue Jahr mit auf den Weg geben. Spreche sie laut oder in Gedanken jeweils einmal nach.

  1. Ich starte gut gestärkt und hoch motiviert in das neue Jahr.
  2. Ich nehme die Herausforderungen des neuen Jahres dankbar an.
  3. Ich erwarte voller Zuversicht all das, was auf mich zukommen wird.
  4. Ich habe meine Ziele immer klar vor Augen und arbeite fokussiert auf sie hin.
  5. Ich bin gelassen, denn ich weiß, das wird ein gutes Jahr.

 

Tipp Nr. 5: Fülle dein Jahresbuch mit schönen Erinnerungen

So, und nun denke noch einmal an die Worte, die ich dir zu Beginn dieses Beitrags mitgegeben habe, dem Vergleich mit dem Buch. Jedes Jahr hat 365 bzw. 366 Tage mit 12 Monaten zu bieten, in denen so viel Gutes passieren kann.

Versuche, dein ganz persönliches Jahresbuch mit möglichst vielen positiven Eindrücken und wertvollen Erfahrungen zu füllen. Du hast es in der Hand! Du kannst nämlich sehr wohl beeinflussen, mit welchem Inhalt sich dein individuelles Jahreswerk füllt.

Wünschst du dir Unterstützung?

Als gelernte Entspannungspädagogin und Mental Coach begleite ich dich auf dem Weg zu deinem Ziel und helfe dir dabei, innere Blockaden zu lösen und damit mehr Leichtigkeit in deinem Alltag genießen zu können. Mehr Infos zu meinen Coaching-Programmen findest du hier: >> Coaching & Beratung