5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

5 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Was bedeutet Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich Frühling! Die Natur erwacht wieder aus ihrem Winterschlaf und wirkt herrlich lebendig. Gleichzeitig werden die Tage wieder länger, und die Temperaturen steigen langsam an. Das sind nach der langen kalten und düsteren Jahreszeit die besten Voraussetzungen für gute Laune und Wohlbefinden. Leider geht es vielen Menschen in den ersten Frühlingswochen gar nicht gut. Sie fühlen sich müde und schlapp, sind abgeschlagen und alles andere als motiviert: Frühjahrsmüdigkeit!

Schätzungen zufolge ist etwa jeder zweite in Deutschland Lebende zwischen März und Mai von Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um eine Krankheit, sondern nur um eine Phase von etwa zwei bis drei Wochen. Dennoch können die Symptome in Einzelfällen sehr stark ausgeprägt und äußerst unangenehm sein.

 

Symptome und Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit

Betroffene von Frühjahrsmüdigkeit beklagen sich über permanente Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungseinbußen. Ebenso sind starke Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme möglich. Weiterhin können Kopfschmerzen wie auch depressive Verstimmungen auftreten.

In der Regel dauern diese Erschöpfungssymptome nur wenige Wochen an und verschwinden dann quasi von selbst. Sollten die oben genannten Symptome über einen längeren Zeitraum von einem Monat oder sogar mehr andauern, können ernst zu nehmende Erkrankungen wie Depressionen, Hashimoto bis hin zum Burnout die Ursache sein. Nicht selten ist eine dauerhafte Erschöpfung auch auf Nährstoffmängel zurückzuführen.

Die Ursache für Frühjahrsmüdigkeit ist auf das durcheinander geratene Verhältnis zwischen den Hormonen Serotonin und Melatonin zurückzuführen. Serotonin ist auch als das sogenannte Glückshormon bekannt und für die Aktivierung des Körpers sowie für eine insgesamt gute Stimmung zuständig. Das als Schlafhormon bekannte Melatonin regelt unseren Tag-Nacht-Rhythmus und sorgt dafür, dass wir gut schlafen können und dafür bestimmte Prozesse im Körper heruntergefahren werden. Aufgrund der erhöhten Lichtintensität und der wärmeren Temperaturen im Frühling kommt das hormonelle Gleichgewicht nun ins Schwanken, weil unser Körper jetzt verstärkt Glückshormone ausschüttet. Nach der langen Winter-Phase, in welcher eine verstärkte Melatonin-Produktion stattgefunden hat, setzt unser Organismus nun alles dran, sich für die helle, warme Jahreszeit zu mobilisieren. Die erhöhte Hormon-Aktivität kann in dieser Phase auch zu einer intensiveren Erschöpfung führen. Hinzu kommt, dass sich unsere Blutgefäße aufgrund der erhöhten Außentemperaturen weiten, was ein leichtes Absinken des Blutdrucks zur Folge hat. Das wiederum kann Müdigkeit, Abgeschlagenheit wie auch Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme zur Folge haben.

Frühjahrsmüdigkeit1

Letztendlich handelt es sich bei Frühjahrsmüdigkeit um einen ganz natürlichen, physiologischen Umstellungsprozess unseres Organismus von der dunklen Winterzeit auf die wärmere, lichtintensivere Jahreszeit, beginnend mit dem Frühling. Selbstverständlich kannst du der Frühjahrsmüdigkeit auch entgegenwirken und deinem Körper die Umstellung so angenehm wie möglich machen. Wie das funktioniert, verrate ich dir mit den folgenden Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:

 

Tipp Nr. 1: Sonne tanken

Nach der langen, dunklen Jahreszeit ist es nun wichtig, dass dein Körper so viel Licht wie möglich bekommt. Aus diesem Grund solltest du Sonne tanken, so oft es nur geht. Insbesondere dann, wenn du dich größtenteils in geschlossenen Räumen aufhältst, ist es wichtig, dass du dich jeden Tag mindestens 20 Minuten direkter Sonnenbestrahlung mindestens auf Gesicht, Dekolletee und Armen aussetzt. Ein Spaziergang als Wachmacher am frühen Morgen, der Verdauungsspaziergang in der Mittagspause oder eine Runde durch den Park am Abend tut nicht nur deinem Körper gut, sondern ist auch Balsam für die Seele und macht den Kopf frei.

 

Tipp Nr. 2: Wechselduschen & Saunabesuche

Wechselduschen wie auch Saunagänge sind hervorragende Maßnahmen, um die Durchblutung zu fördern, den Stoffwechsel zu aktivieren und den Kreislauf ordentlich in Schwung zu bringen. Ich persönlich empfehle Wechselduschen am frühen Morgen nach dem Aufstehen, um den Körper gleich zum Tagesbeginn in Schwung zu bringen. Ebenso wie Wechselduschen und Saunabesuche eignen sich auch Kalt-Warm-Wechselbäder nach Sebastian Kneipp bestens, um die Umstellungsprozesse unseres Organismus zu erleichtern bzw. zu verkürzen. Beim Kneippen bewegt man sich im sogenannten „Storchengang“ – also mit nach oben gezogenen Knien – durch kniehohes, kaltes Wasser. Das funktioniert nicht nur in flachen Gewässern wie Seen und Flüssen, sondern auch zuhause in der Badewanne wunderbar.

Frühjahrsmüdigkeit2
Tipp Nr. 3: Innere Reinigung

Eine Frühjahrskur in Form einer mehrtägigen Saftkur oder eines wohlschmeckenden Detox-Programms mit basischer Ernährung kann ebenso dazu beitragen, die unangenehmen Symptome der Frühjahrsmüdigkeit zu lindern und die Umstellung des Körpers zu erleichtern, denn durch das Entschlacken während der mehrtägigen Reinigung wird unser Körper von Altlasten befreit. Weiterhin wird das Immunsystem gestärkt, und eine Umstellung auf eine nährstoffreichere Ernährung fällt uns nach einer kleinen Detoxkur besonders leicht und wird stets als angenehm empfunden. So kannst du diese wohltuende Reinigung von innen auch gleich dafür nutzen, um neue, gesundheitsfördernde Routinen in deinen Speisealltag zu integrieren.

Hilfreiche Anregungen dazu erhältst du übrigens in meinem >> LIFE CHANGING DETOX GUIDE

 

Tipp Nr. 4: Bewegung

So, die faulen Couch-Tage sind vorbei! Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen angenehmer, und es wird Zeit, dass dein Körper wieder langsam in Fahrt kommt.

Schließlich kurbelt Bewegung den Stoffwechsel an, stärkt das Herz-Kreislauf-System sowie die körpereigenen Abwehrkräfte und setzt Glückshormone frei. Dabei ist es ganz egal, ob du einem anstrengenden Training nachgehst, einen lockeren Spaziergang machst, mit den Kids spielst oder ein paar entspannende Yoga-Asanas machst. Wichtig ist, dass du dich regelmäßig bewegst und dass dir die gewählte Art der Bewegung Spaß macht und somit zu deinem Wohlbefinden beiträgt.

 

Tipp Nr. 5: Ausreichend trinken

Unser Körper besteht – je nach Alter – zu etwa 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Bereits mit dem ersten Durstgefühl signalisiert uns unser Körper, dass er unter Flüssigkeitsmangel leidet. Wasser ist lebensnotwendig für sämtliche Prozesse in unserem Körper. Bereits der kleinste Mangel kann Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen hervorrufen. Da unser Körper im Frühling ohnehin von einem neurobiologischen Ungleichgewicht betroffen ist, solltest du nun ganz besonders darauf achten, dass du ausreichend trinkst. Im Durschnitt werden etwa 1,5 bis 3 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee und Schorlen empfohlen. Die genaue Menge ist von vielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Aktivität, Körpergewicht und mehr abhängig. Um einen groben Richtwert zu ermitteln, kannst du Wasserbedarfsrechner im Internet nutzen, die meist kostenlos zur Verfügung stehen.

Und nicht vergessen, auch der Verzehr von wasserhaltigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt deines Körpers aus.

Frühjahrsmüdigkeit3

Wenn die Müdigkeit zum Dauerzustand wird

Wie bereits im ersten Teil dieses Beitrags erwähnt, handelt es sich bei Frühjahrsmüdigkeit nur um eine kurze Phase von wenigen Wochen Dauer. Fühlst du dich über einen längeren Zeitraum von einem Monat oder mehr müde, niedergeschlagen und demotiviert, oder verspürst du die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit auch im Sommer oder Herbst, dann können Erkrankungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen, Depressionen, aber auch Allergien und Nährstoffmängel dahinterstecken. Sofern Schilddrüsenstörungen, Depressionen und Allergien ausgeschlossen werden können, empfehle ich dir eine Anpassung der Ernährung, denn viele Menschen sind aufgrund der heute üblichen Ernährungsweise mit nährstoffarmen und industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln chronisch übersäuert.

 

In meiner 3-teiligen Detox-Power-Challenge gehe ich genau auf diese Problematik ein und zeige dir Schritt für Schritt, wie du gegen chronische Ermüdungs- und Erschöpfungszustände sowie Leistungseinbußen aufgrund einer Mangel-Ernährung und Stress vorgehen kannst. Ein mehr als 30-seitiger Workshop-Guide mit Selbsttest, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Lebensmittel-Tabellen und Aufgaben unterstützt dich dabei, die Inhalte aus den Videos ganz in deinem Tempo umzusetzen und nach und nach in deinen Alltag zu integrieren. Du brauchst nur deinen Vornamen und deine E-Mail-Adresse eintragen, und schon geht’s los:

>> Anmeldung zur Video-Challenge für 0,- €

DPC